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Schlüsseldiaphragmen in derTherapie

Hintergrund:
Der menschliche Körper besitzt nicht nur ein, sondern gleich mehrere Diaphragmen. In der Literatur werden diese meist nicht als Diaphragma bezeichnet, obwohl sie in ihrer Funktion genau diese Aufgaben erfüllen. Sowohl die obere Thoraxapertur als auch das Diaphragma respiratoria regulieren den Ausgleich der Druckverhältnisse vom Becken/LWS bis zum Kopf. Diese Spannungsunterschiede können für verschiedenste Probleme verantwortlich gemacht werden.

Kursziel:
Sie lernen in diesem Kurs die viszeralen (organischen) und somatischen (körperlichen) Zusammenhänge bei Funktionsstörungen im Bereich des Schultergürtels und der oberen Thoraxapertur sowie des thorakolumbalen Übergangs (Diaphragma respiratoria) kennen und behandeln. Dabei legen wir sehr viel Wert auf die engen Verknüpfungen der unterschiedlichen Systeme: Nervales System, vaskuläres System, verbindende fasziale oder sonstige bindegewebige Strukturen und natürlich Organe und Gelenke des Bewegungsapparates.

Lernziel:
Sie erarbeiten sich tief gehende Erkenntnisse in der Anatomie der zervikothorakalen und thorakolumbalen Diaphragmen, ihrer Organe sowie deren Verbindungen. Weiter lernen Sie alle relevanten nervalen und vaskulären Versorgungen kennen. Sie erforschen die funktionellen und physiologischen Zusammenhänge und erarbeiten sich strukturierte Untersuchungstechniken, die es Ihnen ermöglichen, für jeden Patienten eine individuelle Behandlungsstrategie zu entwickeln, welche zur Ursache der Beschwerden vordringt und diese löst. Unser Ziel ist es nicht, Ihnen ein bestimmtes Behandlungsschema aufzuzeigen, sondern Sie zu einem selbstständig logisch denkenden Therapeuten zu qualifizieren.

Lehrplan: Theorie 30%, Praxis 70%

  • Anatomie Schultergürtel/obere Thoraxapertur sowie ThLÜ/Diaphragma und umgebende Strukturen
  • Funktionelle Anatomie und Biomechanik im parietalen und viszeralen Bereich
  • Palpation und Abgrenzung einzelner Strukturen
  • Lymphatischer Check-up nach Millard
  • Beurteilung der oberen 4 Diaphragmen nach Zink
  • Safetys
  • Behandlung in diesem Bereich

Hinweis:
Bitte bringen Sie von der Haut abwischbare Stifte mit.

Kursleitung:
Lehrteam MediABC, Christian Selzle, B.Sc. Osteopathie, Physiotherapeut

Zielgruppe:
Physiotherapeuten, Masseure mit MT, Heilpraktiker

Kursgebühr:
425,00 €, (inkl. Skript)

Termin:
21.05. bis 23.05.2027
Freitag/Samstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 25 FP

Chiropraktik – ein neuer Ansatz (Grundkurs)

Hintergrund:
Der Begriff „Chiropraktik“ setzt sich zusammen aus dem altgriechischen „cheir“ (Hand) und „practos“ (anwenden). Es handelt sich dabei um eine sehr alte Form der Medizin, die rein manuell unter einfachsten Bedingungen überall durchgeführt werden kann.
In dieser Ausbildung geht es um die ursprüngliche amerikanische Chiropraktik ohne technische Hilfsmittel, erweitert um einen neuen neurologischen Ansatz. Der Dozent hat es mit diesem Konzept geschafft, einen Schulterschluss der Chiropraktik mit der modernen Neurologie herzustellen.
Im Unterricht erlernen Sie Reflextechniken, Impulstechniken und Manipulationstechniken (HVLAT-Techniken) der Wirbelgelenke, Rippengelenke und der Extremitätengelenke.

Kursziel/Lernziel:
Sie vertiefen die Biomechanik, Anatomie und Physiologie verständlich, einfach und prägnant, zugeschnitten auf die Behandlung. Sie erlernen die Hintergründe zur Behandlung von Kleinkindern und Säuglingen als auch den Umgang und die Etablierung von regelmäßigen Propyhlaxebehandlungen. Einen wichtigen Teil des Konzeptes stellt der Einfluss der Neurologie auf das Gelenk und umgekehrt dar.
„Erlanget Wissen über das Rückgrat, von diesem gehen viele Krankheiten aus“. Diese Erkenntnis von Hippokrates begleitet den Chiropraktiker bis heute. Das Nervensystem kontrolliert und steuert unsere Körperfunktionen. Zentral ist hier die Wirbelsäue mit ihren Gelenken. Dort treten die Spinalnerven aus und versorgen den ganzen Organismus mit Informationen.
Sie trainieren ein schnelles System der Untersuchung, Diagnose von Blockaden und die notwendigen Sicherheitsüberprüfungen, um Kontraindikationen auszuschließen. Auch die Patientenaufklärung zu diesen Eingriffen spielt eine große Rolle.
Die ganzheitliche Betrachtungsweise der Zusammenhänge zwischen Wirbelsäule, Organen und Faszien kommt in diesem Kurs nicht zu kurz. Denn: „Der Körper macht keinen Fehler!“ Die regulierenden Impulse erreichen aufgrund bestehender Subluxationen ihr Ziel nicht. Insofern macht der Chiropraktiker „den Weg frei!“ für die Autoregulation / Selbstheilung des Körpers.
Besonderer Wert wird auf die Sicherheit-Testüberprüfungen gelegt, die zu jeder professionellen Chiropraktik gehören. Die Ausbildung ist sehr praktisch angelegt, damit Sie als Teilnehmer sich schon während des Kurses eine gewisse Routine erarbeiten.

Lehrplan:

  • Einführung, Geschichte, Hintergrund
  • Neurophysiologische Wirkung der Chiropraktik (direkter Einfluss auf die Plastizität des Gehirns)
  • Patientenaufklärung, Risikobewertung
  • Sicherheitsuntersuchungen, bildgebende Verfahren
  • Chiropraktik der LWS, BWS, HWS und des ISG-Gelenks
  • Chiropraktik der Rippengelenke
  • Chiropraktik des Schädels und des Kiefergelenks
  • Chiropraktik der oberen Extremität
  • Chiropraktik der unteren Extremität
  • Verbindung mit Mobilisation nervaler Strukturen®
  • Abrechnung der Chiropraktik nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker

Kursleitung:
Lehrteam MediABC,
Matthias Pöllmann

Zielgruppe:
Physiotherapeuten mit abgeschlossener MT-Ausbildung

Kursgebühr:
675,00 € (inkl. Skript, Getränke)
Im Preis ist ein Lehrbuch (45,00 €) enthalten.

Termin:
04.11. bis 07.11.2027
Donn. – Samstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 35 FP

Online: Diagnosetool Faszienleitbahnen

Mithilfe der faszialen Leitbahnen – in Anlehnung an „Anatomy Trains“ – werden Zusammenhänge im Körper sichtbar, die auf den ersten Blick oft verborgen bleiben. Kraftübertragungen, Ausweichmuster und Haltungsspannungen lassen sich besser verstehen und in einen größeren Zusammenhang einordnen. Dadurch können Ursachen von Beschwerden leichter erkannt und Spannungsverhältnisse nachhaltiger reguliert werden. Gleichzeitig schafft dieses Modell eine einfache und verständliche Möglichkeit, Beschwerden nachvollziehbar zu erklären. Betroffene verstehen besser, warum Symptome entstehen und welchen Einfluss sie selbst auf ihren Körper nehmen können. Dieses Verständnis stärkt das Vertrauen in den eigenen Körper, fördert die aktive Mitarbeit und unterstützt langfristig den Therapieerfolg.

So läuft es ab:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung.

Liegen genügend Anmeldungen auch von anderen Kooperationspartnern vor, erhalten Sie einen Zoom-Link und melden sich an. Los gehts.

Die Teilnahmebescheinigung wird Ihnen von uns zugesandt.

Kursleitung:
Dozententeam FASZIO®, Juliane Galke

Zielgruppe:
Physiotherapeuten , Trainer, Bewegungsinteressierte

Kursgebühr:
60,00 €

Termin:
11.11.2027
Zeit:
18.30 bis 21.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Online und Präsenz: Psychologie und Pädagogik in der Therapie

Dierlmeier-Konzept

Hintergrund:
Kaum eine Berufsgruppe dürfte so weiterbildungsfreudig sein, wie die Angehörigen der sozialen Berufe. Die meisten Behandler haben viel Zeit und Geld investiert, um noch besser diagnostizieren und behandeln zu können. Therapeuten haben einen weit intensiveren und längeren Patientenkontakt als Ärzte und Pflegepersonal. Leider ist bis zum heutigen Zeitpunkt „Verhaltenstherapie für Therapeuten“ ein viel zu kleiner Teil der Berufsausbildung. Auch das Weiterbildungsangebot ist in diesem Bereich sehr überschaubar. Viele Behandler versuchen, diesen Mangel intuitiv durch erlernte empathische Handlungsstrategien auszugleichen. Häufig ist aber die Folge ein gestörtes Therapeut-Patient Verhältnis. Untersuchungen belegten bereits die Bedeutung kommunikativer und psycho-sozialer Aspekte während des Therapieprozesses. (Beattie et al., 2002). Der vorliegende Kurs gibt einen Einblick und nützliche Tipps für ein gesundes Therapiesetting.
Die Verhaltenstherapie ist für Therapeuten deswegen so wichtig, weil 80 % der menschlichen Wahrnehmung unterbewusst bleiben, sich dennoch auf unser Gefühl und unsere Bewertung auswirken. „Der freie Wille sei eine Illusion“, sagte schon der berühmte Philosoph Arthur Schopenhauer.

Moderne neuropsychologische Untersuchungen zeigen klar, dass bereits Millisekunden bevor ein Individuum eine Entscheidung trifft, untere Gehirnregionen (z.B. das limbische System) den Weg dafür frei gemacht haben. Der Klient entscheidet beim ersten Kontakt mit Ihnen und Ihrer Praxis zum Teil über den Erfolg oder Misserfolg der Therapie. Studien ergaben, dass die Erwartungshaltung des Individuums einen maßgeblichen Einfluss auf den Therapieerfolg hat. Somit ist klar, dass die Verhaltenstherapie ein notwendiger Baustein von erfolgreicher Therapie sein muss!

Kursziel:
Sie erhalten einen guten Überblick über die Verhaltenstherapie für medizinische Berufe. Ziel ist es, die Gesprächsführung so zu modifizieren, dass die maximale Zufriedenheit des Patienten entsteht und ein sehr guter Behandlungserfolg gesichert werden kann. Mit diesem Kurs sind Sie auch befähigt, Teamsitzungen abzuhalten, die Ihrem Team ebenfalls die wichtigen Punkte der Verhaltenstherapie auf bildhafte Weise bewusst machen und die Abläufe der Praxis in eine optimale Form bringen.

Lernziel:

  • Therapeutische Kontinenz steigern: Seriöse, klare und kompetente Wirkung des Therapeuten (höfliche Distanz zum Patienten wahren)
  • Gesteigerter Fokus auf die Zielgruppe der Praxis und die eigenen Kompetenzen
  • Praxismarketing verbessern: Werbung und Auftreten in der Öffentlichkeit
  • Führung eines Therapiegesprächs mit Schmerzpatienten
  • Umsetzung eines seriösen und vertrauensvollen Managements mit höchstem Standard
  • Erlernen tiefenpsychologischer und verhaltenstherapeutischer Werkzeuge, die für den Praxisalltag aber auch für die persönliche Entwicklung hilfreich sind

Lehrplan:

  • Sie entwickeln die Fähigkeit, durch Ihr Verhalten Klarheit und Kompetenz auszustrahlen.
  • Sie lernen, eine vertrauensvolle, seriöse Wirkung Ihrer Person und Ihres Betriebs nach außen aufzubauen.
  • Sie erfahren, wie Ihr Verhalten Einfluss auf die Zufriedenheit Ihrer Patienten nehmen kann und wie Sie es korrigieren können.
  • Sie begegnen den verschiedenen Organisationsbereichen des Qualitätsmanagements, wie Befundführung, Hygienemanagement, Mitarbeiterführung und Medizinwerbegesetz. Nur eine saubere Organisationsführung lässt saubere Therapieergebnisse zu.
  • Sie bekommen neue Ideen, Ihr Tätigkeitsfeld zu erweitern oder Ihr Profil noch mehr zu schärfen.
  • Sie erhalten die Möglichkeit, Ihre bisherigen Strategien zu reflektieren und an neuen zu arbeiten.

Kursleitung:
Lehrteam mediABC
Daniel Dierlmeier, Physiotherapeut, Heilpraktiker, Osteopath D.O., MSc. Clinical Psychology, Kinderosteopath (BVO), Fachlehrer manuelle Therapie/KGG, Senior Instruktor integrative Manuelle Therapie, Direktor FobiAk, Trainer mit Lizenz, Dozent, Autor und Publizist, Inhaber und Leitung des Zentrums für osteopathische Medizin (ZfOM), Mitglied im Bundesverband Osteopathie e. V., Mitglied im Bund deutscher Heilpraktiker e.V., Mitglied im Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e. V.

Lehrmaterial:
Zum Seminar erhalten Sie ein Buch/Skript, in dem Sie den gesamten Unterrichtsstoff wiederfinden. Zudem ist das Manuskript als Lese- und Arbeitsmaterial gedacht und mit Vorlagen speziell zum Kopieren und Organisieren von Teamsitzungen ausgestattet.

Zielgruppe:
Therapeuten

Kursgebühr:
180,00 €
Lehrgangsmaterial: 15,00 €

Termin:
09.10.2027
jeweils samstags:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 10 FP

Hinweise:
Dieser Kurs ist ein Baustein aus dem Gesamtkonzept Mobilisation nervaler Strukturen®, welches das somatische Nervensystem, die Dura, das autonome Nervensystem (Sympathikustherapie), die Gehirnnerven und eben auch die Psyche in die Behandlung mit einbezieht.

Unsere Online-Termine finden in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner mediABC statt. Dieser Kurs findet in Präsenz und online statt. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie online teilnehmen werden.

Ablauf:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung vom Kooperationspartner. Daher müssen dem mediABC Ihre Anmeldedaten mitgeteilt werden. Die Teilnahmebescheinigung erhalten Sie von der FORTIS-FAKULTAS. Liegen genügend Anmeldungen vor, erhalten Sie einen Zoom-Link sowie das pdf-Skript und melden sich an. Los gehts.

Online: Hüfteinschränkungen: von Steifigkeit zu Mobilität

Bring wieder mehr Bewegungsqualität in den Alltag! Erfahre und erlebe die komplexen Hintergründe von Hüftsteifigkeit aus faszialer Sicht. In diesem Workshop wird die Anatomie der Hüftgelenke sowie der Aufbau knorpeliger Strukturen beleuchtet, um die Ursachen zur Entstehung von z.B. Cox-Arthrose zu klären.
Durch eine ganzheitlich fasziale Betrachtung werden mit Hilfe von integrativen Bewegungen dysfunktionale Strukturen ausgeglichen und reibungslose Beweglichkeit ermöglicht, sodass der Körper regenerieren kann.
Nutze faszial ausgerichtetes Training, um Gelenke wieder vertrauensvoll belasten und bewegen zu können.

So läuft es ab:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung.

Liegen genügend Anmeldungen auch von anderen Kooperationspartnern vor, erhalten Sie einen Zoom-Link und melden sich an. Los gehts.

Die Teilnahmebescheinigung wird Ihnen von uns zugesandt.

Kursleitung:
Dozententeam FASZIO®, Juliane Galke

Zielgruppe:
Physiotherapeuten , Trainer, Bewegungsinteressierte

Kursgebühr:
60,00 €

Termin:
15.03.2027
Montag:
18.30 bis 21.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Online: Freie Schultern, entspannter Nacken und aufrechte Kopfhaltung durch Faszienrelease

Erwecke das volle Potenzial deines Schultergürtels! In diesem Workshop lösen wir uns von einschränkender Kontrolle und lassen die Schultern strukturübergreifend agieren. Faszientraining verbessert durch gezielte Feinkoordination das intrastrukturelle Zusammenspiel rund um die Schultergelenke und integriert sie im Sinne einer
befreiten, schmerzfreien Gelenkamplitude in natürliche Bewegungsabläufe.

So läuft es ab:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung.

Liegen genügend Anmeldungen auch von anderen Kooperationspartnern vor, erhalten Sie einen Zoom-Link und melden sich an. Los gehts.

Die Teilnahmebescheinigung wird Ihnen von uns zugesandt.

Kursleitung:
Dozententeam FASZIO®, Juliane Galke

Zielgruppe:
Physiotherapeuten , Trainer, Bewegungsinteressierte

Kursgebühr:
60,00 €

Termin:
11.02.2027
Donnerstag:
18.30 bis 21.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Online: Kommunikation in der Therapie

Einfluss auf Placebo- und Nocebo-Effekte bei chronischen Rückenschmerzpatienten

Hintergrund:
Die Art der Kommunikation hat großen Einfluss auf die therapeutische Behandlung. Unbedachte Aussagen können auch Schmerzen verstärken, zur Entwicklung negativer Erwartungshaltungen beitragen und Vermeidungsverhalten fördern.

Kursziel:
Die Teilnehmenden können Placebo- und Nocebo-Effekte im therapeutischen Kontext erkennen und eine gezielte Kommunikation bei chronischen Rückenschmerzpatienten nutzen.

Lehrplan:

  • Vermittlung von Fachkompetenz bezüglich chronischer Rückenschmerzen anhand des Fear-Avoidance-Modelles
  • Umsetzung von Kommunikationsmodellen
  • Nocebo- und Placebo-Effekte im therapeutischen Kontext

Kursleitung:
Lehrteam mediABC
Anna Eibner, B.Sc. Physiotherapie mit Schwerpunkt Gesundheitspädagogik, Fachlehrerin MT und KGG

Zielgruppe:
Therapeuten, Masseure, Heilpraktiker, HP sektoral, andere Berufe in Absprache

Kursgebühr:
45,00 €

Termine:
18.03.2027
10.11.2027
jeweils mittwochs:
18.00 bis 19.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 2 FP

Hinweis:
Unsere Online-Termine finden in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner mediABC statt.

Ablauf:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung vom Kooperationspartner. Daher müssen dem mediABC Ihre Anmeldedaten mitgeteilt werden. Die Teilnahmebescheinigung erhalten Sie von der FORTIS-FAKULTAS. Liegen genügend Anmeldungen vor, erhalten Sie einen Zoom-Link sowie das pdf-Skript und melden sich an. Los gehts.

Online: Befundführung in der Physiotherapie

Hintergrund:
Die Befunderhebung und Verlaufsdokumentation sind nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern entscheidend über den Erfolg und die Qualität jeder physiotherapeutischen Behandlung. In der Praxis bleibt oft wenig Zeit, diese Aufgaben gründlich und strukturiert umzusetzen – insbesondere, da die in der Ausbildung erlernten Befundschemata im physiotherapeutischen Alltag wenig praxisorientiert sind.

Diese Fortbildung bietet Ihnen ein praxistaugliches und strukturiertes Befundsystem, das speziell für manuelle Therapie (MT) entwickelt wurde. Sie lernen, schnell und effizient einen fundierten Befund zu erstellen, der gleichzeitig eine einfache Verlaufsdokumentation darstellt. Darüber hinaus erhalten Sie ein Konzept für die Gesprächsführung, das Ihnen hilft, einen klaren roten Faden in die Befunderhebung zu bringen und Ihre Kommunikation mit den Patienten zu optimieren.

Kursziel:
Sie erlernen in diesem Kurs, sicher nach der Gebührenverordnung abzurechnen und Erstattungshindernisse klar zu erkennen. Der Kurs ist ganz auf den praktischen Alltag in der Heilpraxis ausgelegt. Es wird keine unnötige Theorie, sondern ausschließlich Praxisrelevantes referiert. Sie erhalten viel Raum, um Ihre bisherigen Abrechnungsprobleme darzulegen.

Lernziel:
Das Ziel des Kurses ist es, einen strukturierten Befund in der MT mit Verlaufsdokumentation zu erlernen.

Lehrplan:

  • Praxisrelevante Aspekte und Rahmenbedingungen der Befunderhebung
  • Übertragung theoretischer Schemata in die tägliche Praxis
  • Anwendung eines „selbsterklärenden“ Befundbogens für MT-Behandlungen
  • Gedankenmodell zur strukturierten Untersuchungsführung

Lehrmaterial:
Befundbogen mit ausführlicher Legende zur praktischen Anwendung

Kursleitung:
Lehrteam mediABC, Sven Vural
Physiotherapeut und B.Sc. Physiotherapie

Zielgruppe:
Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ergotherapeuten, Masseure, v. a. aus dem Fachbereich Orthopädie, Chirurgie, Traumatologie

Kursgebühr:
45,00 €

Termine:
09.10.2026 freitags: 18.00 bis 20.00 Uhr
29.01.2027
11.06.2027
15.10.2027
Uhrzeiten der Lehrgänge in 2027: jeweils 17.00 bis 19.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 2 FP

Hinweis:
Unsere Online-Termine finden in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner mediABC statt.

Ablauf:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung vom Kooperationspartner. Daher müssen dem mediABC Ihre Anmeldedaten mitgeteilt werden. Die Teilnahmebescheinigung erhalten Sie von der FORTIS-FAKULTAS. Liegen genügend Anmeldungen vor, erhalten Sie einen Zoom-Link sowie das pdf-Skript und melden sich an. Los gehts.

Online: Beckenboden als fasziales Trampolin

Die Beckenregion bildet den Mittelpunkt unseres Körpers, ist eine wichtige Schaltstelle und sorgt für eine aufrechte Haltung und einen sicheren Stand. Sie besteht aus einer Vielzahl an Strukturen, die stabilisieren, bewegen und sie mit dem Rest des Körpers verbinden. Diese komplexe Verbindung aus Beinen, Becken und Wirbelsäule ermöglicht uns vielfältigste Bewegungsfreiheit. Störungen in der Funktionalität der verbindenden Strukturen können sich u.a in Bewegungseinschränkung, ISG-Blockaden, Rückenschmerzen, bis hin zu Fehlstellungen der Füße wiederfinden. Nutze die fasziale Sicht auf Anatomie für einen gesunden und bewegungsfreudigen Beckenboden.

So läuft es ab:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung.

Liegen genügend Anmeldungen auch von anderen Kooperationspartnern vor, erhalten Sie einen Zoom-Link und melden sich an. Los gehts.

Die Teilnahmebescheinigung wird Ihnen von uns zugesandt.

Kursleitung:
Dozententeam FASZIO®, Juliane Galke

Zielgruppe:
Physiotherapeuten , Trainer, Bewegungsinteressierte

Kursgebühr:
60,00 €

Termin:
16.09.2027
Zeit:
18.30 bis 21.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Online: Schmerz neu entschlüsselt – vom Ursprung zur Lösung

Schmerz entsteht häufig nicht dort, wo er wahrgenommen wird. Das fasziale Netzwerk spielt dabei eine zentrale Rolle, denn es verbindet den gesamten Körper, speichert Spannungsmuster und beeinflusst sowohl Bewegung als auch Wahrnehmung. In diesem Workshop lernst du, Schmerz ganzheitlich zu betrachten und körperliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Überlastungen, Spannungsverhältnisse, Bewegungsmuster und Schutzmechanismen werden im Kontext des faszialen Systems sichtbar gemacht und neu eingeordnet. Gezielte fasziale Reize, Bewegung und veränderte Wahrnehmungsimpulse helfen dabei, festgefahrene Muster zu regulieren, Spannungen auszugleichen und natürliche Bewegungsfreiheit wieder zu fördern. Dadurch entsteht ein neuer Zugang zum Thema Schmerz mit dem Fokus auf Ursache, Verständnis und nachhaltiger Veränderung.

So läuft es ab:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung.

Liegen genügend Anmeldungen auch von anderen Kooperationspartnern vor, erhalten Sie einen Zoom-Link und melden sich an. Los gehts.

Die Teilnahmebescheinigung wird Ihnen von uns zugesandt.

Kursleitung:
Dozententeam FASZIO®, Lena Schönteich

Zielgruppe:
Physiotherapeuten , Trainer, Bewegungsinteressierte

Kursgebühr:
60,00 €

Termin:
20.01.2027
Mittwoch:
18.30 bis 21.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Ganzheitliche Narben-therapie – Das neue 2-Tages-Intensivkonzept

Hintergrund:
Dieses Konzept eröffnet neue therapeutische Perspektiven bei komplexen
Beschwerdebildern. Es verbindet moderne Wissenschaft, klinische Erfahrung und praktische Techniken zu einem innovativen Gesamtkonzept.
Das wissenschaftlich tief verankerte Skript verbindet

  • Tensegrity
  • Mechanotransduktion
  • neurolymphatische Achsen
  • viszerale Ketten
  • psychologische Faktoren
  • moderne Narbenforschung

zu einem einzigartigen, klinisch sofort anwendbaren Konzept. Sie erhalten kein Standard Narbenseminar, sondern ein hochmodernes, interdisziplinäres Behandlungssystem, das in dieser Form nur hier vermittelt wird.

Kursziel:
Nach diesem Kurs beherrschen Sie ein ganzheitliches, evidenzbasiertes Behandlungskonzept,
mit dem Sie:

  • verschiedene Narbenformen sicher erkennen
  • funktionelle, viszerale und neurovegetative Auswirkungen beurteilen
  • Narben gezielt manuell, viszeral, instrumentell und physikalisch behandeln
  • pathologische Narbenbildung aktiv beeinflussen
  • psychologische Kontextfaktoren in die Therapie integrieren
  • komplexe Beschwerdebilder über narbige Störfelder verstehen und behandeln

Lehrplan:

  • Wundheilung & Bindegewebsphysiologie
    – Phasen der Wundheilung
    – Myofibroblasten, Cross-Links & ECM-Remodelling
    – Einfluss von Ernährung, Hydratation & mechanischer Belastung
    – Pathophysiologie hypertropher Narben & Keloide
  • Psychologische & neurovegetative Faktoren
    – Stress, Trauma & emotionale Trigger
    – Head’sche Zonen & viszerosomatische Kopplungen
    – Narben als neurovegetatives Störfeld
    – Erkennen psychischer Belastungen (Red Flags)
  • Behandlungstechniken (Hands-on)
    Manuelle Techniken:
    – 3D-Mobilisation
    – Faszien- & Schergriffe
    – Abhebetechniken
    – Mobilisation tiefer Gewebeschichten
    Viszerale Techniken:
    – Mobilisation von Uterus, Blase, Darm
    – Peritoneale Gleitfähigkeit
    – Mesenteriale Techniken
    – Grand Maneuver
    Instrumentelle & physikalische Verfahren:
    – Novafon / vibroakustische Therapie
    – Schröpfen & Stäbchentechnik
    – Kompression & Silikontherapie
    – Laser & Microneedling
    – Dry Needling (narbenspezifisch)
    – Injektionstherapie (ärztliche Optionen)
  • Narbenarten & klinische Muster
    – Kaiserschnitt
    – Appendektomie
    – Schilddrüsen-OP
    – Verbrennungen
    – Gelenk-OPs
    – Hand- & Fußnarben
    – Thorakotomie / Sternotomie
  • Befund & Assessments
    – POSAS 2.0
    – Gewebsqualitätsanalyse
    – Segmentale & funktionelle Diagnostik
    – Dokumentation & Therapieverlauf

Lehrmaterial:

  • Umfangreiches Skript (wissenschaftlich fundiert, klinisch orientiert)
  • Praxisleitfäden & Spickzettel
  • Fallbeispiele & Behandlungsalgorithmen

Kursleitung:
Lehrteam MediABC, Marcus Pelka, Physiotherapeut, Osteopath, Sportphysiotherapeut bei der Rudernationalmannschaft

Zielgruppe:
Therapeuten, Logopäden, Masseure, Heilpraktiker, Osteopathen

Kursgebühr:
360,00 € (inkl. Skript und Getränke)

Termin:
22.09. bis 23.09.2027
Samstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 20 FP

Online: Für jeden Menschen die richtige Übung finden

Mit praktischen Lösungen aus der Trickkiste der Biomechanik. Einfach und amüsant erklärt

Hintergrund:
Die Grundlage sind Videos und Bilder mit Beispielen aus der therapeutischen Praxis. Der Dozent Benjamin Niklas arbeitet als Physio- und Trainingstherapeut in einer Rehaklinik. Bei seiner Arbeit mit Long-Covid-Patienten ist die flexible Anpassung der Trainingsbelastung an die aktuelle Tagesform besonders wichtig. An einem Tag ist der Patient topfit und hochmotiviert, am nächsten Tag ist er niedergeschlagen und kaum leistungsfähig – das Fatigue-Syndrom macht die richtige Belastungsdosierung besonders spannend. Mit den praxisorientierten Methoden dieses Workshops wird ein Trainingsplan schnell und unkompliziert angepasst, damit Patienten frustfrei, sicher und effektiv trainieren können.

Kursziele:

  • Die Teilnehmenden können einschätzen, ob der Schwierigkeitsgrad einer Übung zum Patienten passt.
  • Immer ein maßgeschneidertes Training durch praktische Lösungen aus der Trickkiste der Biomechanik. Diese werden einfach und amüsant erklärt.
  • Endlich Erfolgserlebnisse auch für Patienten, die sich wenig bewegen können oder dürfen!
  • Effektiv und frustfrei trainieren – selbst bei starken Leistungsschwankungen, wie z. B. bei Long-Covid oder dem Fatigue-Syndrom.

Lernziele:

  • praktische Beispiele aus dem Therapiealltag mit kurzen Videos und vielen Bildern
  • Lösungsvorschläge durch die Nutzung einfacher biomechanischer Prinzipien

Lehrplan Theorie 30 %, Praxis 70 %:

  • Biomechanik einmal ohne Angst und Schrecken: Der Bezug zur Praxis
  • endlich verständlich: der effektive Lastarm
  • ohne komplizierte Berechnungen schnell die reale Belastung ermitteln
  • von kinderleicht bis anspruchsvoll: logische Übungsserien
  • eigene Übungen entwickeln
  • Anwendung praktischer Methoden zur Dosierung der Trainingsbelastung ohne Geräte

Kursleitung:
Lehrteam mediABC, Benjamin Niklas,
Physio- und Trainingstherapeut in einer Rehaklinik

Zielgruppe:
Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Osteopathen sowie Yoga-/Pilates-/Atem-/Tanz-/Sport-/Ergo-Therapeuten, Sportpädagogen, interessierte Laien, Schüler und Studenten der Physiotherapie

Kursgebühr:
45,00 €
inkl. Skript

Termine:
19.02.2027
15.11.2027
jeweils :
19.30 bis 21.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
2 FP

Hinweis:
Unsere Online-Termine finden in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner mediABC statt.

Ablauf:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung vom Kooperationspartner. Daher müssen dem mediABC Ihre Anmeldedaten mitgeteilt werden. Die Teilnahmebescheinigung erhalten Sie von der FORTIS-FAKULTAS. Liegen genügend Anmeldungen vor, erhalten Sie einen Zoom-Link sowie das pdf-Skript und melden sich an. Los gehts.

Funktionelle ATLAS-Therapie

Hintergrund:
Einige Anatomen halten die Nackenextensoren nicht nur für Muskulatur, sondern mehr für einen intrafusalen Zellhaufen. Warum? Kaum eine andere Muskelgruppe weist so viele intrafusale Muskelfasern auf wie die Nackenextensoren. Ihre Aufgabe beinhaltet nicht nur das Balancieren des Kopfes auf dem Hals, sondern sie fungieren durch die vielen Messfühler eher als Lenker und Denker.

Kurs- und Lernziel:
In diesem Kurs lernen Sie den Atlas von einer anderen Seite kennen. Wir beleuchten auf eine sehr anschauliche Art und Weise den Occiput-Atlas-Axis-Komplex und gewinnen dadurch umfassende Kenntnisse um die funktionellen Zusammenhänge.

Sie erarbeiten sich fundierte Kenntnisse im strukturellen und funktionellen anatomischen Aufbau des Occiput-Atlas-Axis-Komplexes. Dabei spielen nicht nur die gelenkigen Verbindungen, sondern auch die muskulären, ligamentären und faszialen Verknüpfungen eine wichtige Rolle. Weiter gehen wir der Frage nach, welchen Einfluss efferente und afferente Impulse in diesem Gebiet haben.

Lehrplan (30 % Theorie/70 % Praxis):

  • Anatomie und funktionelle Anatomie im OAA-Bereich
  • Palpation in vivo
  • Befundung und Differentialdiagnostik OAA– Safetytests
  • Behandlung

Kursleitung:
Lehrteam MediABC
Florian KohlmannPhysiotherapeut, Fachlehrer MT und KGG, Sektoraler HP für Physiotherapie

Zielgruppe:
Physiotherapeuten mit abgeschlossener MT-Ausbildung

Kursgebühr:
306,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
22.11. bis 23.11.2027
1. Tag:
09.00 bis 17.30 Uhr
2. Tag:
09.00 bis 16.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 20 FP

Online: Das Novafon als evidenzbasierte Alternative in der Behandlung von myofaszialen Schmerzsyndromen

Die Geräte von Novafon haben in den letzten Jahren in vielen therapeutischen Praxen und Kliniken Einzug gehalten.
Häufig ist den Therapeuten die weitreichende Wirkungsweise dieser Geräte allerdings nicht bewusst und auch die Form der Anwendung wird sehr unterschiedlich interpretiert.
Durch diesen Kurs soll der professionelle Anwender tiefgreifende und wissenschaftlich gestützte Hintergründe zur Wirkungsweise erlernen. Ihm wird, aufbauend auf diese Grundlagen, ein sinnvoller fundierter Umgang mit den Geräten im Therapiealltag vermittelt.
In der klassischen Triggerpunkttherapie haben sich manuelle Techniken und das Dry Needling etabliert und werden erfolgreich an Patienten angewendet.
Im Therapiealltag zeichnen sich aber auch Probleme bei deren Anwendung ab. Die manuellen Techniken sind sehr kraftaufwändig und anstrengend für den Therapeuten. Das Dry Needling darf nicht uneingeschränkt von Therapeuten eingesetzt werden und bietet auch mit dem häufig auftretenden „Postinjektionsschmerz“ eine unangenehme Nebenwirkung für den Patienten. Ebenso gibt es Patientengruppen, bei denen man diese nachweislich effektiven und wirksamen Methoden, gar nicht, oder nur eingeschränkt anwenden kann. Dazu zählen u.a. Lymphpatienten, Kinder oder Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen. Bei diesen bildet das Novafon eine angenehme, wirksame und praktische Alternative.

Lernziel:
Der Teilnehmer lernt die Schallwellengeräte von Novafon und deren Einsatz in der therapeutischen Praxis kennen. Im Kurs wird die Wirkungsweise unter aktuellen wissenschaftlichen Gesichtspunkten beleuchtet und in einen Zusammenhang mit der Triggerpunkttherapie gebracht.
Im 2. Teil des Kurses bekommt der Teilnehmer einen Überblick vom aktuellen Stand der Triggerpunkforschung. Es werden Ursachen und unterhaltende Faktoren dargestellt und wie man diese nachhaltig mit dem Novafon behandeln kann.

Lehrplan: 40 % Theorie/60 % Praxis

  • Vorstellung der Geräte von Novafon mit entsprechendem Zubehör
  • Technische Hintergründe und Geschichte
  • Wirkweise
  • Indikationen/ Kontraindikationen
  • Definition, Typen, Einteilung von Triggerpunkten
  • Klassische Behandlungsansätze
  • Das Novafon in der professionellen Triggerpunktbehandlung
  • Unterschiede/ Vor-und Nachteile
  • Selbstanwenderschulung mit dem Patienten

Lehrmaterial:
Sie erhalten ein digitales Skript etwa eine Woche vor Kursbeginn.

Kursleitung:
Lehrteam mediABC
Florian Kohlmann, Physiotherapeut, sektoraler Heilpraktiker für Physiotherapie, Fachlehrer MT und KGG

Zielgruppe:
Therapeuten, Heilpraktiker, Sporttherapeuten

Kursgebühr:
120,00 €

Termin:
16.09. bis 17.09.2026
jeweils:
18.30 bis 20.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 6 FP

Hinweis:
Unsere Online-Termine finden in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner mediABC statt.

Ablauf:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung vom Kooperationspartner. Daher müssen dem mediABC Ihre Anmeldedaten mitgeteilt werden. Die Teilnahmebescheinigung erhalten Sie von der FORTIS-FAKULTAS. Liegen genügend Anmeldungen vor, erhalten Sie einen Zoom-Link sowie das pdf-Skript und melden sich an. Los gehts.

Dry Needling – Die klinische Essenz der Dry Needling Therapie

Hintergrund:
Dry Needling ist eine sehr wirksame Form der Triggerpunkt-Therapie. Mit Dry Needling werden myofasziale Triggerpunkte und Faszien behandelt. Dabei sticht man mit einer sterilen Akupunktur-Nadel in den Triggerpunkt. Der Nadelstich regt die Sauerstoffversorgung der verspannten Muskelfasern und der Faszien wieder an, senkt die Entzündungsreaktion, verbessert die Durchblutung und löst so die Verspannung dauerhaft und nachhaltig. Der Einstich in den Triggerpunkt erzeugt eine kurze, lokale Zuckungsreaktion im Hartspannstrang, die von vielen Patienten jedoch als angenehmer „Wohlschmerz“ und lösend empfunden wird.

Kursziel/Lernziel:
Nach dem Kurs sind Sie in der Lage, myofasziale Triggerpunkte differenziert zu diagnostizieren und diese mittels Dry Needling zu behandeln.

Die Kursabsolventen

  • verstehen die Pathophysiologie des myofaszialen Schmerzsyndroms und der Triggerpunkte,
  • kennen und verstehen die Referred pain Muster,
  • sind anhand stringenter klinischer Diagnosekriterien in der Lage, aktive und latente Triggerpunkte zu unterscheiden und deren klinische Relevanz zu beurteilen,
  • können Triggerpunkte präzise und manuell lokalisieren,
  • kennen die patientenspezifischen Strategien, die gültig sind, wenn man Dry Needling anwendet,
  • kennen die speziellen Indikationen des Dry Needlings und können diese Techniken effektiv und patientengerecht anwenden,
  • verstehen und kennen die Hygienemaßnahmen für das Dry Needling und setzen diese korrekt in der Praxis um,
  • sind sich sämtlicher Kontraindikationen des Dry Needlings bewusst,
  • kennen die möglichen Gefahren des Dry Needlings und sind in der Lage, wenn nötig adäquat und richtig auf einen möglichen Zwischenfall zu reagieren,
  • haben ihre anatomischen Kenntnisse anhand praktischer Palpationsübungen vertieft und können das Dry Needling sicher an Patienten anwenden.

Lehrplan:
40 % Theorie, 60 % Praxis

  • Einführung
  • Indikationen / Kontraindikationen
  • Umgang mit dem Patienten
  • Praktische Prinzipien und Hygienemaßnahmen
  • Myofasziale Triggerpunkte
  • Praxis: Dry Needling

Hinweise, bitte beachten:

  • Dry Needling (invasive Methode) darf per Gesetz in Deutschland nur von Ärzten und Heilpraktikern angewendet werden, es können aber alle bei der Zielgruppe genannten Berufsgruppen mit medizinischer Ausbildung teilnehmen.
  • Für diesen Kurs wird Material benötigt, dass bitte vorab von jedem Teilnehmer selbständig besorgt werden soll: Dry Needling Nadeln 0,30 x 50 mm
    Dry Needling Nadeln 0,30 x 30 mm
    Jeweils eine Packung ist ausreichend.

Empfehlenswert sind die B-Type oder J-Type Nadeln von Seirin.

https://www.doccheckshop.de/praxis-ausstattung/naturheilkunde-wellness/akupunktur/11146/seirin-b-typ-akupunkturnadeln

https://www.docsave.com/start/index.php?page=shopdetail&kat=dryneedling&id=729&q=&pageNum_produkte=4&totalRows_produkte=12

Kursleitung:
Team MediABC, Marcus Pelka, Physiotherapeut, Osteopath, Sportphysiotherapeut bei der Rudernationalmannschaft

Zielgruppe:
Heilpraktiker, HP in Ausbildung, Physiotherapeuten, Ärzte und Osteopathen

Kursgebühr:
250,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
10.04. bis 11.04.2027
jeweils:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Neurozentrierte Therapie – Innovative Behandlungsansätze in der Schmerztherapie

Hintergrund:
Kennen Sie das? Bei Patient A wirkt eine tiefe Massage Wunder gegen hartnäckige Rückenschmerzen und bei Patient B wird das Schmerzempfinden nach gleicher Behandlung gar schlimmer. Das liegt daran, dass das Nervensystem sehr individuell ist und ganz unterschiedlich auf gleiche Behandlungsmethoden reagieren kann. Der neurozentrierte Ansatz berücksichtigt genau diese Form der Individualität und überprüft die Reaktion des Nervensystems anhand einfacher Assessments. Es geht primär darum, einen Output (Zielbewegung oder auch Schmerzen) durch spezifischen sensorischen Input zu verbessern. Dieser Kurs hat nicht den Anspruch in die Tiefen der Neurowissenschaften abzutauchen. Nach dem Motto „vom Bekannten zu Unbekannten“ wurde er speziell dafür konzipiert, Therapeuten und Trainern Prinzipien und praxiserprobtes Wissen an die Hand zu geben, das sie direkt in ihrer täglichen Arbeit integrieren können und wodurch sie die neurologischen Wirkmechanismen ihrer eigenen Arbeit besser verstehen. Der Kurs bezieht sich neben den Erkenntnissen der Schmerzforschung und -therapie auf die Neurologie und Integration des taktilen und propriozeptiven Systems.

Kursziel:
Sie erhalten einen Einstieg in das Feld der neurozentrierten Therapie und praxisrelevante Grundlagen des menschlichen Nervensystems. Sie erlangen ein tiefgründiges Wissen über die Physiologie und Entstehung von Schmerzen, welches Sie in der Kommunikation mit Patienten und deren Behandlung gezielt einsetzen können. Weiterhin lernen Sie die neurologischen Grundlagen des taktilen Systems kennen, was Ihnen dabei hilft Ihre bisherige Arbeit neurologisch einzuordnen und neue praktische Tools an die Hand gibt für eine ganzheitliche Therapie. Sie bekommen einen Einblick in die neurologische Entstehung und Steuerung von Bewegung, was Sie sich in der täglichen praktischen Arbeit und im Umgang mit Schmerzen zu Nutze machen können. Alles in allem hat der Kurs das Ziel mit Hilfe eines individuellen neurozentrieten Ansatzes sowohl Ihre Kommunikation mit Schmerzpatienten als auch deren Therapie mit praxisnahen Strategien zu verbessern.

Lernziel:
Der Kurs baut relevante neurologische Grundlagen Stück für Stück in der Theorie auf. Alle theoretischen Grundlagen werden direkt im Anschluss in die Praxis umgesetzt. Denn „Knowledge is of no value unless you put it into practice.“, Anton Chekhov. Als Kursteilnehmer sollen Sie alle präsentierten Methoden selbst anleiten und erfahren dürfen.

Lehrplan: 50 % Theorie, 50 % Praxis

  • Theoretische Grundlagen und Prinzipien der neurozentrierten Therapie
  • Integration von Assessments zur Individualisierung der Therapie
  • Grundlagen der Neurologie des taktilen Systems (Sensorik)
  • Praktische Integration eine ganzheitlichen taktilen Therapie am Patienten/Kunden
  • Neurologische Grundlagen der Bewegungssteuerung (Motorik)
  • Bewegung als Medizin: Prinzipien motorischer Übungen zur Schmerzregulation
  • Grundlagen der Schmerzphysiologie und -forschung
  • Therapeutic Neuroscience Education (TNE) zur Aufklärung und Kommunikation mit Patienten/Kunden
  • Ergänzende Strategien in der Schmerztherapie

Kursleitung:
Team MediABC
Mirko Eckert, MSc Exercise Science and Coaching, praktische Erfahrung konnte er unter anderem als Athletik und Personal Trainer sowie als Performance Specialist bei EXOS sammeln. Max Nimmrichter, Physiotherapeut und BSc Physiotherapie, Mitbegründer von e3 Physiotherapie, praktische Erfahrung in der Therapie von orthopädischen Krankheitsbildern und Sportverletzungen, internationale Teilnahmen bei CrossFit- und Hyrox-Wettkämpfen

Zielgruppe:
Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Rehabilitationstrainer, Personal Trainer, chronische Schmerzpatienten, Ergotherapeuten, andere Berufe in Absprache

Kursgebühr:
419,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
25.10. bis 26.10.2025
jeweils
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 20 FP

CRPS – Komplexes regionales Schmerzsyndrom an der oberen Extremität

Kursziel:
Im Kurs lernen Sie, ein CRPS beim Patienten frühzeitig zu erkennen. So erhöht sich die Erfolgschance für den Patienten, und sein Leidensweg wird verkürzt. Es werden verschiedene therapeutische Herangehensweisen an das sehr komplexe Krankheitsbild CRPS aufgezeigt und es wird besprochen, wie wir mit den Patienten adäquat umgehen können. Sie lernen somit Behandlungstechniken kennen, die auch im getakteten Praxisalltag effektiv funktionieren.

Lernziel:
Zuerst wird die Physiologie der Bereiche vegetatives Nervensystem und Schmerzentstehung durchleuchtet. Anschließend lernen Sie, was bei Patienten mit CRPS „schief geht“ und Sie lernen die Auswirkungen zu verstehen. Es werden die aktuellen Leitlinien in der Behandlung von CRPS vorgestellt und das notwendige interdisziplinäre Diagnose- und Behandlungssystem aufgezeigt. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Kurs auf dem praktischen Üben von Techniken, mit denen wir auf unterschiedliche Bereiche des Körpers positiv einwirken müssen.

Hintergrund:
In der therapeutischen Berufsausbildung wird das Krankheitsbild oft nur wenig bearbeitet. Im Berufsalltag tritt es jedoch immer häufiger auf und sollte vom Behandler möglichst schnell erkannt werden, um die Erfolgschancen der Therapie maximal auszuschöpfen.

Lehrplan: 30 % Theorie, 70 % Praxis

  • Entstehungsmechanismen von CRPS
  • interdisziplinäre Diagnose- und Therapiemöglichkeiten,
  • die Beteiligung des Vegetativen Nervensystems und seine Behandlung,
  • die Entstehung von Schmerz und die Schmerztherapie,
  • Behandlungstechniken wie Mobilisation nervaler Strukturen® Dierlmeier Konzept, Spiegeltherapie, Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, PNF und Entspannungstechniken

Kursleitung:
Lehrteam MediABC
2025: Thomas Mummert, M.Sc. Osteopathie, B.Sc. Physiotherapie, Fachlehrer MT und KGG
2026: Marcus Pelka, B.Sc. Physiotherapie, Fachlehrer MT und KGG, M.Sc. Osteopathie

Zielgruppe:
Therapeuten, Heilpraktiker, Osteopathen, Masseure, Med. Bademeister

Kursgebühr:
306,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
12.12. bis 13.12.2026
jeweils 1. Tag:
09.00 bis 18.00 Uhr
jeweils 2. Tag:
08.30 bis 15.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 18 FP

Komplexe osteophatische Behandlung

Ein integrativer Kurs zur Verbindung struktureller, funktioneller und energetischer Konzepte in der Osteopathie

Dieser Kurs widmet sich der komplexen osteopathischen Behandlung im Spannungsfeld zwischen Struktur, Funktion und Regulation. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Modelle der Struktur-Funktions-Beziehungen und deren praktische Integration in Untersuchung und Behandlung. Dabei werden biomechanische, neurologische, hämodynamisch-respiratorische, bioenergetische sowie biopsychosoziale Zusammenhänge differenziert betrachtet und therapeutisch miteinander verknüpft.

Ein praxisorientierter Kurs zur Verbindung von Struktur, Funktion und Regulation – mit Fokus auf komplexe Zusammenhänge, osteopathische Integration und ganzheitliche Behandlungsstrategien.

Der Kurs richtet sich an fortgeschrittene Teilnehmer:innen der Osteopathie-Ausbildung sowie erfahrene Therapeut:innen, die ihre klinische Denkweise erweitern und osteopathische Ansätze auf integrativer Ebene vertiefen möchten.

Teil 1: Modelle der Struktur–Funktions-Beziehungen

• Biomechanische Zusammenhänge und funktionelle Anpassungen
• Neurologische Regulation und posturale Steuerung
• Hämodynamisch-respiratorische Mechanismen
• Bioenergetische Konzepte in der osteopathischen Arbeit
• Das biopsychosoziale Modell in Diagnostik und Behandlung

Teil 2: Integrative Untersuchung und Behandlung
• Postural-neurologische Untersuchung und funktionelle Interpretation
• Integration struktureller und funktionell-energetischer Ansätze

Teil 3: Viszerale und kraniosakrale Osteopathie
• Viszerale Untersuchung und Behandlung im funktionellen Kontext
• Kraniosakrale Untersuchung und Regulationsmechanismen
• Zusammenhänge zwischen viszeralen, kranialen und parietalen Systemen

Teil 4: Parietales Screening
• Screening und funktionelle Beurteilung von Becken, LWS, BWS und HWS
• Integration in ein ganzheitliches Behandlungskonzept

Teil 5: Hämodynamisch-respiratorische Konzepte
• Untersuchung und Behandlung respiratorischer und zirkulatorischer Dysfunktionen
• Bedeutung von Rhythmus, Mobilität und Flüssigkeitsdynamik
• Therapeutische Ansätze zur Unterstützung vegetativer Regulation

Teil 6: Neuroendocrinoimmunologie und Salutogenese
• Grundlagen der Neuroendocrinoimmunologie in der Osteopathie
• Zusammenhänge zwischen Stress, Regulation und Gesundheit
• Salutogenese als therapeutisches Leitmodell
• Ressourcenorientierte osteopathische Behandlungskonzepte

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Osteopathen in Ausbildung, Heilpraktiker, Ärzte

Kursgebühr:
430,00 € pro Modul (inkl. Skript, Getränke und Snacks)

Termin:
30.09. bis 03.10.2027
Don./Freitag/Samst.:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 26 FP

Viszerale Osteopathie: Clinical Reasoning und Assessment

Ein vertiefender Kurs zur klinischen Entscheidungsfindung und strukturierten Befundung in der viszeralen Osteopathie

Dieser Kurs baut auf den bereits absolvierten viszeralen Modulen auf und dient der Vertiefung sowie Vernetzung der erlernten Inhalte mit starkem Praxisbezug. Im Mittelpunkt stehen das Clinical Reasoning und die Entwicklung einer schlüssigen osteopathischen Behandlungsstrategie auf Grundlage von Anamnese, Befundung und klinischen Zusammenhängen.

Nach einer kurzen Überprüfung des bisherigen Kenntnisstandes richtet sich der Fokus auf die strukturierte viszerale Untersuchung, die therapeutische Prioritätensetzung sowie auf evidence based Therapieansätze innerhalb der viszeralen Osteopathie. Ziel ist es, die Teilnehmer:innen in ihrer klinischen Sicherheit und im osteopathischen Denken weiterzuentwickeln.

Der Kurs richtet sich an Osteopath:innen in Ausbildung, die ihre Kenntnisse in der viszeralen Osteopathie vertiefen und ihre klinische Kompetenz im Bereich Assessment und Clinical Reasoning weiterentwickeln möchten. Ein praxisnaher Vertiefungskurs zur Verbindung von viszeralem Wissen, klinischem Denken und osteopathischer Behandlungsstrategie.

Kursinhalte:

Teil 1: Wiederholung und Integration der Grundlagen
• Kurze Überprüfung des bisherigen Kenntnisstandes
• Wiederholung zentraler viszeraler Konzepte
• Integration bereits erlernter Inhalte in klinische Zusammenhänge

Teil 2: Clinical Reasoning in der viszeralen Osteopathie
• Entwicklung osteopathischer Behandlungsstrategien
• Analyse von Ursache-Folge-Ketten
• Verknüpfung von Anamnese, Befund und therapeutischer Priorität
• Strukturierte klinische Entscheidungsfindung

Teil 3: Viszerales Assessment
• Strukturierte viszerale Untersuchung
• Differenzierte palpatorische Befundung
• Funktionelle Zusammenhänge zwischen Organen, Faszien und parietalem System
• Integration vegetativer und funktioneller Aspekte

Teil 4: Evidence based Therapieansätze
• Klinische Relevanz osteopathischer Behandlungskonzepte
• Reflexion therapeutischer Strategien auf Grundlage aktueller Erkenntnisse
• Verbindung von Erfahrung, Befund und evidenzorientiertem Arbeiten

Teil 5: Praxis und Anwendung
• Fallorientiertes Arbeiten und praktische Umsetzung
• Entwicklung therapeutischer Klarheit und Sicherheit
• Behandlung im klinischen Kontext
• Vertiefung osteopathischer Wahrnehmung und Behandlungslogik

Voraussetzungen:
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs ist die vorherige Teilnahme an folgenden Kursen:
• Bauchorgane 1 und 2
• Thorax- und Halsorgane
• Ilium / Blase
• Sacrum / Reproduktionsorgane

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Osteopathen in Ausbildung, Heilpraktiker, Ärzte

Kursgebühr:
430,00 € pro Modul (inkl. Skript, Getränke und Snacks)

Termin:
18.11. bis 21.11.2027
Don./Freitag/Samst.:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 26 FP

Kiefergelenkstherapie: Parietaler Aspekt/Atlastherapie

Klinische Funktionsuntersuchung:
Schwerpunkt Differenzierung der Knackgeräusche

  • Anamnese
  • Manuelle Funktionsuntersuchung des Kiefergelenks
  • aktive Untersuchung
  • passive Bewegungstests
  • Differenzierung der Knackgeräusche
  • Palpation der Muskulatur
  • Motorische Tests der Zunge
  • Trigeminusdruckpunkte

Behandlung des Kiefergelenkes

  • Behandlung der anterioren und posterioren Diskusverlagerung
  • CMD-Reflexpunktbehandlung

Das Kiefergelenk im Faszialen System – Die Diaphragmen

Anatomische und funktionelle Gemeinsamkeiten und Verbindungen von Kiefergelenk – Schädelbasis – obere HWS und Becken-Hüfte:

  • HWS-Region
  • Biomechanik obere HWS
  • Untersuchung der oberen HWS, inkl. Sicherheitstests
  • Behandlung der oberen HWS mittels MET, Occipital Release und Strain-Counterstrain

Kraniosakrale Osteopathie, Mobilisationen und HVLA-Techniken

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Osteopathen in Ausbildung, Heilpraktiker, Ärzte

Kursgebühr:
430,00 € pro Modul (inkl. Skript, Getränke und Snacks)

Termin:
09.12. bis 12.12.2027
Don./Freitag/Samst.:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 26 FP

Vom Befund zur Therapie

Ein praxisorientierter Kurs zur Integration osteopathischer Konzepte – von der Anamnese bis zur therapeutischen Umsetzung

Dieser Kurs begleitet Osteopath:innen in Ausbildung auf dem Weg von der strukturierten Befunderhebung hin zur klaren therapeutischen Entscheidung. Im Mittelpunkt stehen die differenzierte Untersuchung, die Entwicklung eines schlüssigen Behandlungskonzeptes sowie die praktische Umsetzung unter prüfungsnahen Bedingungen. Der Kurs verbindet theoretische Grundlagen mit klinischer Anwendung und unterstützt die Teilnehmer:innen dabei, Sicherheit in der osteopathischen Herangehensweise sowie Klarheit im therapeutischen Prozess zu entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung und auf die praktische Arbeit als Osteopath:in.

Kursinhalte:

Teil 1: Die Anamnese
• Allgemeinanamnese und klinische Orientierung
• Spezifische Anamnese in Bezug auf osteopathische Modelle
• Entwicklung eines strukturierten klinischen Denkens
• Patientendecodierung und therapeutische Relation

Teil 2: Die strukturierte osteopathische Untersuchung
• Parietale Untersuchung
• Viszerale Untersuchung
• Craniosacrale Untersuchung
• Untersuchung im Kontext funktioneller und osteopathischer Modelle
• Verknüpfung von Befund, Haltung und Regulationsdynamik

Teil 3: Der therapeutische Ablauf
• Zentrierung und Präsenz des Osteopathen
• Strukturierter Behandlungsaufbau
• Vom Befund zur therapeutischen Priorität
• Entwicklung eines individuellen Behandlungskonzeptes
• Die Besprechung und therapeutische Reflexion

Teil 4: Behandlung unter Prüfungs- und Praxisbedingungen
• Praktisches Arbeiten unter Supervision
• Behandlung von Patient:innen unter realitätsnahen Bedingungen
• Sicherheit und Klarheit in Untersuchung und Behandlung
• Vorbereitung auf die Abschlussprüfung und den Praxisalltag

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Osteopathen in Ausbildung, Heilpraktiker, Ärzte

Kursgebühr:
430,00 € pro Modul (inkl. Skript, Getränke und Snacks)

Termin:
04.11. bis 07.11.2027
Don./Freitag/Samst.:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 26 FP

Faszientherapie: parietale Ketten

Die Faszienbehandlung in der Physiotherapie und Osteopathie hat in den letzten Jahren aufgrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse massiv an Bedeutung gewonnen.
Die Faszien bilden in Form und Funktion einen eigenen Körper. Dieser Körper ermöglicht den Stand, den ökonomischen Einsatz der Muskulatur und die Integration der Organfunktionen im Körper. Viele diagnostische Möglichkeiten und therapeutische Einflüsse sind direkt auf Faszien zurückzuführen. Für Physiotherapeuten bedeutet der Einblick in Funktion und Wirkung der Faszien eine wirkungsvolle Bereicherung ihrer Möglichkeiten.

Kursziele

  • Kursteilnehmer in die ganzheitliche Betrachtung des Körpers unter faszialen Gesichtspunkten einführen
  • Kompetenzen ergänzen mit verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten, die täglich in einer physiotherapeutischen oder osteopathischen Praxis angewandt werden.

Kursinhalte:

  • Anatomie, Verlauf und Funktion der Faszienketten (nach Myers, manchmal modifiziert)
  • Wechselwirkung und Verknüpfung der Ketten
  • Kompensationsmuster und Risikoscreening
  • Befunderhebung und Behandlung mittels direkten Faszientechniken
  • Behandlung häufiger Indikationen aus der physiotherapeutischen und osteopathischen Praxis
  • Erarbeitung einer Behandlungsabfolge für Faszienketten

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Osteopathen in Ausbildung, Heilpraktiker, Ärzte

Kursgebühr:
430,00 € pro Modul (inkl. Skript, Getränke und Snacks)

Termin:
26.08. bis 29.08.2027
Don./Freitag/Samst.:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 26 FP

Sexuelle Grenzverletzung in der Therapie

Hintergrund:
Während der Therapie kann es vorkommen, dass Therapeuten mit sexualisierten Übergriffen und/oder aggressivem Verhalten von Patienten konfrontiert werden. Oftmals ist den Betroffenen nicht klar, wie man in solchen Situationen richtig reagieren soll und darf. Zusammen mit einem Partner für Kampfkunst und Selbstverteidigung wird in diesem Kurs ein wichtiges Thema aus dem Alltag von HeilmittelerbringerInnen und Pflegekräften aufgegriffen und in einer praxisrelevanten Form aufbereitet.

Kursziel:
Ziel des Kurses: die TN entwickeln eine klare Haltung zum Thema sexuelle Übergriffe. Sie erleben sich selbstwirksam und erlernen Möglichkeiten, sich erfolgreich zu schützen und zu wehren – verbal und nonverbal.

Kursinhalte:
Kurze Vorstellung der Kursleiter

  1. Theorie:
    a. Begriffsdefinitionen (sexuelle Belästigung, sexueller Übergriff, nonverbale, verbale, körperliche sexuelle Belästigung)
    b. Zahlen und Fakten
    c. Notwehr oder rechtfertigender Notstand?
    d. Körperliche und seelische Folgen von Grenzüberschreitungen
    e. Entwicklung eines Notfallsystems
    f. Besondere Settings, besondere Täter
    i. Übergriffe auf Auszubildende (sowohl männliche als auch weibliche)
    ii. Übergriffe von Demenzbetroffenen
    iii. Übergriffe von Vorgesetzten
    iv. Übergriffe von Angehörigen
    v. Übergriffe von Bewohnern
    vi. Übergriffe in Krankenhäusern, Heimen und Hausbesuchen
    g. Rechte und Schutzmaßnahmen (für sich selber, im Team, von Vorgesetzten, etc.)
  2. Praxis:
    a. Psychologische Aspekte des Täters und des Opfers (was geschieht jeweils physiologisch und psychologisch bei Tätern und Opfern?)
    b. Körpersprache erkennen und nutzen
    c. Nähe-Distanz
    d. Position im Raum
    e. Grenzen setzen
    f. Präventiv Gewalt verhindern
    g. Warm up mit Bewegungsabläufen, die zur Verteidigung dienen
    h. Aktive Verteidigung mit Händen, Füßen, Knien, Ellenbogen
    i. Ausweichbewegungen, Koordination von Armen und Beinen
    j. Ca. 10 Vitalpunkte
    k. Realgegenstände im Raum nutzen
    l. Welche Regeln gibt es bei einer körperlichen Auseinandersetzung durch Übergriffe? Keine!

Kursleitung:
Juan Carlos Rodas Restrepo; Luisa Baasch

Zielgruppe:
Therapeuten, Pflegekräfte

Kursgebühr:
120,00 € (inkl. Getränke)

Termine (Tageskurs):
25.06.2026
26.06.2026
jeweils:
09.00 bis 16.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Hinweise:
Am Kurs nehmen unsere Schüler der Ergo-/Physiotherapie teil.
Sportkleidung wird empfohlen.

Online: Abrechnung „leicht gemacht“ für Heilpraktiker und Sektorale Heilpraktiker der Physiotherapie

Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker

Hintergrund:
Heilpraktiker haben in der Auswahl Ihrer Maßnahmen und der Bestimmung des Behandlungspreises große Freiheiten. Die Abrechnung geschieht nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker (GebüH), welche mit der Gebührenverordnung der Ärzte (GOÄ) verglichen werden kann. Der Heilpraktiker wirtschaftet etwa mit einem Stundenhonorar von 80 Euro, welches sich aus verschiedenen Ziffern der Gebührenordnung zusammensetzt. Sie selbst bestimmen, welche Ziffern Sie zur Abrechnung bringen. Jedoch gibt es einige Maßnahmen, welche nicht miteinander kombiniert werden dürfen und damit ein Abrechnungshindernis darstellen.

Kursziel:
Sie erlernen in diesem Kurs, sicher nach der Gebührenverordnung abzurechnen und Erstattungshindernisse klar zu erkennen. Der Kurs ist ganz auf den praktischen Alltag in der Heilpraxis ausgelegt. Es wird keine unnötige Theorie, sondern ausschließlich Praxisrelevantes referiert. Sie erhalten viel Raum, um Ihre bisherigen Abrechnungsprobleme darzulegen.

Lernziel:
Sie lernen in dem Kurs:

  • Das Stellen von stichhaltigen Diagnosen in Zusammenhang mit der angewandten Therapie
  • Das Erstellen von Clustern, welche die Abrechnung erleichtern oder vereinfachen
  • Den Umgang mit Regressforderungen und Abzügen durch den Kostenträger
  • Die Preisfindung in Bezug auf die verschiedenen Kostenträger
  • Wichtige Aspekte über die Dokumentationspflicht
  • Nach dem Kurs kennen Sie schnelle und einfache Möglichkeiten nach der Gebührenverordnung abzurechnen und Ihre Leistungen auf korrekte Art und Weise einzupreisen.

Lehrplan:

  • Grundlegende Regelung der Abrechnung für den Heilpraktiker
  • Besprechung von Dokumenten, welche in direktem Zusammenhang mit der Abrechnung stehen, wie z. B. Honorarvereinbarung, Kostenvoranschlag, Patientenaufklärung, Mahnwesen
  • Begutachtung von Fachliteratur zum Thema mit zahlreichen Empfehlungen
  • Betrachtung von Abrechnungsprogrammen mit zahlreichen Empfehlungen
  • Gemeinsames Erstellen von Beispielabrechnungen
  • Vertiefung und Anwendbarkeit der einzelnen Maßnahmen aus der Gebührenordnung
  • Reaktion auf einen Regress und Kulanzlösungen zum Wohl des Patienten
  • Ethik: Ist die Leistung zu wählen, welcher dem Krankheitsbild am besten hilft und zugleich am kostengünstigsten ist?

Lehrmaterial:
Inklusive ein vom Dozenten verfasster Lehrbuch im Wert von 15 Euro mit Listen, Referenzempfehlungen und Kopiervorlagen.

Kursleitung:
Lehrteam mediABD,
Daniel Dierlmeier, Physiotherapeut, Heilpraktiker, Osteopath D.O., MSc. Clinical Psychology, Kinderosteopath (BVO), Fachlehrer manuelle Therapie/KGG, Senior Instruktor integrative Manuelle Therapie, Direktor FobiAk, Trainer mit Lizenz, Dozent, Autor und Publizist, Inhaber und Leitung des Zentrums für osteopathische Medizin (ZfOM), Mitglied im Bundesverband Osteopathie e.V., Mitglied im Bund deutscher Heilpraktiker e.V., Mitglied im Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.

Zielgruppe:
Heilpraktiker (auch sektoral), Heilpraktiker-Anwärter, HP-Physio

Kursgebühr:
90,00 €
Lehrgangsmaterial: 15,00 €

Termine:
19.09.2026
23.01.2027
25.09.2027
jeweils samstags:
13.30 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Hinweis:
Unsere Online-Termine finden in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner mediABC statt.

Ablauf:
Sie melden sich über unsere Seite www.fakultas-weiterbildung.de an. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und ggf. die Rechnung vom Kooperationspartner. Daher müssen dem mediABC Ihre Anmeldedaten mitgeteilt werden. Die Teilnahmebescheinigung erhalten Sie von der FORTIS-FAKULTAS. Liegen genügend Anmeldungen vor, erhalten Sie einen Zoom-Link sowie das pdf-Skript und melden sich an. Los gehts.

FasziElVit (Faszien, Elastisch, Vital)

anerkannt durch die Krankenkassen als Präventionsleistung nach § 20 SGB V

Hintergrund:
Die wissenschaftliche Erforschung der Faszien hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Während diesem Bereich der Medizin lange Zeit wenig Beachtung geschenkt wurde, belegen aktuelle Studien zunehmend die zentrale Rolle der Faszien für Beweglichkeit, Schmerzempfinden und das allgemeine Wohlbefinden. In diesem Kurs erhältst du einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Faszienforschung und lernst, wie sich die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse gezielt in der therapeutischen Praxis anwenden lassen. Du erfährst, welche Methoden und Techniken sich in der Praxis als besonders wirksam erwiesen haben und wie du dieses Wissen als Kursleiter integrieren kannst, um optimale Ergebnisse für deine Patienten zu erzielen.

Kursziel:
Dieser praxisorientierte Kurs vermittelt dir fundiertes Wissen über Faszien und deren Training auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Teilnehmer erlernen, wie sie eigenständig präventive Faszienkurse professionell planen, durchführen und anleiten können. Neben anatomischen und physiologischen Grundlagen bekommst du ein fertiges Kurskonzept (ZPP zertifiziert und dadurch bezuschussungsfähig), das sowohl in Gruppen als auch in der Einzeltherapie anwendbar ist.

Lernziel:
Durch den hohen Praxisanteil wird das theoretische Wissen direkt in Übungen umgesetzt. Die Teilnehmer werden befähigt, Faszienkurse strukturiert aufzubauen, verschiedene Trainingsmethoden mit und ohne Hilfsmittel anzuwenden und ihr Wissen souverän an ihre Kursteilnehmer weiterzugeben. Zudem dient der Kurs sowohl als Refresher für Rückenschullehrer mit KddR-Lizenz oder BVMBZ und als Verlängerung für die Reha-Sport Lizenz.

Lehrplan: (30 % Theorie, 70 % Praxis):

  • Faszien verstehen: Aufbau, Funktion und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse
  • Faszienleitbahnen und ihre Bedeutung in der Therapie
  • Praktische Umsetzung: Faszientraining mit und ohne Geräte (Rolle, Ball etc.)
  • Kursgestaltung: Aufbau eines eigenen Faszien-Kurses für Gruppen- und Einzeltherapie
  • Effektive Techniken zur Verbesserung der Mobilität, Schmerzreduktion und Leistungssteigerung
  • Hausübungsprogramme: Ein umfangreicher Übungspool für deine Patienten

Hinweise zur Lizenzverlängerung:

  • anerkannter BVMBZ und KddR Rückenschulrefresher
  • RehaSport Deutschland e.V. erkennt die Fortbildung FasziElVit als fachliche Fortbildung im vollen Umfang an

Weitere Infos unter:
/https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/praevention_selbsthilfe_beratung/praevention_und_bgf/leitfaden_praevention/leitfaden_praevention.jsp

Bitte beachten Sie: Dieser Kurs befähigt nur bei entsprechender beruflicher Grundqualifikation, eigene Präventivkurse gemäß §20 SGB V abzurechnen.

Kursleitung:
Team MediABC, Susanne Reim, Physiotherapeutin, sektoraler HP, Kursleiter Faszientraining

Zielgruppe:
Therapeuten, Sport- u. Gymnastiklehrer, Übungsleiter, Sportwissenschaftler

Kursgebühr:
225,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
24.10. bis 25.10.2026
Samstag:
09.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Teilnahmebestätigung, anerkannter BVMBZ Rückenschulrefresher, RehaSport Deutschland e.V.
15 FP

Schreiben in der Ergotherapie

Schreiben war den Menschen seit jeher ein Medium, um Wissen zu verdauern, Sachverhalte zu klären, Probleme zu lösen und auch um einfach Ballast abzuwerfen.

Schreibtherapie nutzt die Techniken und Methoden des kreativen Schreibens, um bestimmte Prozesse anzustoßen.

Wissenschaftliche Studien in verschiedenen Bereichen belegen die positiven Wirkungen für Psyche und Körper, emotionale und soziale Fertigkeiten, Alltagkompetenzen und im Problem- und Krisenmanagement. Denn Schreiben ordnet, zentriert und fokussiert und kann genutzt werden, um den Blick zu weiten und die Perspektive zu verändern. So können neue Fertigkeiten erworben und Fähigkeiten ausgebaut werden, um Alltagsanforderungen besser bewältigen zu können.

Ein weiterer Bereich, in dem sich das Schreiben sehr gut einsetzen lässt, ist die traumasensitive und -aufarbeitende Arbeit.

Kursleitung:
Tanja Krieger, Chemnitz,
Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Kreativmethoden Kommunikations-/Schreibcoach, Psychologische Beraterin

Zielgruppe:
Therapeuten, Pflegekräfte

Kursgebühr:
80,00 € (inkl. Getränke)

Termine:
22.11.2024
21.11.2025
jeweils:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Hinweis:
Bei weiterem Interesse besteht die Möglichkeit eines Aufbau-Workshops.

Im Kurs sollen die Teilnehmer an eigenen Themen selbst erfahren, wie angeleitetes Schreiben wirkt. Dazu bearbeiten Sie mit verschiedene Anleitungen eigene Themen.

Der Kurs ersetzt natürlich nicht die Ausbildung zum Schreibtherapeuten, kann aber den Blick auf diese Therapiemethode richten, erste Erfahrungen damit vermitteln und den Umgang damit anregen. Gerade in der Ergotherapie lässt sich Schreiben gut mit anderen Techniken und Methoden kombinieren.

Die Dozentin bietet selbst eine Ausbildung zum Schreibtherapeuten und ebenso Therapie und Coaching in diesem Bereich an. Bei weiterführendem Interesse können Sie sich auch gern an Frau Krieger wenden, um die Ausbildung zum Schreibtherapeuten mit dem Beruf des Egotherapeuten zu kombinieren. Die von Frau Krieger angebotene Ausbildung ist bis 2027 SAB-förderfähig.

Manuelle Therapie – Level 2

Sie haben Spaß an der Manuellen Therapie gefunden und möchten gern mehr erfahren, dann haben wir das Richtige für Sie:

Weiterführende Techniken und Zusammenhänge „Pathologie orientiertes, neurophysiologisches Konzept“

Kursinhalte der drei Module:

  • Safety und Aufklärungspflicht
  • Manipulationstechniken für verschiedene WS-Abschnitte
  • absteigende und aufsteigende Ursache-Folge-Ketten
  • osteopathische Zusammenhänge
  • manuelle Therapie am Cranium

Kursleitung:
Team der Physioklinik im Aitrachtal

Zielgruppe:
Physiotherapeuten mit abgeschlossener MT-Ausbildung

Kursgebühr:
390,00 €/Modul (inkl. Skript und Verpflegung)

Termine:
Modul 1: in 2027
Modul 2: in 2027
Modul 3: in 2027

Zeiten:
Donnerstag: 09.30 bis 17.00 Uhr
Freitag/Samstag: 09.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag: 09.00 bis 12.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 24 FP/Modul