Archiv der Kategorie: Therapie/Rehabilitation

Therapie/Rehabilitation

Schlüsseldiaphragmen in derTherapie

Hintergrund:
Der menschliche Körper besitzt nicht nur ein, sondern gleich mehrere Diaphragmen. In der Literatur werden diese meist nicht als Diaphragma bezeichnet, obwohl sie in ihrer Funktion genau diese Aufgaben erfüllen. Sowohl die obere Thoraxapertur als auch das Diaphragma respiratoria regulieren den Ausgleich der Druckverhältnisse vom Becken/LWS bis zum Kopf. Diese Spannungsunterschiede können für verschiedenste Probleme verantwortlich gemacht werden.

Kursziel:
Sie lernen in diesem Kurs die viszeralen (organischen) und somatischen (körperlichen) Zusammenhänge bei Funktionsstörungen im Bereich des Schultergürtels und der oberen Thoraxapertur sowie des thorakolumbalen Übergangs (Diaphragma respiratoria) kennen und behandeln. Dabei legen wir sehr viel Wert auf die engen Verknüpfungen der unterschiedlichen Systeme: Nervales System, vaskuläres System, verbindende fasziale oder sonstige bindegewebige Strukturen und natürlich Organe und Gelenke des Bewegungsapparates.

Lernziel:
Sie erarbeiten sich tief gehende Erkenntnisse in der Anatomie der zervikothorakalen und thorakolumbalen Diaphragmen, ihrer Organe sowie deren Verbindungen. Weiter lernen Sie alle relevanten nervalen und vaskulären Versorgungen kennen. Sie erforschen die funktionellen und physiologischen Zusammenhänge und erarbeiten sich strukturierte Untersuchungstechniken, die es Ihnen ermöglichen, für jeden Patienten eine individuelle Behandlungsstrategie zu entwickeln, welche zur Ursache der Beschwerden vordringt und diese löst. Unser Ziel ist es nicht, Ihnen ein bestimmtes Behandlungsschema aufzuzeigen, sondern Sie zu einem selbstständig logisch denkenden Therapeuten zu qualifizieren.

Lehrplan: Theorie 30%, Praxis 70%

  • Anatomie Schultergürtel/obere Thoraxapertur sowie ThLÜ/Diaphragma und umgebende Strukturen
  • Funktionelle Anatomie und Biomechanik im parietalen und viszeralen Bereich
  • Palpation und Abgrenzung einzelner Strukturen
  • Lymphatischer Check-up nach Millard
  • Beurteilung der oberen 4 Diaphragmen nach Zink
  • Safetys
  • Behandlung in diesem Bereich

Hinweis:
Bitte bringen Sie von der Haut abwischbare Stifte mit.

Kursleitung:
Lehrteam MediABC, Christian Selzle, B.Sc. Osteopathie, Physiotherapeut

Zielgruppe:
Physiotherapeuten, Masseure mit MT, Heilpraktiker

Kursgebühr:
425,00 €, (inkl. Skript)

Termin:
21.05. bis 23.05.2027
Freitag/Samstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 25 FP

Chiropraktik – ein neuer Ansatz (Grundkurs)

Hintergrund:
Der Begriff „Chiropraktik“ setzt sich zusammen aus dem altgriechischen „cheir“ (Hand) und „practos“ (anwenden). Es handelt sich dabei um eine sehr alte Form der Medizin, die rein manuell unter einfachsten Bedingungen überall durchgeführt werden kann.
In dieser Ausbildung geht es um die ursprüngliche amerikanische Chiropraktik ohne technische Hilfsmittel, erweitert um einen neuen neurologischen Ansatz. Der Dozent hat es mit diesem Konzept geschafft, einen Schulterschluss der Chiropraktik mit der modernen Neurologie herzustellen.
Im Unterricht erlernen Sie Reflextechniken, Impulstechniken und Manipulationstechniken (HVLAT-Techniken) der Wirbelgelenke, Rippengelenke und der Extremitätengelenke.

Kursziel/Lernziel:
Sie vertiefen die Biomechanik, Anatomie und Physiologie verständlich, einfach und prägnant, zugeschnitten auf die Behandlung. Sie erlernen die Hintergründe zur Behandlung von Kleinkindern und Säuglingen als auch den Umgang und die Etablierung von regelmäßigen Propyhlaxebehandlungen. Einen wichtigen Teil des Konzeptes stellt der Einfluss der Neurologie auf das Gelenk und umgekehrt dar.
„Erlanget Wissen über das Rückgrat, von diesem gehen viele Krankheiten aus“. Diese Erkenntnis von Hippokrates begleitet den Chiropraktiker bis heute. Das Nervensystem kontrolliert und steuert unsere Körperfunktionen. Zentral ist hier die Wirbelsäue mit ihren Gelenken. Dort treten die Spinalnerven aus und versorgen den ganzen Organismus mit Informationen.
Sie trainieren ein schnelles System der Untersuchung, Diagnose von Blockaden und die notwendigen Sicherheitsüberprüfungen, um Kontraindikationen auszuschließen. Auch die Patientenaufklärung zu diesen Eingriffen spielt eine große Rolle.
Die ganzheitliche Betrachtungsweise der Zusammenhänge zwischen Wirbelsäule, Organen und Faszien kommt in diesem Kurs nicht zu kurz. Denn: „Der Körper macht keinen Fehler!“ Die regulierenden Impulse erreichen aufgrund bestehender Subluxationen ihr Ziel nicht. Insofern macht der Chiropraktiker „den Weg frei!“ für die Autoregulation / Selbstheilung des Körpers.
Besonderer Wert wird auf die Sicherheit-Testüberprüfungen gelegt, die zu jeder professionellen Chiropraktik gehören. Die Ausbildung ist sehr praktisch angelegt, damit Sie als Teilnehmer sich schon während des Kurses eine gewisse Routine erarbeiten.

Lehrplan:

  • Einführung, Geschichte, Hintergrund
  • Neurophysiologische Wirkung der Chiropraktik (direkter Einfluss auf die Plastizität des Gehirns)
  • Patientenaufklärung, Risikobewertung
  • Sicherheitsuntersuchungen, bildgebende Verfahren
  • Chiropraktik der LWS, BWS, HWS und des ISG-Gelenks
  • Chiropraktik der Rippengelenke
  • Chiropraktik des Schädels und des Kiefergelenks
  • Chiropraktik der oberen Extremität
  • Chiropraktik der unteren Extremität
  • Verbindung mit Mobilisation nervaler Strukturen®
  • Abrechnung der Chiropraktik nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker

Kursleitung:
Lehrteam MediABC,
Matthias Pöllmann

Zielgruppe:
Physiotherapeuten mit abgeschlossener MT-Ausbildung

Kursgebühr:
675,00 € (inkl. Skript, Getränke)
Im Preis ist ein Lehrbuch (45,00 €) enthalten.

Termin:
04.11. bis 07.11.2027
Donn. – Samstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 35 FP

Ganzheitliche Narben-therapie – Das neue 2-Tages-Intensivkonzept

Hintergrund:
Dieses Konzept eröffnet neue therapeutische Perspektiven bei komplexen
Beschwerdebildern. Es verbindet moderne Wissenschaft, klinische Erfahrung und praktische Techniken zu einem innovativen Gesamtkonzept.
Das wissenschaftlich tief verankerte Skript verbindet

  • Tensegrity
  • Mechanotransduktion
  • neurolymphatische Achsen
  • viszerale Ketten
  • psychologische Faktoren
  • moderne Narbenforschung

zu einem einzigartigen, klinisch sofort anwendbaren Konzept. Sie erhalten kein Standard Narbenseminar, sondern ein hochmodernes, interdisziplinäres Behandlungssystem, das in dieser Form nur hier vermittelt wird.

Kursziel:
Nach diesem Kurs beherrschen Sie ein ganzheitliches, evidenzbasiertes Behandlungskonzept,
mit dem Sie:

  • verschiedene Narbenformen sicher erkennen
  • funktionelle, viszerale und neurovegetative Auswirkungen beurteilen
  • Narben gezielt manuell, viszeral, instrumentell und physikalisch behandeln
  • pathologische Narbenbildung aktiv beeinflussen
  • psychologische Kontextfaktoren in die Therapie integrieren
  • komplexe Beschwerdebilder über narbige Störfelder verstehen und behandeln

Lehrplan:

  • Wundheilung & Bindegewebsphysiologie
    – Phasen der Wundheilung
    – Myofibroblasten, Cross-Links & ECM-Remodelling
    – Einfluss von Ernährung, Hydratation & mechanischer Belastung
    – Pathophysiologie hypertropher Narben & Keloide
  • Psychologische & neurovegetative Faktoren
    – Stress, Trauma & emotionale Trigger
    – Head’sche Zonen & viszerosomatische Kopplungen
    – Narben als neurovegetatives Störfeld
    – Erkennen psychischer Belastungen (Red Flags)
  • Behandlungstechniken (Hands-on)
    Manuelle Techniken:
    – 3D-Mobilisation
    – Faszien- & Schergriffe
    – Abhebetechniken
    – Mobilisation tiefer Gewebeschichten
    Viszerale Techniken:
    – Mobilisation von Uterus, Blase, Darm
    – Peritoneale Gleitfähigkeit
    – Mesenteriale Techniken
    – Grand Maneuver
    Instrumentelle & physikalische Verfahren:
    – Novafon / vibroakustische Therapie
    – Schröpfen & Stäbchentechnik
    – Kompression & Silikontherapie
    – Laser & Microneedling
    – Dry Needling (narbenspezifisch)
    – Injektionstherapie (ärztliche Optionen)
  • Narbenarten & klinische Muster
    – Kaiserschnitt
    – Appendektomie
    – Schilddrüsen-OP
    – Verbrennungen
    – Gelenk-OPs
    – Hand- & Fußnarben
    – Thorakotomie / Sternotomie
  • Befund & Assessments
    – POSAS 2.0
    – Gewebsqualitätsanalyse
    – Segmentale & funktionelle Diagnostik
    – Dokumentation & Therapieverlauf

Lehrmaterial:

  • Umfangreiches Skript (wissenschaftlich fundiert, klinisch orientiert)
  • Praxisleitfäden & Spickzettel
  • Fallbeispiele & Behandlungsalgorithmen

Kursleitung:
Lehrteam MediABC, Marcus Pelka, Physiotherapeut, Osteopath, Sportphysiotherapeut bei der Rudernationalmannschaft

Zielgruppe:
Therapeuten, Logopäden, Masseure, Heilpraktiker, Osteopathen

Kursgebühr:
360,00 € (inkl. Skript und Getränke)

Termin:
22.09. bis 23.09.2027
Samstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 20 FP

Funktionelle ATLAS-Therapie

Hintergrund:
Einige Anatomen halten die Nackenextensoren nicht nur für Muskulatur, sondern mehr für einen intrafusalen Zellhaufen. Warum? Kaum eine andere Muskelgruppe weist so viele intrafusale Muskelfasern auf wie die Nackenextensoren. Ihre Aufgabe beinhaltet nicht nur das Balancieren des Kopfes auf dem Hals, sondern sie fungieren durch die vielen Messfühler eher als Lenker und Denker.

Kurs- und Lernziel:
In diesem Kurs lernen Sie den Atlas von einer anderen Seite kennen. Wir beleuchten auf eine sehr anschauliche Art und Weise den Occiput-Atlas-Axis-Komplex und gewinnen dadurch umfassende Kenntnisse um die funktionellen Zusammenhänge.

Sie erarbeiten sich fundierte Kenntnisse im strukturellen und funktionellen anatomischen Aufbau des Occiput-Atlas-Axis-Komplexes. Dabei spielen nicht nur die gelenkigen Verbindungen, sondern auch die muskulären, ligamentären und faszialen Verknüpfungen eine wichtige Rolle. Weiter gehen wir der Frage nach, welchen Einfluss efferente und afferente Impulse in diesem Gebiet haben.

Lehrplan (30 % Theorie/70 % Praxis):

  • Anatomie und funktionelle Anatomie im OAA-Bereich
  • Palpation in vivo
  • Befundung und Differentialdiagnostik OAA– Safetytests
  • Behandlung

Kursleitung:
Lehrteam MediABC
Florian KohlmannPhysiotherapeut, Fachlehrer MT und KGG, Sektoraler HP für Physiotherapie

Zielgruppe:
Physiotherapeuten mit abgeschlossener MT-Ausbildung

Kursgebühr:
306,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
22.11. bis 23.11.2027
1. Tag:
09.00 bis 17.30 Uhr
2. Tag:
09.00 bis 16.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 20 FP

Ganzheitliche Skoliosebehandlung (Grundkurs)

Eine Skoliose ist eine Veränderung der Wirbelsäule, die weder aktiv noch passiv vollständig ausgleichbar ist. Sie ist mit einer Deformierung und gleichzeitigen Verdrehung der Wirbelkörper, insbesondere im Scheitel der Krümmung verbunden. Durch die Verdrehung (Rotation) entsteht auf der Konvexseite der Krümmung der „sog. Rippenbuckel“, auf der Gegenseite (Konkavseite) das Rippental. Die Thoraxdeformierung ist auch an der Vorderseite des Brustkorbs zu erkennen. Die zunehmende Verkrümmung der Wirbelsäule ist im Allgemeinen gleichzeitig mit einer zunehmenden Versteifung verbunden.


Eine Skoliose setzt sich i.d.R. aus einer Primär- und einer Sekundärkrümmung zusammen. Die Primärkrümmung, meist im Brustwirbelsäulenbereich, ist stärker ausgeprägt, die Wirbelkörper zeigen die stärkeren Deformierungen und sind stärker verdreht. Die zunehmende Verkrümmung der Wirbelsäule geht gleichzeitig mit einer zunehmenden Bewegungseinschränkung einher.

Kurs- und Lernziele:

Erlernen der Behandlung von verschiedenen Skoliosen von Kindern bis zum Erwachsenen. Betrachtung der Ursache-Folge-Ketten und deren Auswirkung auf die Skoliosen.

Lehrplan:
Theorie:

  • Erklärung „Skoliose“(Einteilung)
  • Blockmodell
  • Foto-/Videovorstellung
  • Skolioseeinteilung (3-, 4-bogig)
  • Ursachen einer Skoliose
  • Indikation/Kontraindikation
  • Befundung (Stand, Sitz, RL)
  • Befund Ilium ant/post
  • Befund Os sakrum (Nutation/Contranutation)
  • Psoassynergie
  • Nomenklatur nach Schroth
  • Zusammenhang Atlas-Skoliose (absteigende M-Kette)
  • Zusammenhang OSG-Skoliose (aufsteigende M-Kette)
  • ADL-Tipp´s (Beruf, Freizeit, Sport)

Praxis:

  • Inspektion/ Palpation
  • Beckenkorrekturen nach Schroth in versch. ASTEN
  • Spezifische Behandlung bei T-Skoliosen (3-bogige)
  • Spezifische Behandlung bei L-Skoliosen (4-bogige)
  • Behandlung Ilium ant/post
  • Behandlung Os sakrum (Nutation/Contranutation)
  • Korrekturen in verschiedenen ASTEN
  • BL, SL, RL
  • Derotationübungen (Raffen)
  • 3-D Korrekturatmung
  • Anleiten eines Heimprogramms

Erlernen der Behandlung von verschiedenen Skoliosen von Kindern bis zum Erwachsenen.
Betrachtung der Ursache-Folge-Ketten und deren Auswirkung auf die Skoliosen.

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinder-osteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Mitzubringen:
Bequeme Kleidung, Bikinioberteil o. ä. (für gegenseitige Befundung), gropßes Handtuch, 3 Farbstifte (blau, rot, grün) 4 Stück Lagerungssäckchen (Reis- oder Sandsäckchen)

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/Med. Bademeister
Schüler/Studenten

Kursgebühr:
275,00 €
(inkl. Skript)

Termin:
10.05. bis 11.05.2027
jeweils
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

Integrative Fußreflexzonentherapie

Die FRZ wurde von Dr. Fitzgerald in eine westliche Form gebracht. Damals noch einfach strukturiert, wurde sie im Laufe der Zeit durch verschiedene Therapeuten verfeinert. Grundlage der Methode ist, dass beide Füße reflektorisch den ganzen Organismus
widerspiegeln. Nichts wird aus dem Zusammenhang gerissen, es wird immer der ganze
Mensch gesehen. Alles was in Unordnung ist, kann in Ordnung gebracht werden. Die Methode eignet sich hervorragend zur Befunderhebung und lässt sich sehr gut in andere Therapieformen integrieren.

Kursziel:
Sie arbeiten selbständig mit der Integrativen Fußreflexzonentherapie.

Lernziele:
Sie lernen die Entstehungsgeschichte der Fußreflexzonenbehandlung und ihre Wirkprinzipien und Indikationen sowie Kontraindikationen kennen. Sie wiederholen die Anatomie des Fußes und erlernen die Fußrefl exzonen und Zonengruppen. Sie üben Griff-techniken und die Planung eines Behandlungsaufbaus.

Sie haben die Gelegenheit, durch gegenseitiges Üben die geziele Wirkungsweise der IRFZT zu erfahren. Sie lernen Wirkprinzipien und Reflexzonen, Palpationstechniken und Einsatzmöglichkeiten der IRFZT kennen. Nach und nach erarbeiten wir einen kompletten Behandlungsaufbau, so dass Sie selbständig mit der IRFZT arbeiten können.

Lehrplan:

  • der knöcherne Fuß
  • Entstehungsgeschichte
  • Wirkprinzipien
  • Indikation und Kontraindikation
  • Grifftechniken
  • Reflexzonen am Fuß
  • Zonengruppen
  • Behandlungsaufbau
  • Behandlungsbeispiele

Kursleitung:
Werner Janis Dumbs, Physiotherapeut, Heilpraktiker

Zielgruppe:
Therapeuten
Med. Bademeister/Masseure
Heilpraktiker
Ärzte

Kursgebühr:
285,00 € (inkl. Skript und Getränke/Snacks)

Termin:
28.10. bis 30.10.2026
jeweils 1. und 2. Tag:
09.00 bis 17.30 Uhr
jeweils 3. Tag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Manuelle Lymphdrainage

Mit speziellen Griffen, welche eine Sog- und Druck-Wirkung auf das Gewebe ausüben, werden lokale Lymphknoten angeregt und die Lymphflüssigkeit wird aus dem Zwischengewebe in die Lymphgefäße geleitet.
Ist das Lymphsystem selber beschädigt, so wird nach manueller Drainage eine Kompressionsbandage angelegt, um den Erfolg der Behandlung zu erhalten; später kann ein maßgefertigter Kompressionsstrumpf getragen werden.
Nach Verletzungen oder Operationen von Gelenken ist eine manuelle Lymphdrainage ein hervorragendes Hilfsmittel zur Förderung der Heilung, ebenso bei entgleister Heilung (Sudeck-Syndrom).

Kursinhalte:
Es werden primäre und sekundäre Lymphödem behandelt, angeborene Störungen; Ödeme nach Operationen (Brust-Amputationen, Gefäß-Operationen, Operationen an Gelenken etc.) und nach Unfällen. Ebenso hilft Lymphdrainage bei offenen Beinen (Ulcus cruris).   

Kursleitung: 
Ödem-Zentrum Feldberg/St. Blasien; Jochen Diestmann

Zielgruppe: 
Physiotherapeuten
Masseure/med. Bademeister

Kursgebühr:
1.368,00 € (inkl. Prüfungsgebühr)

Termine:
02.09. bis 27.09.2026
01.09. bis 26.09.2027
jeweils: Mittwoch bis Sonntag
08:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Hinweis:
Kursbeginn am 1. Seminartag: 08.30 Uhr

Abschluss: 
Zertifikat
170 FP

PST – Kinesiology Tape

Nach einer Idee von Dr. Kenzo Kase verbreitet sich seit ca. 15 Jahren eine völlig neue Methode des Tapings in Deutschland. Verwendet wird dabei ein farbiges und sehr elastisches Material. Diese Technik basiert nicht auf mechanischer Stabilisierung von Gelenken wie das klassische Taping, sondern aktiviert über die Sensibilisierung von Rezeptoren körpereigene Prozesse. Dabei kommt es meist zur raschen Schmerzlinderung und zur Verbesserung von Muskel- und Gelenkfunktionen.
Verspannungen werden gelöst und daraus resultierende Probleme beseitigt. Die Wirkung erklärt sich einerseits durch den sensomotorischen Effekt, andererseits durch die deutliche Verbesserung der Durchblutung und Lymphmotorik durch die speziellen Eigenschaften des elastischen Materials.

Kursinhalte:

  • Grundlagen der Methode
  • Materialkunde
  • Wirkungen und Besonderheiten
  • verschiedene Anlagetechniken
  • Tapeanlagen: Achillessehne, Sprunggelenk, Kniegelenk, LWS/HWS/Statik, Schulter, Tennisellbogen, Kiefergelenk, Lymphtaping u. v. m.

Hinweis: 
Bitte bringen Sie zum Kurs eine gut schneidende Schere mit.


Kursleitung:
Lehrteam FORTIS-AKADEMIE gGmbH

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Krankengymnasten
Masseure

Kursgebühr:
265,00 € (inkl. Tapematerial und Skript)

Termine: 
21.11. bis 22.11.2026
27.11. bis 28.11.2027
Samstag: 
09.00 Uhr bis 17.00 Uhr 
Sonntag: 
09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Spiegeltherapie

Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Ursachen für Behinderungen im Erwachsenenalter. Besonders die motorischen Funktionsstörungen führen zu verminderter Selbständigkeit der Betroffenen. In den letzten Jahren wurden aufgrund wachsender Erkenntnisse eine Reihe von neuen Therapieverfahren, z. B. die Spiegeltherapie, zur Behandlung der motorischen Defizite entwickelt.
Die Spiegeltherapie wird neben der Behandlung der motorischen Funktionen auch zur Wiederherstellung sensorischer Funktionen sowie zur Verringerung von Schmerzen und Neglekt in der Therapie eingesetzt.
Im Kurs werden sowohl die theoretischen Hintergründe als auch die praktische Anwendung der Spiegeltherapie in der neurologischen Rehabilitation vermittelt. Die Teilnehmer erhalten anhand von Vorträgen Einblicke in die Entwicklung, Wirkungsweise und Effektivität dieser Therapieform. Unter Einbeziehung praktischer Übungsphasen erlernen Sie die Anwendung zur Behandlung sensomotorischer Funktionsstörungen und zur Verringerung von Schmerzsymptomen. Zusätzliche Fallbeispiele erläutern die Besonderheiten und Effekte der Spiegeltherapie.

Lernziele:

  • Die Teilnehmer können die Spiegeltherapie zur Behandlung motorischer und sensorischer Defizite sowie zur Schmerzbehandlung bei Patienten mit neurologischen Störungen einsetzen.
  • Die Teilnehmer kennen die theoretischen Hintergründe zur Entwicklung und Wirkungsweise der Spiegeltherapie.
  • Die Teilnehmer kennen die aktuellen Forschungsergebnisse zur Effektivität der Spiegeltherapie.

Kursinhalte:

Theoretischer Hintergrund der Spiegeltherapie:

  • Entwicklungen der Spiegeltherapie
  • Grundlagen zum Körperschema und Körperbild
  • klinische Effekte der Spiegeltherapie
  • aktuelle Forschungsfragen und Forschungsprojekt


Praktische Anwendung der Therapie nach einem Schlaganfall:

  • praktische Umsetzung der Therapie (obere und untere Extremität) nach einem Schlaganfall
  • Anwendung der Spiegeltherapie bei motorischen und sensorischen Schädigungen
  • Anwendung beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS)
  • weitere Einsatzgebiete der Spiegeltherapie

Kursleitung:
Dr. rer. medic. Holm Thieme, Freital,
Physiotherapeut, B. SC. (PT), M. Sc.

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Neuropsychologen
Ärzte

Termine:

06.11.2026
19.11.2027
von:
09.00 bis 16.00 Uhr

Kursgebühr:
140,00 € (inkl. Skript, Wasser)

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
8 FP

Sportphysiotherapie (Kompaktkurs)

Dieser Kurs ist als Einstieg in die Sportphysiotherapie gedacht. Er ist Voraussetzung für Physiotherapeuten und Medizinische Bademeister/Masseure zur „EAP-Qualifikation“.

Kursinhalte:

  • Einführung in die Sportphysiotherapie
  • Geschichte der Sportphysiotherapie
  • Sportverletzungen – Grundlagen der Diagnostik und Therapie
  • funktionelle Verbände/Tapen

Kursleitung:
Team der Fortbildungsakademie Plesch

Zielgruppe:
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
295,00 €

Termine:
20.11. bis 22.11.2026
12.11. bis 14.11.2027
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
30 FP

Rückenschmerzen behandeln mit Chiropraktik und myofaszialen Techniken

In Deutschland sind Rückenschmerzen enorm verbreitet, obwohl sich die medizinische
Versorgung in den Industrienationen stetig verbessert. Somit sind Rückenschmerzen
ein häufiger Anlass für einen Therapeutenbesuch. Rückenschmerzen
zu quantifizieren und zu beschreiben ist für den Patienten oft schwierig. Dies ist abhängig von ethnischer und sozialer Zugehörigkeit.
Unser Ziel Rückenschmerzen effektiv zu behandeln, das Zusammenspiel von
Gelenken und Muskulatur zu normalisieren, Fehlstellungen, Verschiebungen
und Blockaden (Subluxationen) zu erkennen und gezielt zu behandeln, bedarf
also Fingerspitzengefühl des Therapeuten.

In diesem Kurs lernen Sie praxisorientiert Blockaden der Wirbelsäule und Rippengelenke
zu erkennen und diese effektiv zu lösen. Darüber hinaus wenden wir spezifische manuelle Tiefengewebstechniken zur Lösung der Bindegewebsverhärtungen und Restriktionen an.

Lernziele:
Im theoretischen Teil des Kurses wiederholen wir die spezielle Biomechanik sowie die Anatomie und ihre Umgebungsstrukturen. Ein wichtiger Aspekt ist hier die Neurologie und der Einfluss auf das Segment.
Für eine erfolgreiche Behandlung ist die richtige Befundung der Blockaden Voraussetzung.

Im intensiven praktischen Üben erlangen wir die Fähigkeit differenzierter segmentaler Befundung der Wirbel- und Rippengelenke. Chiropraktik arbeitet mit schnellen und energiereichen Impulsen, High velocity low Amplitude (HVLA).
Ganzheitliche Betrachtungsweisen der Zusammenhänge zwischen Wirbelsäule, Organen und Funktionsketten kommen in diesem Kurs nicht zu kurz.
Besonderen Wert legen wir auf myofasziale und manualtherapeutische Techniken, die zu jeder Behandlung unspezifischer und spezifischer Rückenschmerzen gehören. Hierfür werden wir viel Raum zum Üben verwenden.

Lehrplan:

  • Einführung
  • Definition
  • Kontraindikation
  • Lendenwirbelsäule
  • Brustwirbelsäule und Rippen
  • Halswirbelsäule
  • spezifische Anatomie
  • Biomechanik
  • Neurologie
  • Befunderhebung
  • Sicherheitstests
  • Manipulation

Hinweise:

  • Grundlagen der spezifischen Anatomie, Biomechanik und Tests werden wiederholt
  • Voraussetzungen zur Ausübung der Chiropraktik: In Deutschland ist eine Heilkundeerlaubnis gesetzlich vorgeschrieben (für Ärzte durch die Approbation, für Therapeuten die Heilpraktiker Anerkennung vom jeweiligen Gesundheitsamt).

Kursleitung:
Werner Janis Dumbs
Physiotherapeut, Heilpraktiker

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Heilpraktiker
Ärzte

Kursgebühr:
270,00 € (inkl. Skript und Getränke)

Termin:
26.10. bis 27.10.2026
1. Tag: 09.00 bis 17.30 Uhr
2. Tag: 09.00 bis 16.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 18 FP

Dry Needling – Die klinische Essenz der Dry Needling Therapie

Hintergrund:
Dry Needling ist eine sehr wirksame Form der Triggerpunkt-Therapie. Mit Dry Needling werden myofasziale Triggerpunkte und Faszien behandelt. Dabei sticht man mit einer sterilen Akupunktur-Nadel in den Triggerpunkt. Der Nadelstich regt die Sauerstoffversorgung der verspannten Muskelfasern und der Faszien wieder an, senkt die Entzündungsreaktion, verbessert die Durchblutung und löst so die Verspannung dauerhaft und nachhaltig. Der Einstich in den Triggerpunkt erzeugt eine kurze, lokale Zuckungsreaktion im Hartspannstrang, die von vielen Patienten jedoch als angenehmer „Wohlschmerz“ und lösend empfunden wird.

Kursziel/Lernziel:
Nach dem Kurs sind Sie in der Lage, myofasziale Triggerpunkte differenziert zu diagnostizieren und diese mittels Dry Needling zu behandeln.

Die Kursabsolventen

  • verstehen die Pathophysiologie des myofaszialen Schmerzsyndroms und der Triggerpunkte,
  • kennen und verstehen die Referred pain Muster,
  • sind anhand stringenter klinischer Diagnosekriterien in der Lage, aktive und latente Triggerpunkte zu unterscheiden und deren klinische Relevanz zu beurteilen,
  • können Triggerpunkte präzise und manuell lokalisieren,
  • kennen die patientenspezifischen Strategien, die gültig sind, wenn man Dry Needling anwendet,
  • kennen die speziellen Indikationen des Dry Needlings und können diese Techniken effektiv und patientengerecht anwenden,
  • verstehen und kennen die Hygienemaßnahmen für das Dry Needling und setzen diese korrekt in der Praxis um,
  • sind sich sämtlicher Kontraindikationen des Dry Needlings bewusst,
  • kennen die möglichen Gefahren des Dry Needlings und sind in der Lage, wenn nötig adäquat und richtig auf einen möglichen Zwischenfall zu reagieren,
  • haben ihre anatomischen Kenntnisse anhand praktischer Palpationsübungen vertieft und können das Dry Needling sicher an Patienten anwenden.

Lehrplan:
40 % Theorie, 60 % Praxis

  • Einführung
  • Indikationen / Kontraindikationen
  • Umgang mit dem Patienten
  • Praktische Prinzipien und Hygienemaßnahmen
  • Myofasziale Triggerpunkte
  • Praxis: Dry Needling

Hinweise, bitte beachten:

  • Dry Needling (invasive Methode) darf per Gesetz in Deutschland nur von Ärzten und Heilpraktikern angewendet werden, es können aber alle bei der Zielgruppe genannten Berufsgruppen mit medizinischer Ausbildung teilnehmen.
  • Für diesen Kurs wird Material benötigt, dass bitte vorab von jedem Teilnehmer selbständig besorgt werden soll: Dry Needling Nadeln 0,30 x 50 mm
    Dry Needling Nadeln 0,30 x 30 mm
    Jeweils eine Packung ist ausreichend.

Empfehlenswert sind die B-Type oder J-Type Nadeln von Seirin.

https://www.doccheckshop.de/praxis-ausstattung/naturheilkunde-wellness/akupunktur/11146/seirin-b-typ-akupunkturnadeln

https://www.docsave.com/start/index.php?page=shopdetail&kat=dryneedling&id=729&q=&pageNum_produkte=4&totalRows_produkte=12

Kursleitung:
Team MediABC, Marcus Pelka, Physiotherapeut, Osteopath, Sportphysiotherapeut bei der Rudernationalmannschaft

Zielgruppe:
Heilpraktiker, HP in Ausbildung, Physiotherapeuten, Ärzte und Osteopathen

Kursgebühr:
250,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
10.04. bis 11.04.2027
jeweils:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Neurozentrierte Therapie – Innovative Behandlungsansätze in der Schmerztherapie

Hintergrund:
Kennen Sie das? Bei Patient A wirkt eine tiefe Massage Wunder gegen hartnäckige Rückenschmerzen und bei Patient B wird das Schmerzempfinden nach gleicher Behandlung gar schlimmer. Das liegt daran, dass das Nervensystem sehr individuell ist und ganz unterschiedlich auf gleiche Behandlungsmethoden reagieren kann. Der neurozentrierte Ansatz berücksichtigt genau diese Form der Individualität und überprüft die Reaktion des Nervensystems anhand einfacher Assessments. Es geht primär darum, einen Output (Zielbewegung oder auch Schmerzen) durch spezifischen sensorischen Input zu verbessern. Dieser Kurs hat nicht den Anspruch in die Tiefen der Neurowissenschaften abzutauchen. Nach dem Motto „vom Bekannten zu Unbekannten“ wurde er speziell dafür konzipiert, Therapeuten und Trainern Prinzipien und praxiserprobtes Wissen an die Hand zu geben, das sie direkt in ihrer täglichen Arbeit integrieren können und wodurch sie die neurologischen Wirkmechanismen ihrer eigenen Arbeit besser verstehen. Der Kurs bezieht sich neben den Erkenntnissen der Schmerzforschung und -therapie auf die Neurologie und Integration des taktilen und propriozeptiven Systems.

Kursziel:
Sie erhalten einen Einstieg in das Feld der neurozentrierten Therapie und praxisrelevante Grundlagen des menschlichen Nervensystems. Sie erlangen ein tiefgründiges Wissen über die Physiologie und Entstehung von Schmerzen, welches Sie in der Kommunikation mit Patienten und deren Behandlung gezielt einsetzen können. Weiterhin lernen Sie die neurologischen Grundlagen des taktilen Systems kennen, was Ihnen dabei hilft Ihre bisherige Arbeit neurologisch einzuordnen und neue praktische Tools an die Hand gibt für eine ganzheitliche Therapie. Sie bekommen einen Einblick in die neurologische Entstehung und Steuerung von Bewegung, was Sie sich in der täglichen praktischen Arbeit und im Umgang mit Schmerzen zu Nutze machen können. Alles in allem hat der Kurs das Ziel mit Hilfe eines individuellen neurozentrieten Ansatzes sowohl Ihre Kommunikation mit Schmerzpatienten als auch deren Therapie mit praxisnahen Strategien zu verbessern.

Lernziel:
Der Kurs baut relevante neurologische Grundlagen Stück für Stück in der Theorie auf. Alle theoretischen Grundlagen werden direkt im Anschluss in die Praxis umgesetzt. Denn „Knowledge is of no value unless you put it into practice.“, Anton Chekhov. Als Kursteilnehmer sollen Sie alle präsentierten Methoden selbst anleiten und erfahren dürfen.

Lehrplan: 50 % Theorie, 50 % Praxis

  • Theoretische Grundlagen und Prinzipien der neurozentrierten Therapie
  • Integration von Assessments zur Individualisierung der Therapie
  • Grundlagen der Neurologie des taktilen Systems (Sensorik)
  • Praktische Integration eine ganzheitlichen taktilen Therapie am Patienten/Kunden
  • Neurologische Grundlagen der Bewegungssteuerung (Motorik)
  • Bewegung als Medizin: Prinzipien motorischer Übungen zur Schmerzregulation
  • Grundlagen der Schmerzphysiologie und -forschung
  • Therapeutic Neuroscience Education (TNE) zur Aufklärung und Kommunikation mit Patienten/Kunden
  • Ergänzende Strategien in der Schmerztherapie

Kursleitung:
Team MediABC
Mirko Eckert, MSc Exercise Science and Coaching, praktische Erfahrung konnte er unter anderem als Athletik und Personal Trainer sowie als Performance Specialist bei EXOS sammeln. Max Nimmrichter, Physiotherapeut und BSc Physiotherapie, Mitbegründer von e3 Physiotherapie, praktische Erfahrung in der Therapie von orthopädischen Krankheitsbildern und Sportverletzungen, internationale Teilnahmen bei CrossFit- und Hyrox-Wettkämpfen

Zielgruppe:
Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Rehabilitationstrainer, Personal Trainer, chronische Schmerzpatienten, Ergotherapeuten, andere Berufe in Absprache

Kursgebühr:
419,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
25.10. bis 26.10.2025
jeweils
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 20 FP

Manuelles Behandlungskonzept bei Kindern

Erfahren Sie mehr über die kindliche Anatomie, über die neurologischen und motorischen Entwicklungsschritte und über die Befundung bei Säuglingen und Kindern. Erlernen Sie spezifische Behandlungsstrategien auf Basis der Manuellen Therapie, mit denen Sie Funktionsstörungen effektiv korrigieren können.

Kursinhalte:

Dieser Kurs besteht aus zwei voneinander unabhängigen Modulen, die auch einzeln gebucht werden können. Teil 1 befasst sich mit der Altersgruppe 0 – 4 Jahre, Teil 2 mit Kindern ab 4 Jahren.

Themenkomplexe:

  • Schwerpunkt Kopfgelenke, insbesondere Atlas, bei Kindern und Säuglingen, Lageanomalien bei Säuglingen, Kiefergelenk, HWS
  • Mobilisation der WS bei Kindern und Säublingen, besonders ISG und BWS
  • Transfert in die Skoliosetherapie
  • präzise Befundung nach motorischen und neurologischen Aspekten, Besonderheiten der Extremitätengelenke bezüglich Mobilisationstechniken, funktionelle Zusammenhänge zum Beispiel im Bereich Hüfte oder Fuß

Lernziele:

Sie erarbeiten sich die Grundlagen der Embryologie, der sensomotorischen frühkindlichen Entwicklung sowie der Entwicklung des Kleinkindes bis hin zum Schulkind. Sie erlernen Befundmöglichkeiten in neurologischen und differentialdiagnostischen Bereichen und entwickeln spezifische Behandlungsstrategien.

Inhalte (Theorie und Praxis im Wechsel):
Teil 1 (0 bis 4 Jahre):

  • intrauterine Entwicklung
  • Schädelentwicklung
  • Phasen der Geburt –> vaginaler Geburtsvorgang
  • Geburtsanomalien
  • bestimmte frühkindliche Reflexe
  • Grenzsteine der Entwicklung
  • Schädelasymmetrien
  • WS (infantiele Skoliosen)
  • Os sakrum (Befund/Behandlung)
  • Beschreibung/Test/Behandlung Os occiput (z. B. abgeflachte Hinterhäupte, Kopf-/Nackenschmerzen, Schädelasymmetrie)
  • Beschreibung/Test/Behandlung Os sphenoid (z. B. Schädelasymmetrie)
  • Beschreibung/Test/Behandlung Hyoid (z. B. Fütterungsstörungen, Schluckprobleme)
  • Bew-Test OAA, Atlasblockaden Schiefhals
  • Tortikollis (Schiefhalssymptomatiken, Atlasblockaden)
  • Schädelfaszien, Dura –> Schreibabys, Überstreckungstendenzen
  • Handling
  • Befund (Schwangerschaft/Geburt; Reflexe; Schädelinspektion)

Teil 2
(ab 4 Jahre):

  • kurze Wiederholung von Modul 1
  • WS (juvenile Skoliosen)
  • Beschreibung/Test/Behandlung Ossa temporalia (z. B. Tinnitus, Kopfschmerz, Zah- und Kieferprobleme)
  • Beschreibung/Test/Behandlung Os sphenoid (z. B. Augen-, Kiefer-, Zahn-, Trigeminusprobleme)
  • Rippen, Sternum (Trichterbrust)
  • Untersuchung Schulter/ACG/SCG/Rippen/Clavikulafrakturen
  • HWS (Atlasblockaden, Schiefhals)
  • Untersuchung:
    ° Hüften –> coxa vara/valga
    ° Knie –>genu vara/valga
    ° Füße –> Deformitäten
  • Becken
  • Os sakrum (Befund/Behandlung)
  • Os coccygis
  • Beckenbänder
  • Atemprobleme:
    ° Sekretlösung (z. B. Mukoviszidose)
    ° Ausatemtechniken bei obstruktiven Erkrankungen (z. B. Asthma etc.)
    Techniken bei restriktiven Erkrankungen (z. B. Rippenfrakturen, -prellungen etc.)

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden: Präsentation, Moderation, Vortrag.
Bitte bringen Sie zum Kurs eine Puppe mit.

Zielgruppe:
Therapeuten
Masseure
Logopäden

Kursgebühr:
je Kursteil 295,00 € (inkl. digitales Skript, Getränke und Snacks)
Die Kursteile können einzeln gebucht werden.

Termine:
Teil 1: 27.02. bis 28.02.2027 mit Schülern der Ergotherapie
Teil 2: auf Anfrage
jeweils 09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

CRPS – Komplexes regionales Schmerzsyndrom an der oberen Extremität

Kursziel:
Im Kurs lernen Sie, ein CRPS beim Patienten frühzeitig zu erkennen. So erhöht sich die Erfolgschance für den Patienten, und sein Leidensweg wird verkürzt. Es werden verschiedene therapeutische Herangehensweisen an das sehr komplexe Krankheitsbild CRPS aufgezeigt und es wird besprochen, wie wir mit den Patienten adäquat umgehen können. Sie lernen somit Behandlungstechniken kennen, die auch im getakteten Praxisalltag effektiv funktionieren.

Lernziel:
Zuerst wird die Physiologie der Bereiche vegetatives Nervensystem und Schmerzentstehung durchleuchtet. Anschließend lernen Sie, was bei Patienten mit CRPS „schief geht“ und Sie lernen die Auswirkungen zu verstehen. Es werden die aktuellen Leitlinien in der Behandlung von CRPS vorgestellt und das notwendige interdisziplinäre Diagnose- und Behandlungssystem aufgezeigt. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Kurs auf dem praktischen Üben von Techniken, mit denen wir auf unterschiedliche Bereiche des Körpers positiv einwirken müssen.

Hintergrund:
In der therapeutischen Berufsausbildung wird das Krankheitsbild oft nur wenig bearbeitet. Im Berufsalltag tritt es jedoch immer häufiger auf und sollte vom Behandler möglichst schnell erkannt werden, um die Erfolgschancen der Therapie maximal auszuschöpfen.

Lehrplan: 30 % Theorie, 70 % Praxis

  • Entstehungsmechanismen von CRPS
  • interdisziplinäre Diagnose- und Therapiemöglichkeiten,
  • die Beteiligung des Vegetativen Nervensystems und seine Behandlung,
  • die Entstehung von Schmerz und die Schmerztherapie,
  • Behandlungstechniken wie Mobilisation nervaler Strukturen® Dierlmeier Konzept, Spiegeltherapie, Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, PNF und Entspannungstechniken

Kursleitung:
Lehrteam MediABC
2025: Thomas Mummert, M.Sc. Osteopathie, B.Sc. Physiotherapie, Fachlehrer MT und KGG
2026: Marcus Pelka, B.Sc. Physiotherapie, Fachlehrer MT und KGG, M.Sc. Osteopathie

Zielgruppe:
Therapeuten, Heilpraktiker, Osteopathen, Masseure, Med. Bademeister

Kursgebühr:
306,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
12.12. bis 13.12.2026
jeweils 1. Tag:
09.00 bis 18.00 Uhr
jeweils 2. Tag:
08.30 bis 15.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 18 FP

Ganzheitliche Skoliosebehandlung (Aufbaukurs) – in Anlehnung an die Schroth-Therapie

Unbehandelt entwickeln KISS-Kinder nicht selten Skoliosen, Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen, die die so betroffenen Kinder und Jugendliche physiologisch wie psychologisch immer weiter aus dem Gleichgewicht bringen können.

Vertiefen Sie die Basiselemente des Grundkurses nach Schroth aus ganzheitlicher Perspektive und erlernen Sie dynamische Korrekturtechniken, die helfen, die äußere und innere Balance des Patienten wiederherzustellen.

Kursinhalte:

Theorie:

  • Wiederholung der Schroth-Elemente
  • Theorie vier- und mehrbogige Skoliosen
  • Rund-, Flachrücken (K-Muster)
  • Weitere Nomenklatur nach Schroth
  • Beschreibung/Funktion der Faszien in Bezug Skoliosen
  • Foto-/Videovorstellung

Praxis:

  • Allgemeine Wiederholung
  • Korrekturen in verschiedenen ASTEN
  • BL, SL, RL
  • Mit Stäben
  • Dynamische Korrekturen (über Extremitäten)
  • Muskelzylinder
  • Schulterzüge-Schultergegenzüge
  • Korrekturen (Mobilisationgriffe)
  • Weitere Behandlungsmöglichkeiten von L-Skoliosen
  • (vier- und mehrbogige)
  • Weitere Behandlungsmöglichkeiten von T-Skoliosen (3-bogige)
  • Vertiefung der Schroth-Behandlung
  • Korrekturen Rund- und Flachrücken
  • Behandlung/Dehnung der skolioserelevanten Faszien
  • AllgemeineAtlasmobilisationstechniken

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Mitzubringen:
Bequeme Kleidung, Bikinioberteil o.ä. (für gegenseitige Befundung), großes Handtuch, 3 Farbstifte (blau, rot, grün), 4 Stück Lagerungssäckchen (Reis- oder Sandsäckchen)

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
(auch Schüler/Stud.)

Kursgebühr:
275,00 € (inkl. Skript und Verpflegung)

Voraussetzung zur Teilnahme:
Besuch des Grundkurses

Termin:
14.10. bis 15.10.2025
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

Schröpfanwendung in der Physiotherapie

Schröpfen ist eine uralte Therapiemethode und gehört zu den Kerndisziplinen der Naturheilkunde. Nahezu jede körperliche Störung kann durch das Schröpfen positiv beeinflusst werden. Die Kenntnisse der Schröpfbehandlung lassen sich gewinnbringend in den medizinisch-therapeutischen Praxisalltag integrieren. Auch in die Physiotherapie.

Die Schröpftherapie gehört zu den Ausleitenden Verfahren und dient der Entgiftung und Entschlackung. Stauungen im Gewebsstoffwechsel werden reduziert. Gestörte Gewebeelastizität normalisiert sich. Chronische und schmerzhafte Prozesse werden einer Heilung zugeführt. Die durch das Schröpfen erzeugte punktuelle Gewebsdurchblutung und Vermehrung des lymphatischen Flusses erhöht unmittelbar die heilende Zelltätigkeit. Das Immunsystem und der gesamte Organismus werden durch die Ausschüttung von Hormonen zur nachhaltigen Regulation angeregt. Selbstheilungskräfte werden gezielt aktiviert.

Mit Hilfe von Schröpfgläsern wird ein Unterdruck auf der Haut erzeugt. Vorher lokalisierte Reflex- und Schmerzbereiche der Körperoberfläche kommen als Schröpfzonen in Betracht. Muskuläre Verspannungen (Myogelosen) und Schmerzen des Bewegungsapparates können durch das Schröpfen ebenso behandelt werden wie organisch-reflektorische Beschwerden.

Grundlage des Schröpfens ist die Kenntnis der Segment-Anatomie. Hierzu werden Blick- und Palpationsdiagnostik geschult. Bindegewebig veränderte und gestörte Areale werden strukturgenau lokalisiert. Neurophysiologischen Zusammenhänge, Wechselwirkungen (z.B. mit Organen) und klinische Erscheinungsbilder des Körpers werden plausibel erläutert. Vegetativ-reflektorische Regulationsmechanismen und Projektionszeichen werden verdeutlicht.

Anhand verschiedener Krankheitsbilder (Lumbago, Kopf- und Gesichtsschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom, Bluthochdruck, Atembeschwerden, Magenüberempfindlichkeit, Darmerkrankungen, Menstruationsbeschwerden u.v.m.) wird beispielhaft gezeigt, wie sich die Schröpftechniken effektiv in den physiotherapeutischen Behandlungsplan integrieren lassen.

Im Kurs werden unterschiedliche Schröpftechniken (jedoch ausschließlich trockenes Schröpfen!) und die Schröpfmassage gezeigt und geübt.

Die Materialien für das Schröpfen werden zur Verfügung gestellt.

Kursinhalte:

  • Begrüßung und Organisatorisches
  • Historie des Schröpfens
  • Indikationen / Kontraindikationen / Rechtsgrundlagen 
  • Wirkung des Schröpfens  
  • das Bindegewebe (Anatomie / Physiologie)  
  • die extrazelluläre Matrix und das System der Grundregulation  
  • Maximalzonen / Störzonen / Störbilder    
  • neurophysiologische Zusammenhänge (Segment-Anatomie)  
  • Sichtbefund der Haut    
  • Palpations-Diagnostik der Haut (Head´sche Zonen, Mackenzie-Zonen etc.) 
  • Materialkunde                                                                                                     

Üben der Technik des Schröpfens (bezogen auf Krankheitsbilder)                    

  • trockenes Schröpfen
  • Feuerschröpfen
  •  Schröpfmassage Beantwortung von Fragen / Verabschiedung

Kursleitung:
Markus Frey, Berlin, PT, MT, Rückenschullehrer, Sportphysiotherapeut
Matthias Fenske, Berlin, PT, MT, Rückenschullehrer, Feldenkrais-Lehrer

Zielgruppe
Physiotherapeuten
Krankengymnasten
Masseure/Med. Bademeister
Ärzte

Kursgebühr: 
220,00 €

Termine:
11.11. bis 12.11.2026
1. Tag: 14.00 bis 18.00 Uhr
2. Tag: 09.00 bis 18.00 Uhr
13.01. bis 14.01.2028
1. Tag: 09.00 bis 18.00 Uhr
2. Tag: 09.00 bis 13.00 Uhr

Abschluss: 
Zertifikat, 15 FP

Becken-ISG-Os coccygis-WS (Befund-Behandlung nach osteopathischen Gesichtspunkten) Unser Becken als Basis für die Wirbelsäule

Der ganzheitliche Therapieansatz widmet sich der Aufrichtung, der Balance sowie der Entspannung des gesamten Beckenraumes, der entscheidenden Basis unserer inneren Organe, die bindegeweblich untereinander verbunden sind. In einer direkten Abfolge von Aktion und Reaktion gelingt so ein stärkender und heilsamer Einfluss auf die WS und somit auch auf Atmung und Stimme.

Kursinhalte:
Theorie:

  • Anatomie Becken-Sakrum-ISG-Os coccygis-WS (LWS/BWS)
  • Anatomie Beckenbänder
  • Befund

Praxis:

  • spezifische Behandlung Becken-Sakrum-ISG-Os coccygis
  • spezifische Behandlung LWS/BWS
    • Mob der Rippengelenke
    • Hochgeschwindigkeitsmobilisation
  • Mob des Sternums
    • Hoch, -mittel, -tiefthorakale Mobilisation
  • Behandlung der Beckenbänder

Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnisse der Anatomie vom Becken und beinhaltenden Strukturen

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/Med. Bademeister

Kursgebühr:
225,00 € (inkl. Skript)

Termin:
12.05. bis 13.05.2027
1. Tag: 09.00 bis 18.00 Uhr
2. Tag: 09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
16 FP

Sektoraler Heilpraktiker auf dem Gebiet der Physiotherapie

Die sektorale Heilpraktikerausbildung ist auf die Ausübung im Bereich der Physiotherapie beschränkt. Die Zulassung ermöglicht Physiotherapeuten, Patienten anzunehmen, zu untersuchen und zu behandeln, die vorher keinen Arzt konsultiert haben oder Behandlungen fortzuführen, wenn das ärztliche Rezept beendet ist. Die Erlaubnis ist auf Methoden beschränkt, die in der Berufsausbildung zum Physiotherapeuten bzw. in zugelassenen Weiterbildungen erlernt wurden.

Kursinhalte:
Berufs- und Gesetzeskunde

  • Heilpraktikergesetz und Durchführungsbestimmungen – Abgrenzung der heilkundlichen Tätigkeit als Physiotherapeut gegenüber Ärzten und allgemein tätigen Heilpraktikern
  • weitere Rechtsvorschriften, deren Kenntnis im Interesse des Patientenschutzes bei der selbstständigen Berufsausübung erforderlich ist

Erstdiagnostik

  • Erkennen von Warnhinweisen, bei deren Vorliegen eine zusätzliche Diagnostik durch einen Arzt erforderlich ist und eingeleitet werden muss (z.B. bei schlechtem Allgemeinzustand, bei bekannten Tumorerkrankungen, bei Gefäßverschlusszeichen etc.)
  • Erfahrungen aus der Praxis einer Physiotherapeutin mit sektoraler Heilpraktiker-Erlaubnis

Zulassungsvoraussetzungen zur Überprüfung

  • Staatliche Berufserlaubnis als Physiotherapeut
  • Mindestalter von 25 Jahren zum Zeitpunkt der Überprüfung
  • Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses
  • Vorlage eines Gesundheitsattestes über die physische und psychische Gesundheit sowie über die Sucht- und Drogenfreiheit

Hinweis:
Die Heilmethoden Osteopathie und Chiropraktik dürfen vom Sektoralen Heilpraktiker auf dem Gebiet der Physiotherapie weder beworben noch ausgeübt werden.

Kursleitung:
Dr. Kay Bretschneider,
Marcel Leuschner, Jurist,
Annegret Linke, Physiotherapeutin, Sektorale Heilpraktikerin der Physiotherapie

Zielgruppe:
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
395,00 € (inkl. Skript, Prüfung und Verpflegung)
Gebühr zur Überprüfung nach Aktenlage: zw. 200,00 – 500,00 €

Termine:
04.11. bis 06.11.2027 – Prüfung am 26.11.2027
jeweils:
08.00 bis 16.00 Uhr
Prüfung:
08.00 bis 10.00 Uhr

Abschluss:
Sektoraler Heilpraktiker der Physiotherapie, 20 FP

Manuelle Therapie – Level 2

Sie haben Spaß an der Manuellen Therapie gefunden und möchten gern mehr erfahren, dann haben wir das Richtige für Sie:

Weiterführende Techniken und Zusammenhänge „Pathologie orientiertes, neurophysiologisches Konzept“

Kursinhalte der drei Module:

  • Safety und Aufklärungspflicht
  • Manipulationstechniken für verschiedene WS-Abschnitte
  • absteigende und aufsteigende Ursache-Folge-Ketten
  • osteopathische Zusammenhänge
  • manuelle Therapie am Cranium

Kursleitung:
Team der Physioklinik im Aitrachtal

Zielgruppe:
Physiotherapeuten mit abgeschlossener MT-Ausbildung

Kursgebühr:
390,00 €/Modul (inkl. Skript und Verpflegung)

Termine:
Modul 1: in 2027
Modul 2: in 2027
Modul 3: in 2027

Zeiten:
Donnerstag: 09.30 bis 17.00 Uhr
Freitag/Samstag: 09.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag: 09.00 bis 12.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 24 FP/Modul

Manuelle Therapie (in Anlehnung an das Kaltenborn-Konzept)

Lehrinhalte:

E 1:
Grundlagen der manuellen Therapie, Anatomie, Palpation und Untersuchung von Zehen, Fuß, Sprunggelenk, Kniegelenk, Finger, Handgelenk, Ellbogen, Schultergelenk und Schultergürtel
E 2:
Biomechanik aller Extremitätengelenke, Behandlung der Extremitätengelenke innerhalb der Ruhestellung, bildgebende Verfahren
E 3:
Neuroanatomie und Neurophysiologie des peripheren Nervensystems, Behandlung der Extremitätengelenke außerhalb der Ruhestellung, dreidimensionale Behandlungstechniken, Nervendehntechniken, Manipulation an den Extremitätengelenken, Pathologie der Extremitätengelenke
EM:
Muskelanatomie, Muskelphysiologie, Weichteiltechniken, Automobilisation, Stabilisation, Muskeldehntechniken, Einführung in die Trainingssteuerung
W 1:
Anatomie, Biomechanik, Untersuchung, Pathologie und Behandlung des Beckens und der LWS, Zusammenhänge der LBH-Region
W 2:
Anatomie, Biomechanik, Untersuchung, Pathologie und Behandlung der BWS und der Rippen
W 3:
Anatomie, Biomechanik, Untersuchung, Pathologie und Behandlung der HWS, der Kopf- und Kiefergelenke
WM:
Muskelanatomie, Muskelphysiologie, Automobilisation und Stabilisation des Rumpfes, Weichteiltechniken, Muskeldehntechniken sowie Trainingssteuerung der Rumpfmuskulatur, Neuroanatomie und Neurophysiologie des ZNS
Refresher:
Wiederholung aller prüfungsrelevanter Untersuchungs- und Behandlungstechniken
Prüfung:
Schriftliche Prüfung mit Fragen aus allen Bereichen der Ausbildung. Praktische/mündliche Prüfung mit Prüfungsaufgaben zu den Extremitätengelenken und der Wirbelsäule.

Kursleitung:
Team der Physioklinik, Norbert Helmel, Physioklinik im Aitrachtal, Mengkofen Physiotherapeut B.c., Fachlehrer Manuelle Therapie

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Krankengymnasten

Kursgebühr:
390,00 € / Modul

Prüfungsgebühr:
450,00 €

Achtung: Aufgrund der noch nicht neu erfolgten AZAV-Zertifizierung wird der Start der Kursreihe 04-26 auf Juni 2026 verlegt. Bitte beachten Sie nachfolgende Termine.

ModuleMT 11-24MT 05-25MT 10-25
E 1  22.05. – 25.05.2530.10. – 02.11.25
E 2 24.07. – 27.07.2508.01. – 11.01.26
E 3 06.11. – 09.11.2519.03. – 22.03.26
EM 28.08. – 31.08.2515.01. – 18.01.2611.06. – 14.06.26
W 113.11. – 16.11.2507.05. – 10.05.2615.10. – 18.10.26
W 222.01. – 25.01.2630.07. – 02.08.2610.12. – 13.12.26
W 305.03. – 08.03.2626.11. – 29.11.2611.03. – 14.03.27
WM02.07. – 05.07.2628.01. – 31.01.2715.07. – 18.07.27
Refr.08.10. – 11.10.2629.04. – 02.05.2723.09. – 26.09.27
Prüfung26.11. – 28.11.2617.06. – 20.06.2711.11. – 13.11.27
ModuleMT 06-26MT 11-26MT 06-27
E 104.06. – 07.06.2605.11. – 08.11.2610.06. – 13.06.27
E 201.10. – 04.10.2625.02. – 28.02.2719.08. – 22.08.27
E 317.12. – 20.12.2627.05. – 30.05.2725.11. – 28.11.27
EM18.03. – 21.03.27321.10. – 24.10.271. Quartal 2028
W 101.07. – 04.07.2712.12. – 05.12.272. Quartal 2028
W 207.10. – 10.10.271. Quartal 20283. Quartal 2028
W 309.12. – 12.12.272. Quartal 20284. Quartal 2028
WM1. Quartal 20283. Quartal 20281. Quartal 2029
Refr.2. Quartal 20284. Quartal 20282. Quartal 2029
Prüfung3. Quartal 20281. Quartal 20293. Quartal 2029
ModuleMT 11-27
E 118.11. – 21.11.27
E 21. Quartal 2028
E 32. Quartal 2028
EM3. Quartal 2028
W 14. Quartal 2028
W 21. Quartal 2029
W 32. Quartal 2029
WM3. Quartal 2029
Refr.4. Quartal 2029
Prüfung1. Quartal 2029

Alle aufgeführten Termine unter Vorbehalt. Änderungen sind möglich.

Abschluss: 
Zertifikat, 260 FP

Hinweis:
Eine Förderung des Lehrgangs ist über die Agentur für Arbeit oder die Sächsische Aufbaubank möglich.

KG am Gerät inkl. MAT/ MTT – BG-Zulassung

VDAK anerkannt
Dieser Kurs ist Voraussetzung, um KG am Gerät mit den Krankenkassen abrechnen zu können.
BG anerkannt für die EAP-Zulassung.

Lehrinhalte:

  • Organisation und Einsatzmöglichkeiten
  • Biomechanik/Kinesiologie
  • angewandte Trainings- und Bewegungslehre
    ° motorische Hauptbeanspruchungsformen/
    ° pädagogische und psychologische Aspekte
    ° praktische Umsetzung unter Berücksichtigung therapeutischer Zielsetzungen
  • Einsatz von Geräten ° Krafttrainingsgeräte (Rehabilitationsgeräte)
    ° Ausdauertrainingsgeräte (Ergometer, Laufband)
    ° Koordinationsschulungsgeräte (Propriozeptionstraining)
  • Ausstattungsmöglichkeiten
  • Anwendungsprinzipien
    ° Krafttrainingsmethoden und -geräte im Hinblick auf therapeutische Zielsetzungen
    ° Exzentertechnik und muskelphysiologische Belastungsformen im Krafttraining
    ° Möglichkeiten der Belastungssteuerung im Kraft- und Ausdauertraining mit Geräten
    ° funktionelle Aspekte
    • Indikationsspezifischer Einsatz von Geräten
    • Belastungsbestimmung
    • Praxis
    • Selbsterfahrung mit Kraft-, Koordinations- und Ausdauertrainingsgeräten
    • Ausgleichstraining
  • indikationsorientierte Maßnahmen zu Training und Therapie
  • indikationsspezifische Komplexbehandlungen der:
    ° oberen Extremität
    ° unteren Extremität
    ° Wirbelsäule

Kursleitung:
Dozententeam Fortbildungsakademie Plesch

Theorieteil: Donnerstag/Freitag:
An der Wiesenmühle 1
09224 Chemnitz

Praxisteil: Samstag/Sonntag:
Kooperationspartner
Pro Vitas GmbH
Chemnitzer Straße 82
09322 Penig

Zielgruppe:
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
395,00 €
(inkl. Skript und Snacks)

Termin:
09.09. bis 12.09.2027
jeweils
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss :
Abrechnungsberechtigung für die Position „Gerätegestützte Krankengymnastik“
40 FP