Archiv der Kategorie: Therapie/Rehabilitation

Therapie/Rehabilitation

Sektoraler Heilpraktiker auf dem Gebiet der Physiotherapie

Die sektorale Heilpraktikerausbildung ist auf die Ausübung im Bereich der Physiotherapie beschränkt. Die Zulassung ermöglicht Physiotherapeuten, Patienten anzunehmen, zu untersuchen und zu behandeln, die vorher keinen Arzt konsultiert haben oder Behandlungen fortzuführen, wenn das ärztliche Rezept beendet ist. Die Erlaubnis ist auf Methoden beschränkt, die in der Berufsausbildung zum Physiotherapeuten bzw. in zugelassenen Weiterbildungen erlernt wurden.

Kursinhalte:
Berufs- und Gesetzeskunde

  • Heilpraktikergesetz und Durchführungsbestimmungen – Abgrenzung der heilkundlichen Tätigkeit als Physiotherapeut gegenüber Ärzten und allgemein tätigen Heilpraktikern
  • weitere Rechtsvorschriften, deren Kenntnis im Interesse des Patientenschutzes bei der selbstständigen Berufsausübung erforderlich ist

Erstdiagnostik

  • Erkennen von Warnhinweisen, bei deren Vorliegen eine zusätzliche Diagnostik durch einen Arzt erforderlich ist und eingeleitet werden muss (z.B. bei schlechtem Allgemeinzustand, bei bekannten Tumorerkrankungen, bei Gefäßverschlusszeichen etc.)
  • Erfahrungen aus der Praxis einer Physiotherapeutin mit sektoraler Heilpraktiker-Erlaubnis

Zulassungsvoraussetzungen zur Überprüfung

  • Staatliche Berufserlaubnis als Physiotherapeut
  • Mindestalter von 25 Jahren zum Zeitpunkt der Überprüfung
  • Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses
  • Vorlage eines Gesundheitsattestes über die physische und psychische Gesundheit sowie über die Sucht- und Drogenfreiheit

Hinweis:
Die Heilmethoden Osteopathie und Chiropraktik dürfen vom Sektoralen Heilpraktiker auf dem Gebiet der Physiotherapie weder beworben noch ausgeübt werden.

Kursleitung:
Dr. Korinna Birk, Ärztin,
Nadja Döscher, Rechtsanwältin,
Rita Kurzbach, Physiotherapeutin, Sektorale Heilpraktikerin der Physiotherapie

Zielgruppe:
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
395,00 € (inkl. Skript, Prüfung und Verpflegung)
Gebühr zur Überprüfung nach Aktenlage: zw. 200,00 – 500,00 €

Termine:
18.11. bis 20.11.2021 – Prüfung am 03.12.2021
jeweils:
08.00 bis 16.00 Uhr
Prüfung:
08.00 bis 10.00 Uhr

Abschluss:
Sektoraler Heilpraktiker der Physiotherapie, 20 FP

Gesichtslymphdrainage – Sanft aber effektiv: Entstauungstechniken für die Praxis

Die Lymphdrainage gilt inzwischen als etablierte physikalische Therapie mit unzähligen Wirksamkeitsnachweisen.
In der täglichen Praxisarbeit leistet sie wertvolle Unterstützung. Schwellungen oder Spannungszuständen werden unterstützend behandelt mit Hilfe von sanftem Druck und tiefer Entspannung auf einer stofflichen wie ganzheitlichen Ebene die Heilprozesse des menschlichen Organismus.

Kurshinhalte :
Theorie:

  • Anatomie des Lymphsystems
  • Tributargebiete und deren Abflussbereiche
  • Lymphstationen
  • Indikation/Kontraindikation

Praxis:

  • Vorbehandlung der Lymphstationen
  • Grifftechniken
  • Gesichts- und HWS-Lymphdrainage
  • Griffführung und Behandlung bei Kieferproblemen/Zahnextraktionen

Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnisse der Anatomie von Thorax/Rippen und beinhaltenden Srukturen

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Vortrag

Zielgruppe:
Ergotherapeuten
Schüler der Ergo im 3. Lehrjahr

Kursgebühr:
225,00 € (inkl. Skript, Getränke und Snacks)

Termin:
09.12.2022
Freitag:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
10 FP

Atmung-Rippen-BWS – Der Atmung neue Räume öffnen

Spannungszustände und Dysbalancen im Brustraum sind nicht selten ursächlich beteiligt, wenn Atmung und Sprache ins Stocken geraten. Mit gezielter Muskelarbeit, bewusster Dehnung und Entspannung können Sie Ihren Patienten Luft und Raum für positive Veränderungen schaffen. Über die somatische Ebene hinaus eröffnen Sie Freiräume für einen leichteren Fluss des sprachlichen Ausdrucks.

Kursinhalte:
Theorie:

  • Anatomie (BWS, Diaphragma, Lungen)
  • Atemhilfsmuskeln (Intercostales, Sternocleidomastoideus, Scaleni, Pektorales, Latissimus, Serratus ant.,

Theorie:

  • Allgemeine Untersuchung/Mob/Behandlung der BWS
  • Untersuchung/Mob/Behandlung des Diaphragmas
  • Behandlung/Dehnung der Atemhilfsmuskeln
  • Kontaktatmung
  • Techniken zur Sekretlösung

Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnisse der Anatomie von Thorax/Rippen und beinhaltenden Srukturen

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Vortrag

Zielgruppe:
Ergotherapeuten
Schüler der Ergo im 3. Lehrjahr

Kursgebühr:
275,00 € (inkl. Skript, Getränke und Snacks)

Termin:
10.12. bis 11.12.2022
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
16 FP

Die Schulter in der konservativen und postoperativen Rehabilitation

Die Schulterregion mit ihren Gelenken und Strukturen ist eine sehr komplexe Funktionseinheit. Ein gutes Zusammenspiel von verschiedenen Gelenken sowie der humeruskopfzentrierenden und schulterführenden Muskulatur ist entscheidend. Bedingt durch die Vielzahl der aufeinander abgestimmten Bewegungsabläufe kann es zu sehr vielschichtigen Krankheitsbildern und Funktionstörungen der Schulter kommen. Häufig beginnen die Probleme mit einer solitären Läsion, z. B. einer Rotatorenmanschettenmuskelverletzung. In der Folge kann es zu einer Dezentrierung des Humeruskopfes kommen. Diese wiederum kann durch die unphysiologische Belastung der Gelenkflächen langfristig zu einer Arthrose führen. Gleichzeitig könnte aber auch ein Impingementsyndrom oder durch die fehlende muskuläre Stabilisierung eine habituelle Luxationstendenz des Schultergelenks entstehen. Aus einer einfachen Verletzung kann sich also mit der Zeit ein multifaktorielles Geschehen ergeben. Im schlimmsten Fall würde eine einfache, solitäre Muskelverletzung am Ende sogar eine prothetische Versorgung der Schulter nötig machen.

Kurs- und Lernziel:
Dieser Kurs soll Sicherheit im Umgang mit Schulterpatienten vermitteln. Sie erlernen, wie man mit dem Hintergrundwissen um die vorhandene Gewebsschädigung und um das operative Vorgehen durch den richtigen zeitlichen Einsatz bestimmter Behandlungstechniken zu einem guten therapeutischen Ergebnis gelangt. Sie erlernen eine effiziente Befunderhebung und eine auf die Pathologie abgestimmte Therapie.

Lehrinhalte:

  • Anatomie und funktionell wichtige Zusammenhänge der Schulter
  • Physiologie, Pathologie und typische Traumen der Schulter
  • wichtige differentialdiagnostische Tests zur Ausdifferenzierung der vorherrschenden Pathologie
  • pathologiespezifische, konservative Therapieansätze
  • OP-Verfahren, z. B. bei Labrumrefixationen, subacromiale Dekompression, traumatische Rotatorenmanschettenruptur, Schulterprothese (trauma- bzw. arthrosebedingt), proximale Humeruskopffraktur, degenerativer Rotatorenmanschettenschaden, Schulterluxation …
  • operationsspezifisches Therapievorgehen und therapieentscheidende Informationen für die Patienten (z. B. Film zum Einbau einer Schulterprothese)
  • Therapieschemen Schulter
  • Erlernen wichtiger manueller und trainingstherapeutischer Behandlungstechniken, z. B. spez. Mobilisationstechniken des Schultergelenks und der claviculären Gelenke, Bahnung der notwendigen Außenrotation des Schultergelenks mit mobilisierenden und stabilisierenden Techniken, Wiederherstellung des glenohumeralen Rhythmus, spez. Weichteiltechniken an der umgebenden Muskulatur und an der Rotatorenmanschettenmuskulatur, gezieltes Propriozeptionstraining der Schulter
  • zeitgerechtes Hausaufgabenprogramm für den Patienten.

Kursleitung:
Jens Schönbeck, Physiotherapeut, Heilpraktiker, Osteopath, Manualtherapeut

Zielgruppe:
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
350,00 € (inkl. Verpflegung und Skript)

Termin:
15.10. bis 17.10.2021
Freitag:
09.00 bis 18.30 Uhr
Samstag:
08.30 bis 18.30 Uhr
Sonntag:
08.30 bis 15.45 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
30 FP

Dornmethode/Breuss-Massage nach dem ganzheitlichen Prinzip

Die sanfte Gelenk- und Wirbelkorrektur nach Dorn ist eine echte Lebenshilfe für alle. Mit einfachem Hebelgriff kann jeder sofort ohne Schmerzen und Gefahr das Gelenk in die rechte Position bringen.

Die Methode ist ohne Gefahren, sie ist keine Chiropraktik. Verschobene Wirbel und Gelenke werden in Bewegung schmerzfrei eingerichtet.

Der Kurs wird ergänzt durch die Breuss-Massage, eine sanfte energetische Wirbelsäulenmassage. Sie löst seelische und körperliche Verspannungen.

Ergänzend beinhaltet der Kurs außerdem die ganzheitliche Befundung und spezielle auf Dorn
bezogene manuelle und osteopathische Techniken.

Kursinhalte: Dorn-Konzept

  • Grundprinzipien
  • Anatomie
  • Befundung der Wirbelsäule und der Muskulatur
  • Zusammenhänge zwischen Wirbeln und Organen
  • Erkennen/Korrektur von Beinlängendifferenzen, Becken- und Wirbelfehlstellungen
  • Selbstübungen für zu Hause
  • Möglichkeiten/Grenzen bei der Behandlung

Kursinhalte: Breuss-Massage

  • Massage zur Anregung minderversorgter Bandscheiben
  • Therapie von Wirbelsäulenleiden z. B. LWS-Syndrom, Lumbago etc.

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/Med. Bademeister

Kursgebühr:
225,00 €
(inkl. Verpflegung)

Termin:
05.07. bis 06.07.2021
20.06. bis 21.06.2022
jeweils 1. Tag:
09.00 bis 18.00 Uhr
jeweils 2. Tag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
16 FP

Becken-ISG-Os coccygis-WS (Befund-Behandlung nach osteopathischen Gesichtspunkten) Unser Becken als Basis für die Wirbelsäule

Der ganzheitliche Therapieansatz widmet sich der Aufrichtung, der Balance sowie der Entspannung des gesamten Beckenraumes, der entscheidenden Basis unserer inneren Organe, die bindegeweblich untereinander verbunden sind. In einer direkten Abfolge von Aktion und Reaktion gelingt so ein stärkender und heilsamer Einfluss auf die WS und somit auch auf Atmung und Stimme.

Kursinhalte:
Theorie:

  • Anatomie Becken-Sakrum-ISG-Os coccygis-WS (LWS/BWS)
  • Anatomie Beckenbänder
  • Befund

Praxis:

  • spezifische Behandlung Becken-Sakrum-ISG-Os coccygis
  • spezifische Behandlung LWS/BWS
    • Mob der Rippengelenke
    • Hochgeschwindigkeitsmobilisation
  • Mob des Sternums
    • Hoch, -mittel, -tiefthorakale Mobilisation
  • Behandlung der Beckenbänder

Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnisse der Anatomie vom Becken und beinhaltenden Strukturen

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/Med. Bademeister

Kursgebühr:
225,00 € (inkl. Skript)

Termin:
02.07. bis 03.07.2021
04.03. bis 05.03.2022
jeweils 1. Tag:
09.00 bis 18.00 Uhr
jeweils 2. Tag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
16 FP

Faszienbehandlung – Aufbau und Bedeutung des myofaszialen Systems für Diagnostik, Behandlung sowie das aktive Training

Kaum eine Struktur in unserem Körper hat in den letzten Jahren derartig für Aufsehen gesorgt, wie die Faszien unseres Bindegewebes. Die fein geweblichen Strukturen reagieren auf Stress, Dysbalancen und Störungen im System mit Verengung, Verkrampfung und Verfilzung und blockieren auf diese Weise die elastischen Funktionen unseres Körpers.

Um in der Praxis das Bewegungsspektrum des Patienten zu erweitern, sollten daher zunächst die Faszien gezielt bearbeitet werden.

Dieser Kurs befasst sich intensiv mit den Faszien und den myofaszialen Meridianen inklusive visueller, palpatorischer und funktioneller Faszienprüfung.

Sie lernen in diesem Kurs auf Basis der Faszienarbeit, die Beweglichkeit des Bindegewebes zu verbessern und mit Hilfe von Release-Techniken manuell, mit aktivem myofaszialem Training effektiv zu behandeln. Dabei werden Strategien erarbeitet, um Dysfunktionen zu beseitigen und die myofasziale Balance wieder herzustellen.

Kursinhalte:
Theorie:

  • Anatomie, Beschreibung, Aufgaben
  • Anatomie Hyoid, Platysma

Praxis: (Behandlung)

  • Listening
  • Arachnoidea, Pia mater, Dura mater
  • Falx
  • Kopffaszie
  • Augenfaszien
  • Ear-Pull-Technik
  • Rückenfaszie
  • 3 Röhrentest (Brustkorbfaszie)
  • Platysma, Hyoid
  • Eingeweidefaszien
  • Diaphragmen
  • Behandlung Hyoid, Platysma
  • Narbenbehandlung

Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnisse der Schädelanatomie

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/Med. Bademeister

Kursgebühr:
225,00 € (inkl. Skript)

Termin:
03.07. bis 04.07.2021
05.03. bis 06.03.2022
jeweils 1. Tag:
14.30 bis 19.30 Uhr
jeweils 2. Tag:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
16 FP

ATLAS-Therapie

Um den ersten Halswirbel „ATLAS“ drehen sich in der Physiotherapie zahlreiche Gerüchte und Mysterien. Tatsächlich ist es so, dass sich im Bereich atlas – axis – occiput diverse Störungen manifestieren können, die bei unseren Patienten die verschiedensten Probleme hervorrufen können. So kann es zum Beispiel zur Beeinträchtigung der gesamten Körpermotorik kommen, da hier die hochcervicale Muskulatur eine Art Kontrollfunktion übernehmen muss. Auch können Kiefergelenkdysfunktionen und Okklusionsstörungen auftreten.
Eines der häufigsten Symptome sind heftigste migräneartige Kopfschmerzen im Nacken-, Schläfen- und Stirnbereich mit möglicher Ausstrahlung ins Gesicht bis hin zu schweren vegetativen Entgleisungen.
Ein weiterer Faktor ist der negative Einfluss auf den „visuellen Anker“ und die damit verbundene Verschlechterung der posturalen Anpassung (Gleichgewichtsreaktionen) im Alltag.
Diverse funktionelle und statische Veränderungen der gesamten Wirbelsäule werden über diese „Schlüsselsegmente“ beeinflusst. Anhand einfacher Funktionsdiagnostik soll diese Problematik erkannt und mit manualtherapeutischen und myofascialen Techniken beseitigt werden.

Kursinhalte:

  • Störfelder der oberen HWS und deren Folgen für den Patienten
  • muskulo-skelettale Anatomie, Biomechanik und Pathomechanik C0 – C1 – C2
  • ligamentäre Strukturen C0 – C1 – C2 und deren Einfluss auf die Therapie
  • hochcervicale Safety-Tests
  • Palpation und Befunderhebung
  • Manuelle Therapie C0 – C1 – C2
  • Rolle der hochcervicalen Muskulatur und deren effiziente Therapie

Kursleitung: 
Lehrteam Fortbildungsakademie Markus Pschick, Regensburg, Arno Tillack, Manualtherapeut, Physiotherapeut Physiotherapeut, Dozent der Fortbildungsakademie Pschick, Regensburg

Zielgruppe: 
Physiotherapeuten

Kursgebühr: 
150,00 €

Termine: 
16.10.2021
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
10 FP

Ausbildung GSA-Fachtrainer für Parkinson- und Schlaganfallbetroffene

Die von Peter Hornung entwickelte GSA-Methode ist ein therapeutischer Ansatz zur Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination, Kraft/Ausdauer und Lebensqualität von Parkinson- und Schlaganfall-patienten. Gleichzeitig kann die Methode z.B. bei ALS, Ataxien, Multipler Systematrophie, Progressiver supranukleärer Blickparese (PSP) und M. Wilson eingesetzt werden.
Die Therapie ist in Abstimmung mit der Deutschen Parkinson-Vereinigung und unter wissenschaftlicher Begleitung der Universitäten Stuttgart und Ulm sowie der Johann-Wolfgang-von-Goethe Universität Frankfurt a.M. entstanden, und ihre Wirksamkeit durch mehrere Studien belegt.
Die GSA-Effektiv-Methode hat zum Ziel, die beeinträchtigten Bewegungsabläufe zu verbessern, indem das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven multimodal trainiert wird. Konkret versucht der Therapeut dabei z. B. den Aktionstremor abzuschwächen, Fehlhaltungen zu korrigieren und Tippelschritte zu verhindern. Gleichzeitig wird der Patient durch die Bewegung mobilisiert und erfährt Motivation und Selbstvertrauen.

Kursziel:
Sie erhalten die Möglichkeit, sich mit einfachen Mitteln, d. h. ohne große Investitionen, eine zusätzliche Kundengruppe für die Praxis zu erschließen und durch ein spezialisiertes Angebot die eigene Praxis von den Mitbewerbern abzuheben.

Lehrplan:

  • Krankheitslehre Parkinson / Schlaganfall
  • Aufbau eines Braintrainings für neurologische Krankheitsbilder
  • spezielle Bewegungsgymnastik für Betroffene
  • Krafttraining im rehabilitativen Bereich
  • Motivation und Ausdauer
  • Gangschulung
  • Gleichgewichtstherapie
  • Atmung und Entspannungstherapie
  • Reflex- und Koordinationstraining (z. B. Pratzentraining)
  • therapeutisches Nordic Walking

Im Kurs wird sehr viel Wert auf praktisches Üben gelegt. Sie lernen, die verschiedenen Trainingsmethoden mit einfachen Mitteln umzusetzen.

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Peter Hornung, Physiotherapeut, Sportphysiotherapeut, Begründer der GSA-Methode

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Trainer mit mind. B-Lizenz und 1-jähriger Berufserfahrung
Ergotherapeuten

Kursgebühr:
265,00 € (inkl. Skript und Verpflegung)

Termine:
13.11. bis 14.11.2021
jeweils:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Urkunde als GSA-Neuro-Fachtrainer
20 FP

Schluckaktivierung unter neurologischen Gesichtspunkten

Manuelle Techniken in der Schluckrehabilitation

Zu den häufigsten Problemen von Neurologie-Patienten in der Logopädie als auch in der ergo- oder physiotherapeutischen Praxis zählen Schluck-, Stimm- und Sprechstörungen. Wenn bei Hemiplegie, M. Parkinson, ALS oder bei Zuständen nach OPs im Bereich HWS die Beweglichkeit von Muskeln, Nerven, Gelenken oder Bindegewebe eingeschränkt ist, führt das in der Regel zu massiven Beeinträchtigungen im Alltag der Betroffenen.
Ziel jeder Therapie muss es daher sein, die Funktionen der nicht-kontraktilen (Fascien und Nerven), sowie kontraktilen (Muskeln) Strukturen zu mobilisieren, um das Schlucken und die lebenswichtige Funktion der Atmung zu fördern. Die Manuelle Schluckaktivierung setzt dabei auf die Hände des Therapeuten.
Mit Hilfe gezielter therapeutischer Griffe wird die Biomechanik optimiert, die notwendige Elastizität wiederhergestellt. Über die Mobilisation der betroffenen Strukturen hinaus kommen verbale und manuelle Anleitungen sowie Übungen für die Atem-Schluck-Koordination und die Nahrungsaufnahme zum Einsatz.
Die manualtherapeutischen Griffe können vom Patienten in seine Alltagsroutine integriert und somit zu einer praktischen Lebenshilfe werden.

Kursinhalte:
Im Wechsel Theorie/Praxis

  • Grundlagen der posturalen Kontrolle und die Bedeutung für den Alltag
  • Palpation versch. anatomischen Strukturen
  • Koordination Kopf-, Nacken-, Schultergürtelbewegungen
  • Analyse und Therapie der Atem-Schluck-Koordination
  • Gesichts- und Zungenaktivitäten
  • Techniken zur Verbesserung der Elastizität von Schluck-, Stimm- und Sprechmuskulatur
  • Biomechanische Voraussetzungen der Haltungskontrolle (posturale Kontrolle) erkennen
    • um praxisrelevante Therapieabläufe zu entwickeln
    • um ADL-bezogen Schluckreaktionen auszulösen
  • Rumpfaktivität (oberer/unterer Rumpf)
  • Tonuslösung
  • Transfers
  • Infra-, suprahyoidale Muskulatur
  • Fazilitation der mimischen Muskulatur
  • Test und behandlung der Ossa temporalia

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Zielgruppe:
Ergotherapeuten
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
225,00 € (inkl. Skript, Getränke und Snacks)

Termin:
21.05. bis 22.05.2022
Samstag
14.30 bis 19.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Zertifikat
16 FP

Chiropraktik

Hintergrund:
Der altgriechische Begriff Chiropraktik bedeutet Hand und Tätigkeit. Die moderne Chiropraktik entstand Ende des 18. Jahrhunderts und wurde von Daniel David Palmer begründet. Seither wurde sie immer weiter entwickelt. Das Ziel der Chiropraktik ist die Funktionsfähigkeit und das Zusammenspiel von Gelenken und Muskulatur zu normalisieren. Fehlstellung, Verschiebungen und Blockaden (Subluxationen) werden erkannt und gezielt behandelt. Der bewusste Verzicht auf Hilfsmittel prägen die Tätigkeit eines Chiropraktikers. Die Chiropraktik bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen den verschiedenen medizinischen Disziplinen, eingeschlossen Zahnmedizin.

Kursziel:
Die Chiropraktik ist GebüH abrechenbar. In diesem Kurs lernen Sie sehr praxisorientiert
Blockaden der Wirbelsäule und Rippengelenke zu erkennen und diese effektiv zu lösen.

Lernziele:
Im theoretischen Teil des Kurses wiederholen wir die spezielle Biomechanik sowie die Anatomie und ihre Umgebungsstrukturen. Ein wichtiger Aspekt ist hier die Neurologie und der Einfluss auf das Seg ment. Für eine erfolgreiche Behandlung ist die richtige Befundung der Blockaden Voraussetzung. Im intensiven praktischen Üben wird die Fähigkeit der differenziert segmentalen Befundung der Wirbel- und Rippengelenke erlangt.
Ganzheitliche Betrachtungsweisen der Zusammenhänge zwischen Wirbelsäule, Organen und Funktionsketten kommen in diesem Kurs nicht zu kurz.
Besonderen Wert wird auf die Sicherheitstests, die zu jeder professionellen Chiropraktik gehören, gelegt. Im nächsten Schritt erarbeiten wir uns die zielgerichtete Manipulationstechnik. Hierfür werden wir viel Raum zum Üben verwenden. Chiropraktik arbeitet mit schnellen und energiereichen Impulsen, High velocity low Amplitude (HVLA).

Lehrplan:

  • Einführung
  • Definition
  • Kontraindikation
  • Lendenwirbelsäule
  • Brustwirbelsäule
  • Halswirbelsäule C1 – TH1
  • spezifische Anatomie
  • Biomechanik
  • Neurologie
  • Befunderhebung
  • Sicherheitstests
  • Manipulation

Hinweise:
Manuelle Therapie-Kenntnisse der Wirbelsäule sind für diesen Kurs Voraussetzung.
Grundlagen der spezifischen Anatomie, Biomechnik und Tests werden wiederholt.
Voraussetzungen zur Ausübung der Chiropraktik:
In Deutschland ist eine Heilkundeerlaubnis gesetzlich vorgeschrieben (für Ärzte durch die Approbation, für Therapeuten die (sektorale) Heilpraktiker-Anerkennung vorm jeweiligen Gesundheitsamt).

Kursleitung:
Das MediABC, Werner Janis Dumbs, Physiotherapeut, Heilpraktiker

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Heilpraktiker
Sektorale Heilpraktiker der Physiotherapie
Ärzte
Osteopathen

Kursgebühr:
270,00 € (inkl. Skript)

Termin:
18.12. bis 19.12.2021
Samstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 16.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
18 FP

Kiefergelenkstherapie mit osteopathischen Grundlagen (CMD)

(Craniomandibuläre Dysfunktionen – CMD – aus myofaszialer und osteopathischer Sicht)
Das stomatognathe System, mit seinen knöchernen, muskulo-faszialen und ligamentären Anteilen gehört zum Bewegungssystem des Menschen und somit in den Aufgabenbereich der Physiotherapie und Osteopathie. Das Kiefergelenk steht im Zentrum dieses Systems und ist wahrscheinlich eines der empfindlichsten und wichtigsten Gelenke des Körpers!
Stress, Fehlhaltungen oder Veränderungen im Zahnbereich zeigen Auswirkungen am Kiefergelenk und führen zu vielfältigen Beschwerden, welche meist anderen Strukturen zugeschrieben werden.
Dysfunktionen am Kiefergelenk selber können zu Anpassungen und Symptomen auch entfernt am Körper führen. Den Pathomechanismus einer CMD und deren Folgen zu verstehen, Schmerzen zu behandeln und die Funktion der Kiefergelenke aus myofaszialer
Sicht zu verbessern, ist das Ziel des Kurses.
Die gelehrten Inhalte können sofort in die Praxis der Physiotherapie umgesetzt werden!

Kursinhalte:

  • Anatomie, Biomechanik und Pathologie des Kiefergelenkes
  • Problematik einer CMD in der Diagnostik und Therapie
  • Untersuchung und Behandlung relevanter faszialer und myofaszialer Strukturen
  • Auswirkungen einer CMD auf andere Strukturen, so z. B. Ursache für die Entstehung von Migräne, Schlafstörungen, Tinnitus usw.
  • Stress und CMD
  • Grundlagen der Behandlung von neuromengialen Strukturen
  • Grundlagen der ganzheitlichen Therapie vom Kiefergelen

Hinweise:
Der Kurs ist als Einstieg in die Osteopathie-Ausbildung besonders zu empfehlen!
Der Kurs wird zur Osteopathie-Ausbildung angerechnet.

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
280,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termine:
07.10. bis 09.10.2022
09.00 bis 17.30 Uhr
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 26 FP

Endlich Manualtherapeut! Und was kommt jetzt? MT – Level II.

Sie haben Spaß an der Manuellen Therapie gefunden und möchten gern mehr erfahren, dann haben – wir das Richtige für Sie:

Weiterführende Techniken und Zusammenhänge „Pathologie orientiertes, neurophysiologisches Konzept“.

Ein Muss für jeden Manualtherapeuten, der mehr will! Und alles ohne Prüfung!!

Kursinhalte der drei Module:

  • Safety und Aufklärungspflicht
  • Manipulationstechniken für verschiedene WSAbschnitte
  • absteigende und aufsteigende Ursache-Folge-Ketten
  • osteopathische Zusammenhänge
  • manuelle Therapie am Cranium

Die Module des Level 2 werden in der modularen Osteopathieausbildung, die durch Salutaris angeboten wird, durch die BOA anerkannt.  

Kursleitung:
Norbert Helmel, Physioklinik im Aitrachtal, Mengkofen, MBA Health Care, Physiotherapeut Bc., Fachlehrer für Manuelle Therapie, Team der Physioklinik

Zielgruppe:
Physiotherapeuten mit abgeschlossener MT-Ausbildung

Kursgebühr:
380,00 € /Modul (inkl. Skript und Verpflegung)

Termine:
Modul 1: in 2022
Modul 2:
Modul 3: 15.10. bis 18.10.2020 (aus Kursreihe 2019)

Donnerstag:
09.30 bis 17.00 Uhr
Freitag/Samstag:
09.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 12.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
24 FP/Modul

Hemiplegie-Behandlung in Anlehnung an das Bobath-Konzept (Einführungskurs)

Kursinhalte:
Theorie:

  • Geschichte/Entstehung der Bobath-Behandlung
  • hypertones Muster
  • Stimulationstechniken
  • Behandlungsaspekte
  • Hilfsmittel
  • Schlüsselpunkte
  • Neclect
  • Subluxation, Schulter-, Schulter-Hand-Syndrom

Praxis:
1) allgemeine Mobilisation

  • Proximal nach Distal
  • Distal nach Proximal

2) obere/untere Rumpfmobilisation

  • Liegen
  • Sitz

3) Rumpfaktivität im Sitz

  • Ext, Flex, LatFlex re/li
  • Vorbereitung zum Drehen

4) Übungen zur Behandlung der geschwollenen Hand
5) Arm-, Handaktivitäten

RL

  • Schultermobilisation
  • Spaghettigriff
  • Mit Geräten

SL

  • am Tisch
  • auf der Bank
  • Stand
  • an der Wand

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
225,00 € pro Modul (inkl. Skript, Getränke)

Termin:
06.07. bis 07.07.2021
Dienstag:
14.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
34 FP

Ganzheitliche Skoliosebehandlung (Grundkurs)

Eine Skoliose ist eine Veränderung der Wirbelsäule, die weder aktiv noch passiv vollständig ausgleichbar ist. Sie ist mit einer Deformierung und gleichzeitigen Verdrehung der Wirbelkörper, insbesondere im Scheitel der Krümmung verbunden. Durch die Verdrehung (Rotation) entsteht auf der Konvexseite der Krümmung der „sog. Rippenbuckel“, auf der Gegenseite (Konkavseite) das Rippental. Die Thoraxdeformierung ist auch an der Vorderseite des Brustkorbs zu erkennen. Die zunehmende Verkrümmung der Wirbelsäule ist im Allgemeinen gleichzeitig mit einer zunehmenden Versteifung verbunden.

Eine Skoliose setzt sich i. d. R. aus einer Primär- und einer Sekundärkrümmung zusammen. Die Primärkrümmung, meist im Brustwirbelsäulenbereich, ist stärker ausgeprägt, die Wirbelkörper zeigen die stärkeren Deformierungen und sind stärker verdreht. Die zunehmende Verkrümmung der Wirbelsäule geht gleichzeitig mit einer zunehmenden Bewegungseinschränkung einher.

Kurs- und Lernziele:

Erlernen der Behandlung von verschiedenen Skoliosen von Kindern bis zum Erwachsenen. Betrachtung der Ursache-Folge-Ketten und deren Auswirkung auf die Skoliosen.

Lehrplan:
Theorie:

  • Erklärung „Skoliose“
  • Blockmodell
  • Foto-/Videovorstellung
  • Skolioseeinteilung
  • Ursachen einer Skoliose
  • Indikation/Kontraindikation
  • Befundung (Stand, Sitz, RL)
  • Ilium ant/post
  • Nomenklatur nach Schroth
  • Zusammenhang Atlas-Skoliose (absteigende M-Kette)
  • Zusammenhang OSG-Skoliose (aufsteigende M-Kette)
  • ADL-Tipp´s (Beruf, Freizeit, Sport)

Praxis:

  • Palpation
  • Beckenkorrekturen nach Schroth
  • Test/Behandlung –> Beckenligamente
  • spezifische Behandlung
  • Korrekturen (Mobilisation- und Korrekturgriffe)
  • Derotationsübungen (Raffen)
  • 3-D-Korrekturatmung
  • Mobilisation–> Ilium anterior, posterior
  • Anleiten eines Heimprogramms
  • Haltungsschulung Palpation
  • Beckenkorrekturen nach Schroth
  • Test/Behandlung –> Beckenligamente
  • Spezifische Behandlung
  • Korrekturen (Mobilisation- und Korrekturgriffe)
  • Derotationübungen (Raffen)
  • 3-D Korrekturatmung
  • Mobilisation –> Ilium ant, post
  • Anleiten eines Heimprogramms

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinder-osteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/Med. Bademeister
Schüler/Studenten

Kursgebühr:
275,00 €
(inkl. Skript)

Termine:
15.05. bis 16.05.2022
jeweils
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

Integrative Fußreflexzonentherapie

Die FRZ wurde von Dr. Fitzgerald in eine westliche Form gebracht. Damals noch einfach strukturiert, wurde sie im Laufe der Zeit durch verschiedene Therapeuten verfeinert. Grundlage der Methode ist, dass beide Füße reflektorisch den ganzen Organismus
widerspiegeln. Nichts wird aus dem Zusammenhang gerissen, es wird immer der ganze
Mensch gesehen. Alles was in Unordnung ist, kann in Ordnung gebracht werden. Die Methode eignet sich hervorragend zur Befunderhebung und lässt sich sehr gut in andere Therapieformen integrieren.

Kursziel:
Sie arbeiten selbständig mit der Integrativen Fußreflexzonentherapie.

Lernziele:
Sie lernen die Entstehungsgeschichte der Fußreflexzonenbehandlung und ihre Wirkprinzipien und Indikationen sowie Kontraindikationen kennen. Sie wiederholen die Anatomie des Fußes und erlernen die Fußrefl exzonen und Zonengruppen. Sie üben Griff-techniken und die Planung eines Behandlungsaufbaus.

Sie haben die Gelegenheit, durch gegenseitiges Üben die geziele Wirkungsweise der IRFZT zu erfahren. Sie lernen Wirkprinzipien und Reflexzonen, Palpationstechniken und Einsatzmöglichkeiten der IRFZT kennen. Nach und nach erarbeiten wir einen kompletten Behandlungsaufbau, so dass Sie selbständig mit der IRFZT arbeiten können.

Lehrplan:

  • der knöcherne Fuß
  • Entstehungsgeschichte
  • Wirkprinzipien
  • Indikation und Kontraindikation
  • Grifftechniken
  • Reflexzonen am Fuß
  • Zonengruppen
  • Behandlungsaufbau
  • Behandlungsbeispiele

Kursleitung:
Das MediABC, Werner Janis Dumbs, Physiotherapeut, Heilpraktiker

Zielgruppe:
Therapeuten
Med. Bademeister/Masseure
Heilpraktiker
Ärzte

Kursgebühr:
285,00 € (inkl. Skript und Getränke/Snacks)

Termine:
14.05. bis 16.05.2021
Freitag:
14.00 bis 19.00 Uhr
Samstag/Sonntag:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

KISS (Grundkurs) Schädelasymmetrien und kindliche Entwick- lungsverzögerungen

Stundenlang schreiende Babys, vermeintlich ungeschickte Kindergartenkinder, frustrierte Schüler mit massiven Lernstörungen und Konzentrationsproblemen – wenn es den Kindern schlecht geht, leidet schnell die gesamte Familie. Oft steckt hinter den komplexen Symptomen die Diagnose KISS, die Kopfgelenkinduzierte Symmetrie-Störung.
Hier kann eine rechtzeitige Überprüfung der Wirbelsäule und insbesondere der Kopfgelenkfunktion der erste Schritt hin zum entscheidenden Entwicklungsschub sein. Das hier vorgestellte Therapiekonzept bietet neue Ansätze in der KISS-Behandlung. KIDD, die Kopfgelenk induzierte Dyspraxie und Dysgnosie, bezieht sich auf das ältere (Schul-)Kind mit manifestierter Symptomatik. Dieser Behandlungsansatz auf Basis der Manualtherapie darf nicht als Wunderheilung missverstanden werden. Doch bei korrekter Befundung zeigen sich immer wieder schon nach wenigen Behandlungseinheiten erstaunlich nachhaltige Fortschritte in der motorischen und psychosozialen Entwicklung. Voraussetzung für den Behandlungserfolg und elementarer Bestandteil des Seminars ist die intensive Auseinandersetzung mit den kindlichen Reflexen sowie eine entsprechende Anamnese in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Eltern.

Anatomie:

  • Erklärung der einzelnen Schädelknochen mit Suturen (Neurokranium)
  • Zusammenhang KISS – Kaiserschnitt – Zangengeburt – Saugglocke
  • Zusammenhang KISS-Symptomatik und evtl. ADHS, Lernproblematik
  • Übersicht spez. Hirnnerven
    Fotos, Videobeispiele

Befundung:

  • allgemein (Haltung, Dysbalancen)
  • spezifisch in Bezug auf KISS
  • Mobilitätsuntersuchung der einzelnen Schädelknochen
  • speziell (Saug-, Schluckstörungen,)
  • kondyläre Kompression

Symptome, Risikofaktoren, Folgen, Indikationen, Kontraindikationen

Kraniales System:

  • Zusammenhänge
  • Behandlung bei Verklebungen

Praxis:
Behandlungstechniken:

  • Palpation –> Suturen
  • Behandlung-Mobilisation der einzelnen Schädelknochen/Suturen (craniosacrale Techniken)
  • Mobilisationstechniken –> Atlas, Sphenoid, Occiput
  • Weichteiltechniken –> OAA-Bereich
  • Behandlung bei abgeflachtem Occiput
  • Behandlung bei kondylärer Kompression –> Foramen jugulare Syndrom

Voraussetzung:

  • Kenntnisse der Schädelanatomie, speziell Gehirnschädel und deren Nähten

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/Med. Bademeister

Kursgebühr:
275,00 €
(inkl. Skript)

Termine:
13.05. bis 14.05.2022
jeweils
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
16 FP

Kraniosakrale Osteopathie

Die kraniale Osteopathie ist ein Teilbereich der Osteopathie, der sich als solcher hervorragend mit anderen Therapieformen (Manuelle Therapie, Massagen, Lymphdrainage, Shiatsu usw.) kombinieren lässt und so eine Bereicherung des Therapiespektrums jeder Praxis darstellt. Andererseits ist die kraniale Osteopathie so umfassend, dass sie bereits als eigenständige Therapieform (Craniosacrale Therapie), allerdings ohne deren ganzheitlichen Ansatz, aus der Osteopathie ausgekoppelt wurde.

Unsere Kursreihe bietet eine vollständige Ausbildung in kranialer Osteopathie und ist überdies ein vollwertiger Modulteil einer kompletten Osteopathieausbildung.

Vermittelt werden die fünf wichtigsten Ansatzbereiche der kranialen Osteopathie:

relevante Anatomie, Physiologie bzw. Biomechanik

  • der Schädelknochen
  • des Os sacrum
  • der Membranen des ZNS
  • des Liquor cerebrospinalis und
  • des ZNS.

Es werden alle wichtigen Indikationen der kranialen Osteopathie behandelt. Andere Konzepte der osteopathischen Medizin (z. B. Kinderbehandlung) bauen auf diesem Modul auf.

Anwendungsbereiche:

  • Spannungskopfschmerz, Migräne
  • chronische Nasennebenhöhlenprobleme, Asthma
  • akute und chronische Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Folgen von Traumata
  • Begleitung kieferorthopädischer Maßnahmen, Okklusionsstörungen, CMD, Tinnitus
  • Konzentrationsstörungen, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Burn out-Syndrom
  • vegetative Dystonie

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
380,00 € pro Modul (inkl. Skript, Getränke)

Termine:
Basiskurs 1: 05.05. bis 08.05.2022
Basiskurs 2: 30.06. bis 03.07.2022
Basiskurs 3: 15.09. bis 18.09.2022

Donnerstag bis Samstag jeweils
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
34 FP/Modul

Manuelle Lymphdrainage

Mit speziellen Griffen, welche eine Sog- und Druck-Wirkung auf das Gewebe ausüben, werden lokale Lymphknoten angeregt und die Lymphflüssigkeit wird aus dem Zwischengewebe in die Lymphgefäße geleitet.
Ist das Lymphsystem selber beschädigt, so wird nach manueller Drainage eine Kompressionsbandage angelegt, um den Erfolg der Behandlung zu erhalten; später kann ein maßgefertigter Kompressionsstrumpf getragen werden.
Nach Verletzungen oder Operationen von Gelenken ist eine manuelle Lymphdrainage ein hervorragendes Hilfsmittel zur Förderung der Heilung, ebenso bei entgleister Heilung (Sudeck-Syndrom).

Kursinhalte:
Es werden primäre und sekundäre Lymphödem behandelt, angeborene Störungen; Ödeme nach Operationen (Brust-Amputationen, Gefäß-Operationen, Operationen an Gelenken etc.) und nach Unfällen. Ebenso hilft Lymphdrainage bei offenen Beinen (Ulcus cruris).   

Kursleitung: 
Ödem-Zentrum Feldberg/St. Blasien; Jochen Diestmann

Zielgruppe: 
Physiotherapeuten
Masseure/med. Bademeister

Kursgebühr:
1.292,40 € (inkl. Prüfungsgebühr)

Termine:
08.09. bis 03.10.2021
07.09. bis 02.10.2022
jeweils: Mittwoch bis Sonntag
08:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Hinweis:
Kursbeginn am 1. Seminartag: 08.30 Uhr

Abschluss: 
Zertifikat
170 FP

Manuelle Therapie (in Anlehnung an das Kaltenborn-Konzept)

Lehrinhalte:

E 1:
Grundlagen der manuellen Therapie, Anatomie, Palpation und Untersuchung von Zehen, Fuß, Sprunggelenk, Kniegelenk, Finger, Handgelenk, Ellbogen, Schultergelenk und Schultergürtel
E 2:
Biomechanik aller Extremitätengelenke, Behandlung der Extremitätengelenke innerhalb der Ruhestellung, bildgebende Verfahren
E 3:
Neuroanatomie und Neurophysiologie des peripheren Nervensystems, Behandlung der Extremitätengelenke außerhalb der Ruhestellung, dreidimensionale Behandlungstechniken, Nervendehntechniken, Manipulation an den Extremitätengelenken, Pathologie der Extremitätengelenke
EM:
Muskelanatomie, Muskelphysiologie, Weichteiltechniken, Automobilisation, Stabilisation, Muskeldehntechniken, Einführung in die Trainingssteuerung
W1:
Anatomie, Biomechanik, Untersuchung, Pathologie und Behandlung des Beckens und der LWS, Zusammenhänge der LBH-Region
W2:
Anatomie, Biomechanik, Untersuchung, Pathologie und Behandlung der BWS und der Rippen
W3:
Anatomie, Biomechanik, Untersuchung, Pathologie und Behandlung der HWS, der Kopf und Kiefergelenke
WM:
Muskelanatomie, Muskelphysiologie, Automobilisation und Stabilisation des Rumpfes, Weichteiltechniken, Muskeldehntechniken sowie Trainingssteuerung der Rumpfmuskulatur, Neuroanatomie und Neurophysiologie des ZNS
Refresher:
Wiederholung aller prüfungsrelevanter Untersuchungs- und Behandlungstechniken
Prüfung:
Schriftliche Prüfung mit Fragen aus allen Bereichen der Ausbildung. Praktische/mündliche Prüfung mit Prüfungsaufgaben zu den Extremitätengelenken und der Wirbelsäule.

Kursleitung:
Team der Physioklinik, Norbert Helmel, Physioklinik im Aitrachtal, Mengkofen Physiotherapeut B.c., Fachlehrer Manuelle Therapie,

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Krankengymnasten

Kursgebühr:
340,00 € / Modul

Prüfungsgebühr:
390,00 €

Termine

Abschluss: 
Zertifikat, 260 FP

Alle aufgeführten Termine unter Vorbehalt.
Hinweis:
Eine Förderung des Lehrgangs ist über die Agentur für Arbeit oder die Sächsische Aufbaubank möglich.

Osteoporosetrainer (RÜ-Refresher)

Dieser Kurs entspricht den „Gemeinsamen und einheitlichen Handlungsfeldern und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 und 2 SGB V“ vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 10. Februar 2006.

Die Inhalte des Curriculums wurden u.a. auf der Basis der Ziele und Inhalte der Konförderation der deutschen Rückenschulen (KddR) und der Expertise „Prävention von Rückenschmerzen durch bewegungsbezogene Interventionen“ formuliert.

Die Weiterbildung entspricht den Inhaltsvorgaben und Zielsetzungen der Dachverbände Osteoporose.
Das Ziel der Ausbildung ist es, die TeilnehmerInnen nach Abschluss zu befähigen, eigenständig und kompetent präventive Osteoporosekurse abzuhalten.
Hierzu werden die TeilnehmerInnen mit den im folgenden Inhaltskatalog angegebenen Themen unterrichtet.
Alle TeilnehmerInnen erhalten ein Trainermanual mit einem beispielhaften Ablauf eines Osteoporosekurses (10 x 90 Minuten).
Als weiteres Begleitmaterial werden den TeilnehmerInnen ein umfangreiches Skript und beispielhafte Teilnehmerunterlagen gereicht.

Auszug aus dem Kursinhalt:

  • Allgemeines zum Seminar
  • Medizinische Grundkenntnisse zur Osteoporose
  • Ursachen und Entstehung, Einteilung und Diagnostik von Osteoporose
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Ernährung und Prophylaxe zur Vermeidung von Osteoporose
  • Möglichkeiten der Osteoporosetherapie
  • Sturzprophylaxe (Theorie)
  • Pädagogische und psychologische Aspekte innerhalb der Osteoporoseprävention
  • Stellenwert des Sports und der Bewegung in der Osteoporoseprävention
  • Planung und Durchführung eines präventiven Osteoporoseprogramms
  • Aufbau, Organisation und Finanzierung eines Osteoporosekurses
  • Qualitätssicherung und Evaluation
  • Vorstellen von Literatur zum Thema Osteoporose

Hinweis: 
Dieser Kurs gilt als Verlängerung der Rückenschullehrer-Lizenz (KddR).

Kursleitung:
Lehrteam der ATLASRückenschule, Berlin, Markus Frey, Physiotherapeut, Manualtherapeut, Rückenschullehrer, Sportphysiotherapeut

Termine:
05.12. bis 06.12.2021
05.12. bis 06.12.2022
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Kursgebühr: 
220,00 € (inkl. Skript)

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP 

PMR – Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (RÜ-Refresher)

Bei der progressiven Muskelentspannung nach Edmund Jacobson handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht wird. Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung.
Die Personen lernen mit der Zeit, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer sie dies möchten. Durch die Entspannung der Muskulatur können auch andere Zeichen körperlicher Unruhe oder Erregung sowie Schmerzen reduziert werden.

Hinweis: 
Dieser Kurs gilt als Verlängerung der Rückenschullehrer-Lizenz (KddR).
Es erfolgt eine Kursanerkennung durch die Krankenkassen.

Kursleitung: 
Dr. Ullrich Döhling, Chemnitz, Freier Psychotherapeut und Sozialmediziner

Zielgruppe: 
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/med. Bademeister
Heilpraktiker
Logopäden

Kursgebühr: 
345,00 €

Termine: 
Teil 1: 11.03. bis 12.03.2022
Teil 2: 10.06. bis 11.06.2022
jeweils Freitag
13.00 bis 18.00 Uhr 
jeweils Samstag 
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss: 
Qualifikation als Kursleiter PMR (Kursanerkennung duch die Krankenkassen)
15 FP

PST – Kinesiology Tape

Nach einer Idee von Dr. Kenzo Kase verbreitet sich seit ca. 15 Jahren eine völlig neue Methode des Tapings in Deutschland. Verwendet wird dabei ein farbiges und sehr elastisches Material. Diese Technik basiert nicht auf mechanischer Stabilisierung von Gelenken wie das klassische Taping, sondern aktiviert über die Sensibilisierung von Rezeptoren körpereigene Prozesse. Dabei kommt es meist zur raschen Schmerzlinderung und zur Verbesserung von Muskel- und Gelenkfunktionen.
Verspannungen werden gelöst und daraus resultierende Probleme beseitigt. Die Wirkung erklärt sich einerseits durch den sensomotorischen Effekt, andererseits durch die deutliche Verbesserung der Durchblutung und Lymphmotorik durch die speziellen Eigenschaften des elastischen Materials.

Kursinhalte:

  • Grundlagen der Methode
  • Materialkunde
  • Wirkungen und Besonderheiten
  • verschiedene Anlagetechniken
  • Tapeanlagen: Achillessehne, Sprunggelenk, Kniegelenk, LWS/HWS/Statik, Schulter, Tennisellbogen, Kiefergelenk, Lymphtaping u. v. m.

Hinweis: 
Bitte bringen Sie zum Kurs eine gut schneidende Schere mit.


Kursleitung:
Lehrteam Fortbildungsakademie Markus Pschick, Regensburg, Lehrteam der FAMP

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Krankengymnasten
Masseure

Kursgebühr:
265,00 € (inkl. Tapematerial und Skript)

Termine:
 
20.11. bis 21.11.2021
26.11. bis 27.11.2022

jeweils Samstag: 
09.00 Uhr bis 17.00 Uhr 
jeweils Sonntag: 
09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

KISS-KIDD (Aufbaukurs) (Kopfgelenk indizierte Symmetrie-Störung, Kopfgelenk induzierte Dysgnosie und Dyspraxie)

Vertiefung der Grundlagen mit neuen Elementen –> Zusammenhänge, Ursachen, Symptome

  • Schädelasymmetrien erkennen und behandeln,
  • Erkennen/Behandlung von Augen-, Kieferproblemen, Kopfschmerzen und Faszienverklebungen des Viszerokraniums,
  • Erkennen von Problemen in Verbindung des intrakranialen Membransystems

Kursinhalte:

Anatomie:

  • Erklärung Verlauf, Bedeutung der HWS-Faszien
  • Nerv optikus, N. okkulomotorius, N. trochlearis, N. abduzens
  • Erläuterung Orbita
  • Symptome bei KIDD (Schul-, Lernprobleme, soziale Probleme)

Befundung:

  • allgemein (Haltung, Dysbalancen)
  • Augenproblematik
  • HWS-Problematik
  • Fotos

Behandlungstechniken:

  • Vertiefung der Mobilisation/Behandlung der einzelnen Schädelknochen/Suturen (Schädelasymmetrien)
  • Mobilisation von Knochen und Suturen der Orbita
    Fortsetzung KISS-KIDD
  • spezielle Augenübungen, Dehntechniken der Faszien,
  • Ear-Pull (Lösen von Verklebungen im Schädelbereich)
  • Membrantechniken–>Behandlung der Falx cerebri (Tinnitus/Kopfschmerzbehandlung)

Voraussetzungen:

  • Grundkurs KISS
  • Kenntnisse der Schädelanatomie, speziell Gesichtsschädel und deren Nähte

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Zielgruppe:
Therapeuten
Masseure/Med. Bademeister
Heilpraktiker

Kursgebühr:
275,00 €
(inkl. Skript und Verpflegung)

Termin:
06.10. bis 07.10.2021
27.11. bis 28.11.2022
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

Spiegeltherapie

Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Ursachen für Behinderungen im Erwachsenenalter. Besonders die motorischen Funktionsstörungen führen zu verminderter Selbständigkeit der Betroffenen. In den letzten Jahren wurden aufgrund wachsender Erkenntnisse eine Reihe von neuen Therapieverfahren, z. B. die Spiegeltherapie, zur Behandlung der motorischen Defizite entwickelt.
Die Spiegeltherapie wird neben der Behandlung der motorischen Funktionen auch zur Wiederherstellung sensorischer Funktionen sowie zur Verringerung von Schmerzen und Neglekt in der Therapie eingesetzt.
Im Kurs werden sowohl die theoretischen Hintergründe als auch die praktische Anwendung der Spiegeltherapie in der neurologischen Rehabilitation vermittelt. Die Teilnehmer erhalten anhand von Vorträgen Einblicke in die Entwicklung, Wirkungsweise und Effektivität dieser Therapieform. Unter Einbeziehung praktischer Übungsphasen erlernen Sie die Anwendung zur Behandlung sensomotorischer Funktionsstörungen und zur Verringerung von Schmerzsymptomen. Zusätzliche Fallbeispiele erläutern die Besonderheiten und Effekte der Spiegeltherapie.

Lernziele:

  • Die Teilnehmer können die Spiegeltherapie zur Behandlung motorischer und sensorischer Defizite sowie zur Schmerzbehandlung bei Patienten mit neurologischen Störungen einsetzen.
  • Die Teilnehmer kennen die theoretischen Hintergründe zur Entwicklung und Wirkungsweise der Spiegeltherapie.
  • Die Teilnehmer kennen die aktuellen Forschungsergebnisse zur Effektivität der Spiegeltherapie.

Kursinhalte:

Theoretischer Hintergrund der Spiegeltherapie:

  • Entwicklungen der Spiegeltherapie
  • Grundlagen zum Körperschema und Körperbild
  • klinische Effekte der Spiegeltherapie
  • aktuelle Forschungsfragen und Forschungsprojekt


Praktische Anwendung der Therapie nach einem Schlaganfall:

  • praktische Umsetzung der Therapie (obere und untere Extremität) nach einem Schlaganfall
  • Anwendung der Spiegeltherapie bei motorischen und sensorischen Schädigungen
  • Anwendung beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS)
  • weitere Einsatzgebiete der Spiegeltherapie

Kursleitung:
Dr. rer. medic. Holm Thieme, Freital,
Physiotherapeut, B. SC. (PT), M. Sc.

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Neuropsychologen
Ärzte

Termine:

12.11.2021
11.11.2022
jeweils:
09.00 bis 16.00 Uhr

Kursgebühr:
140,00 € (inkl. Verpflegung)

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
8 FP

Sportphysiotherapie (Kompaktkurs)

Dieser Kurs ist als Einstieg in die Sportphysiotherapie gedacht. Er ist Voraussetzung für Physiotherapeuten und Medizinische Bademeister/Masseure zur „EAP-Qualifikation“.

Kursinhalte:

  • Einführung in die Sportphysiotherapie
  • Geschichte der Sportphysiotherapie
  • Sportverletzungen – Grundlagen der Diagnostik und Therapie
  • funktionelle Verbände/Tapen

Kursleitung:
Team der Fortbildungsakademie Plesch

Zielgruppe:
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
295,00 €

Termine:
05.11. bis 07.11.2021
18.11. bis 20.11.2022
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
30 FP

Update Parkinson

Morbus Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung, deren Auftreten in den kommenden Jahre stark zunehmen wird. Therapeuten werden demnach zunehmend mit Personen mit Parkinson arbeiten. Dieser Kurs soll Auffrischung von bereits Erlerntem, aber vor allem Neues rund um das Thema Physiotherapie bei Morbus Parkinson bieten. Neben den anatomischen und pathophysiologischen Grundlagen und den medikamentösen und chirurgischen Therapieansätzen werden vor allem neuere und evidenzbasierte physiotherapeutische Ansätze vorgestellt.
Ausgehend von spezifischen Untersuchungsinstrumenten werden u. a. visuelle und akustische Simulationsstrategien, technologiegestütztes Üben oder Trainieren von großamplitudigen Bewegungen als bedeutende Therapieinhalte mit Ihnen themati-
siert und geübt.

Kursinhalte:

  • Anatomie und Physiologie der Basalganglien
  • Pathophysiologie und Symptomatik des idiopathischen Parkinson-Syndroms
  • medikamentöse und chirurgische Therapieansätze
  • Vorstellung aktueller physiotherapeutischer Behandlungsleitlinien
  • spezielle physiotherapeutische Untersuchung
  • evidenzbasierte physiotherapeutische Behandlungsansätze (z. B. Stimulationsstrategien, Laufbandtraining, großamplitudige Bewegungstherapie)
  • weitere effektive Behandlungsansätze (z. B. Tanz, Tai Chi)

Kursleitung:
Dr. rer. medic. Holm Thieme, Freital, Physiotherapeut, B. SC. (PT), M. Sc.

Zielgruppe:
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
140,00 €

Termin:
08.04.2022
Freitag:
09.00 bis 16.00 Uhr

Abschluss :
Lehrgangs-
bescheinigung

Zertifikatskurs Krankengymnastik am Gerät (KGG)

Hintergrund:
Es sollen nicht nur die im Rahmen der Kostenträger vorgegebenen Großgeräte betrachtet werden, sondern auch das Kleingeräte- und Freihanteltraining. Auch nimmt das functional Training in der KGG einen immer größeren Raum ein und ist gerade für Physiotherapiepraxen mit geringerer räumlicher Kapazität sehr interessant.
Propriozeption, Reaktivtraining, Sensorik und Muskeldehnungen erweitern die Inhalte dieses Kurses.

Kursziel:
Ziel dieses Kurses ist es, Großgerätetraining und Kleingerätetraining kennenzulernen und in die Therapie einzubinden. Sie erlernen dabei Grundkenntnisse der Trainingslehre und der körperlichen Physiologie, um diese in den Therapieaufbau und die Therapiedurchführung von funktionellen Bewegungen und Stabilisations- und Krafttraining zu integrieren.

Lernziel:
Sie lernen eine Therapie anzubieten, die auf funktionellen Bewegungen basiert und sowohl für den geriatrischen als auch sportlichen Klienten bzw. Patienten abzielt.
Darüber hinaus ermöglicht das Wissen dieses Kurses, Patienten als Selbstzahler zu gewinnen und an die Praxis zu binden. Denn die Regelmäßigkeit körperlicher Übungen sind Voraussetzungen für Prävention und Gesundheit.

Lehrplan:
40 % Theorie, 60 % Praxis

  • Trainingslehre
  • Gerätetraining
  • reaktives Training
  • Propriozeption/Sensorik
  • Pezziball, Hanteltraining
  • Muskeldehnung
  • Bindegewebe/Wundheilung
  • Therapiekonzepte

Physiotherapeuten erwerben im Kurs das Zertifikat KGG und müssen daher bei der
Anmeldung eine Kopie der Berufsurkunde abgeben. Andere Berufe können als Zuhörer
ohne Zertifikat, jedoch mit Teilnahmebestätigung teilnehmen; dazu gehören:
Masseure und med. Bademeister, Sport- und Gymnastiklehrer, Ärzte, Sportwissenschaftler u.a.

Hinweis zur Lizenzverlängerung:

Anerkannter BVMBZ-Rückenschulrefresher ohne Zertifikat, jedoch mit Teilnahmebestätigung – teilnehmen; dazu gehören: Masseure/med. Bademeister, Sport- und Gymnastiklehrer, Ärzte, Sportwissenschaftler u.a.
Anerkannter BVMBZ-Rückenschulrefresher

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Thomas Brucha, Physiotherapeut, Fachlehrer MT und KGG

Zielgruppe:
Ärzte
Physiotherapeuten,
Masseure, Dipl.-Sportlehrer, Sportwissenschaftler
staatl. anerkannte Sport- und Gymnastiklehrer

Kursgebühr:
395,00 €
(inkl. Skript und Verpflegung)

Termin:
26.09. bis 29.09.2020
13.05. bis 16.05.2021
jeweils
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss :
Abrechnungsberechtigung für die Position „Gerätegestützte Krankengymnastik“
40 FP

Manuelle Mobilisation des vegetativen Nervensystems – Sympathikus- mobilisation

Jeder Therapeut kennt Patienten, welche mit chronischen oder auch oft akuten Problemen, die ein diffuses Beschwerdebild haben, in die Praxis kommen. Durch herkömmliche Behandlungsansätze kann häufig eine Linderung erreicht werden, aber die Beschwerden kommen jedoch schon nach kurzer Zeit wieder. Denn die Ursache ist häufig an anderer Stelle zu suchen. Hier setzt das Konzept der Sympathikusmobilisation an, da das vegetative Nervensystem uns die Möglichkeit gibt, einen viszerosomatischen Bezug herzustellen.
Die Probleme und Leiden, welche der Patient im muskuloskeletalen System aufweist, haben oft ihren Ursprung im Körperinneren. Die Projektion an die Körperoberfläche hat ihre Begründung durch die segmentale Verschaltung der einzelnen Körperbereiche. Da unser Gehirn gelernt hat, dass schädliche Reize in der Regel von außen kommen, lenkt es somit die Empfindung auch in die oberflächlichen Strukturen. Damit kann man sagen das manche Symptome wie Muskel- oder Sehnenschmerzen, Stauungen, Gefäßzeichnungen oder ähnliches nur eine Täuschung unseres Gehirns sind. Das VNS hat zusätzlich die Aufgabe unsere Aktivitätslage und die Regeneration zu lenken. Wenn diese Mechanismen gestört sind ergeben sich daraus ebenfalls Probleme im Wohlbefinden des Patienten. Dieser Kurs hilft dem Therapeuten all die Erscheinungen besser einschätzen und behandeln zu können und somit eine nachhaltigere Therapie anzubieten.

Kursziel:
Dem Teilnehmer werden fundierte anatomische und physiologische Grundlagen zum Verständnis des Vegetativen Nervensystems vermittelt. Der Teilnehmer kann Störungen dieses Systems nach diesem Kurs einordnen und die passenden therapeutischen Mittel zur Beseitigung der Störungen auswählen. Dafür werden manuelle Techniken vermittelt, um dem Teilnehmer das passende Handwerkszeug zur Hand zu geben.


Lernziel:
Der Teilnehmer lernt die Störungen und mögliche Symptome des Vegetativen Nervensystems zu erkennen und differenziert dem jeweiligen Zentrum der Störung zuzuordnen. Er bekommt manuelle Techniken an die Hand, um die gefundenen Probleme des Patienten zu behandeln.

Kursinhalte:

  • Anatomie des vegetativen Nervensystems (VNS)
  • Wirkungsweise des VNS
  • durch das VNS ausgelöste Pathomechanismen und symptomunterhaltende Faktoren
  • Krankheitsbilder
  • manuelle Mobilisation der 3 Zentren durch parietalen Zugang
  • Biomechanik der zu behandelnden Strukturen

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Florian Kohlmann, Physiotherapeut, sektoraler Heilpraktiker für Physiotherapie, Fachlehrer MT und KGG

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Heilpraktiker

Kursgebühr:
295,00 € (inkl. Skript und Lehrbuch)

Termin:
30.07. bis 31.07.2021
17.06. bis 18.06.2022
jeweils:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss :
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

Ganzheitliche Skoliosebehandlung (Aufbaukurs) – in Anlehnung an die Schroth-Therapie

Unbehandelt entwickeln KISS-Kinder nicht selten Skoliosen, Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen, die die so betroffenen Kinder und Jugendliche physiologisch wie psychologisch immer weiter aus dem Gleichgewicht bringen können.

Vertiefen Sie die Basiselemente des Grundkurses nach Schroth aus ganzheitlicher Perspektive und erlernen Sie dynamische Korrekturtechniken, die helfen, die äußere und innere Balance des Patienten wiederherzustellen.

Kursinhalte:

Theorie:

  • Stressanalyse (Entstehung, Ursache und Reaktionen)
  • Grundlagen Entspannung
  • Geschichte
  • Entwicklung
  • Stresswahrnehmung und -erfahrung
  • Indikationen/Kontraindikationen
  • Planung und Organisation von Kursen in Autogenem Training
  • praktische Tipps
  • Anleitung Autogenes Training

Praxis:

  • allgemeine Wiederholung
  • Korrekturen in verschiedenen ASTEN
    • BL, SL, RL
    • Mit Stäben
    • dynamische Korrekturen (über Extremitä- ten)
  • Atemkorrektur –> 12er Spannung
  • Muskelzylinder
    Fortsetzung Ganzheitliche Skoliosebehandlung
  • Behandlung von vier- und mehrbogigen Skoliosen
  • Vertiefung der Schroth-Behandlung
  • Behandlung/Dehnung der Faszien

Kursleitung:
Reinhard Wolf, Physiotherapeut, Heilpraktiker für PT, Osteopath, Kinderosteopath, Kinderbobath- und Manualtherapeut

Hinweis:
Der Referent arbeitet mit interaktiven Methoden:
Präsentation, Moderation, Gruppenarbeit, Vortrag

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
(auch Schüler/Stud.)

Kursgebühr:
275,00 € (inkl. Skript und Verpflegung)

Termin:
04.10. bis 05.10.2021
25.11. bis 26.11.2022
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP