Archiv der Kategorie: Therapie/Rehabilitation

Therapie/Rehabilitation

Update Parkinson

Morbus Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung, deren Auftreten in den kommenden Jahre stark zunehmen wird. Therapeuten werden demnach zunehmend mit Personen mit Parkinson arbeiten. Dieser Kurs soll Auffrischung von bereits Erlerntem, aber vor allem Neues rund um das Thema Physiotherapie bei Morbus Parkinson bieten. Neben den anatomischen und pathophysiologischen Grundlagen und den medikamentösen und chirurgischen Therapieansätzen werden vor allem neuere und evidenzbasierte physiotherapeutische Ansätze vorgestellt.
Ausgehend von spezifischen Untersuchungsinstrumenten werden u. a. visuelle und akustische Simulationsstrategien, technologiegestütztes Üben oder Trainieren von großamplitudigen Bewegungen als bedeutende Therapieinhalte mit Ihnen themati-
siert und geübt.

Kursinhalte:

  • Anatomie und Physiologie der Basalganglien
  • Pathophysiologie und Symptomatik des idiopathischen Parkinson-Syndroms
  • medikamentöse und chirurgische Therapieansätze
  • Vorstellung aktueller physiotherapeutischer Behandlungsleitlinien
  • spezielle physiotherapeutische Untersuchung
  • evidenzbasierte physiotherapeutische Behandlungsansätze (z. B. Stimulationsstrategien, Laufbandtraining, großamplitudige Bewegungstherapie)
  • weitere effektive Behandlungsansätze (z. B. Tanz, Tai Chi)

Kursleitung:
Dr. rer. medic. Holm Thieme, Freital, Physiotherapeut, B. SC. (PT), M. Sc.

Zielgruppe:
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
140,00 €

Termin:
06.11.2020
Freitag:
09.00 bis 16.00 Uhr

Abschluss :
Lehrgangs-
bescheinigung

Zertifikatskurs Krankengymnastik am Gerät (KGG)

Hintergrund:
Es sollen nicht nur die im Rahmen der Kostenträger vorgegebenen Großgeräte betrachtet werden, sondern auch das Kleingeräte- und Freihanteltraining. Auch nimmt das functional Training in der KGG einen immer größeren Raum ein und ist gerade für Physiotherapiepraxen mit geringerer räumlicher Kapazität sehr interessant.
Propriozeption, Reaktivtraining, Sensorik und Muskeldehnungen erweitern die Inhalte dieses Kurses.

Kursziel:
Ziel dieses Kurses ist es, Großgerätetraining und Kleingerätetraining kennenzulernen und in die Therapie einzubinden. Sie erlernen dabei Grundkenntnisse der Trainingslehre und der körperlichen Physiologie, um diese in den Therapieaufbau und die Therapiedurchführung von funktionellen Bewegungen und Stabilisations- und Krafttraining zu integrieren.

Lernziel:
Sie lernen eine Therapie anzubieten, die auf funktionellen Bewegungen basiert und sowohl für den geriatrischen als auch sportlichen Klienten bzw. Patienten abzielt.
Darüber hinaus ermöglicht das Wissen dieses Kurses, Patienten als Selbstzahler zu gewinnen und an die Praxis zu binden. Denn die Regelmäßigkeit körperlicher Übungen sind Voraussetzungen für Prävention und Gesundheit.

Lehrplan:
40 % Theorie, 60 % Praxis

  • Trainingslehre
  • Gerätetraining
  • reaktives Training
  • Propriozeption/Sensorik
  • Pezziball, Hanteltraining
  • Muskeldehnung
  • Bindegewebe/Wundheilung
  • Therapiekonzepte

Physiotherapeuten erwerben im Kurs das Zertifikat KGG und müssen daher bei der
Anmeldung eine Kopie der Berufsurkunde abgeben. Andere Berufe können als Zuhörer
ohne Zertifikat, jedoch mit Teilnahmebestätigung teilnehmen; dazu gehören:
Masseure und med. Bademeister, Sport- und Gymnastiklehrer, Ärzte, Sportwissenschaftler u.a.

Hinweis zur Lizenzverlängerung:

Anerkannter BVMBZ-Rückenschulrefresher ohne Zertifikat, jedoch mit Teilnahmebestätigung – teilnehmen; dazu gehören: Masseure/med. Bademeister, Sport- und Gymnastiklehrer, Ärzte, Sportwissenschaftler u.a.
Anerkannter BVMBZ-Rückenschulrefresher

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Thomas Brucha, Physiotherapeut, Fachlehrer MT und KGG

Zielgruppe:
Ärzte
Physiotherapeuten,
Masseure, Dipl.-Sportlehrer, Sportwissenschaftler
staatl. anerkannte Sport- und Gymnastiklehrer

Kursgebühr:
395,00 €
(inkl. Skript und Verpflegung)

Termin:
26.09. bis 29.09.2020
jeweils
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss :
Abrechnungsberechtigung für die Position „Gerätegestützte Krankengymnastik“
40 FP

Update Obere Extremität

Die Rehabilitation von Problemen der oberen Extremität ist besonders bei zentral neurologisch betroffenen Patienten besonders schwierig. Zum einen ist es bedingt durch die komplizierte Biomechanik mit vielen Möglichkeiten der Fehlstellungen, zum anderen fällt es immer wieder schwer, in die Behandlung den Arm zu integrieren.
Ziel des Kurses ist, diese beiden Probleme zu analysieren und Ideen zu geben, um es zu verbessern.

Kursinhalte:

  • Analyse der biomechanischen Voraussetzungen (artikulär, muskulär, neural)
  • muskuläre Regulationstechniken
  • neurale Mobilisationstechniken
  • Bezug zum Rumpf bis zu den Voraussetzungen der UEX

Kursleitung:
Rainer Schönhut, Chemnitz, Physiotherapeut, Bobath-Grund- und Aufbaukurs-Instruktor
IBITA-anerkannt

Zielgruppe:
Therapeuten

Kursgebühr:
195,00 €

Termin:
07.03. bis 08.03.2020
Samstag:
09.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 15.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung, 16 FP

Manuelle Mobilisation des vegetativen Nervensystems – Sympathikus- mobilisation

Jeder Therapeut kennt Patienten, welche mit chronischen oder auch oft akuten Problemen, die ein diffuses Beschwerdebild haben, in die Praxis kommen. Durch herkömmliche Behandlungsansätze kann häufig eine Linderung erreicht werden, aber die Beschwerden kommen schon nach kurzer Zeit wieder. Denn die Ursache ist häufig an anderer Stelle zu suchen. Hier setzt das Konzept der Sympathikusmobilisation an, da das vegetative Nervensystem (VNS) uns die Möglichkeit gibt, einen viszerosomatischen Bezug herzustellen.
Die Probleme und Leiden, welche der Patient im muskuloskeletalen System aufweist, haben oft ihren Ursprung im Körperinneren. Die Projektion an die Körperoberfläche hat ihre Begründung durch die segmentale Verschaltung der einzelnen Körperbereiche. Da unser Gehirn gelernt hat, dass schädliche Reize in der Regel von außen kommen, lenkt es somit die Empfindung auch in die oberflächlichen Strukturen. Damit kann man sagen, dass manche Symptome wie Muskel- oder Sehnenschmerzen, Stauungen, Gefäßzeichnung oder
ähnliches nur eine Täuschung unseres Gehirns sind. Das VNS hat zusätzlich die Aufgabe, unsere Aktivitätslage und die Regeneration zu lenken. Wenn diese Mechanismen gestört sind, ergeben sich daraus ebenfalls Probleme im Wohlbefinden des Patienten. Dieser Kurs hilft dem Therapeuten, all die Erscheinungen besser einschätzen und behandeln zu können und somit eine nachhaltigere Therapie anzubieten.

Kursziel:
Sie lernen, die Störungen und möglichen Symptome des vegetativen Nervensystems zu erkennen und differenziert dem jeweiligen Zentrum der Störung zuzordnen. Sie bekommen manuelle Techniken an die Hand, um die gefundenen Probleme des Patienten zu behandeln.

Lernziel:
Es werden fundierte anatomische und physiologische Grundlagen zum Verständnis des vegetativen Nervensystems vermittelt. Sie können Störungen dieses Systems nach diesem Kurs einordnen und die passenden therapeutischen Mittel zur Beseitigung der Störungen auswählen. Dafür werden manuelle Techniken vermittelt, um Ihnen das passende Handwerkszeug an die Hand zu geben.

Kursinhalte:

  • Anatomie des vegetativen Nervensystems
  • Wirkungsweise des VNS
  • durch das VNS ausgelöste Pathomechanismen und symptomunterhaltende Faktoren
  • Krankheitsbilder
  • manuelle Mobilisation der 3 Zentren durch parietalen Zugang
  • Biomechanik der zu behandelnden Strukturen

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Florian Kohlmann

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Heilpraktiker

Kursgebühr:
250,00 €
inkl. Skript

Termin:
05.11. bis 06.11.2020
Donnerstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Freitag:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss :
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

Colon / LWS

Der Osteophatie-Kurs Colon / LWS ist ein idealer Kurs zum Einstieg in die Osteopathie-Ausbildung, kann aber auch als Einzelkurs belegt werden, um sein therapeutischen Repertoire zu erweitern. Für Physiotherapeuten bedeutet der Einblick in die Funktion und Wechselwirkung von Colon und LWS eine wirkungsvorlle Bereicherung ihrer Möglichkeiten

Ziele:

  • Kursteilnehmer in die ganzheitliche Betrachtung des Körpers unter viszeralen Gesichtspunkten einführen
  • Kompetenzen ergänzen mit verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten, die täglich in einer physiotherapeutischen oder osteopathischen praxis angewandt werden

Kursinhalte:

  • Anatomie / Osteopathische Anatomie
  • Physiologie und Pathophysiologie in Bezug auf Ursache-Folge-Ketten
  • Krankheitslehre
  • Untersuchung / Diagnostik
  • Behandlungsstrategien
  • viszerale osteopathische Techniken am Colon
  • parietale osteopathische Techniken an der LWS

Die Kurse der Osteopathie-Ausbildung können auch einzeln als Fortbildung gebucht werden.

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
395,00 € pro Modul
(inkl. Skript, Getränke)

Termin:
17.10. bis 20.10.2019
Don./Freitag/Samst.:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
34 FP

ATLAS-Therapie

Um den ersten Halswirbel „ATLAS“ drehen sich in der Physiotherapie zahlreiche Gerüchte und Mysterien.

Tatsächlich ist es so, dass sich im Bereich atlas – axis – occiput diverse Störungen manifestieren können, die bei unseren Patienten die verschiedensten Probleme hervorrufen können. So kann es zum Beispiel zur Beeinträchtigung der gesamten Körpermotorik kommen, da hier die hochcervicale Muskulatur eine Art Kontrollfunktion übernehmen muss. Auch können Kiefergelenkdysfunktionen und Okklusionsstörungen auftreten.
Eines der häufigsten Symptome sind heftigste migräneartige Kopfschmerzen im Nacken-, Schläfen- und Stirnbereich mit möglicher Ausstrahlung ins Gesicht bis hin zu schweren vegetativen Entgleisungen.
Ein weiterer Faktor ist der negative Einfluss auf den „visuellen Anker“ und die damit verbundene Verschlechterung der posturalen Anpassung (Gleichgewichtsreaktionen) im Alltag.
Diverse funktionelle und statische Veränderungen der gesamten Wirbelsäule werden über diese „Schlüsselsegmente“ beeinflusst. Anhand einfacher Funktionsdiagnostik soll diese Problematik erkannt und mit manualtherapeutischen und myofascialen Techniken beseitigt werden.

Kursinhalte:

  • Störfelder der oberen HWS und deren Folgen für den Patienten
  • muskulo-skelettale Anatomie, Biomechanik und Pathomechanik C0 – C1 – C2
  • ligamentäre Strukturen C0 – C1 – C2 und deren Einfluss auf die Therapie
  • hochcervicale Safety-Tests
  • Palpation und Befunderhebung
  • Manuelle Therapie C0 – C1 – C2
  • Rolle der hochcervicalen Muskulatur und deren effiziente Therapie

Kursleitung: 
Lehrteam Fortbildungsakademie Markus Pschick, Regensburg, Arno Tillack, Manualtherapeut, Physiotherapeut Physiotherapeut, Dozent der Fortbildungsakademie Pschick, Regensburg

Zielgruppe: 
Physiotherapeuten

Kursgebühr: 
125,00 €

Termine: 
14.09.2019
13.09.2020
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung,
10 FP

Ausbildung GSA-Fachtrainer für Parkinson- und Schlaganfallbetroffene

Die von Peter Hornung entwickelte GSA-Methode ist ein therapeutischer Ansatz zur Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination, Kraft/Ausdauer und Lebensqualität von Parkinson- und Schlaganfall-patienten. Gleichzeitig kann die Methode z.B. bei ALS, Ataxien, Multipler Systematrophie, Progressiver supranukleärer Blickparese (PSP) und M. Wilson eingesetzt werden.
Die Therapie ist in Abstimmung mit der Deutschen Parkinson-Vereinigung und unter wissenschaftlicher Begleitung der Universitäten Stuttgart und Ulm sowie der Johann-Wolfgang-von-Goethe Universität Frankfurt a.M. entstanden, und ihre Wirksamkeit durch mehrere Studien belegt.
Die GSA-Effektiv-Methode hat zum Ziel, die beeinträchtigten Bewegungsabläufe zu verbessern, indem das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven multimodal trainiert wird. Konkret versucht der Therapeut dabei z. B. den Aktionstremor abzuschwächen, Fehlhaltungen zu korrigieren und Tippelschritte zu verhindern. Gleichzeitig wird der Patient durch die Bewegung mobilisiert und erfährt Motivation und Selbstvertrauen.

Kursziel:
Sie erhalten die Möglichkeit, sich mit einfachen Mitteln, d. h. ohne große Investitionen, eine zusätzliche Kundengruppe für die Praxis zu erschließen und durch ein spezialisiertes Angebot die eigene Praxis von den Mitbewerbern abzuheben.

Lehrplan:

  • Krankheitslehre Parkinson / Schlaganfall
  • Aufbau eines Braintrainings für neurologische Krankheitsbilder
  • spezielle Bewegungsgymnastik für Betroffene
  • Krafttraining im rehabilitativen Bereich
  • Motivation und Ausdauer
  • Gangschulung
  • Gleichgewichtstherapie
  • Atmung und Entspannungstherapie
  • Reflex- und Koordinationstraining (z. B. Pratzentraining)
  • therapeutisches Nordic Walking

Im Kurs wird sehr viel Wert auf praktisches Üben gelegt. Sie lernen, die verschiedenen Trainingsmethoden mit einfachen Mitteln umzusetzen.

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Peter Hornung, Physiotherapeut, Sportphysiotherapeut,
Begründer der GSA-Methode

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Trainer mit mind. B-Lizenz und 1-jähriger Berufserfahrung
Ergotherapeuten

Kursgebühr:
265,00 € (inkl. Skript und Verpflegung)

Termine:
20.09. bis 22.09.2019
17.10. bis 18.10.2020
jeweils:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Urkunde als GSA-Neuro-Fachtrainer
20 FP

Behandlung bei Morbus Parkinson

Sie lernen das Krankheitsbild mit der Vielzahl seiner motorischen und psychischen Störungen sowie den Verlauf und die Phasen der Erkrankung kennen. Sie erarbeiten sich Behandlungsziele und -grundsätze.

Sie lernen, Symptome des Morbus Parkinson in der jeweiligen Patientensituation befundgerecht zu behandeln.

Kursinhalte:

  • Anatomie
  •  Was ist M. Parkinson?
  • Klinik, Verlauf, Befundung
  • Ziele
  • Symptome
  • Gleichgewichtsschulung
  • Mobilisationsübungen
  • systematische Gangschulung, Sturzrisiko, Aufstehtraining
  • Übungen in RL, BL, SL, Sitz, Stand, Gang, mit Pezzi-Ball, bei Gruppengymnastik
  • Behandlung und Handling im Alltag (Start- und Stoppstörungen)
  • Hilfsmittelversorgung, Wohnraumgestaltung

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Reinhard Wolf, Physiotherapeut

Zielgruppe:
Ergotherapeuten
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
215,00 €
(inkl. Skript)

Termin:
01.10. bis 02.10.2020
Samstag
09.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Zertifikat
16 FP

Chiropraktik

Hintergrund:
Der altgriechische Begriff Chiropraktik bedeutet Hand und Tätigkeit. Die moderne Chiropraktik entstand Ende des 18. Jahrhunderts und wurde von Daniel David Palmer begründet. Seither wurde sie immer weiter entwickelt. Das Ziel der Chiropraktik ist die Funktionsfähigkeit und das Zusammenspiel von Gelenken und Muskulatur zu normalisieren. Fehlstellung, Verschiebungen und Blockaden (Subluxationen) werden erkannt und gezielt behandelt. Der bewusste Verzicht auf Hilfsmittel prägen die Tätigkeit eines Chiropraktikers. Die Chiropraktik bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen den verschiedenen medizinischen Disziplinen, eingeschlossen Zahnmedizin.

Kursziel:
Die Chiropraktik ist GebüH abrechenbar. In diesem Kurs lernen Sie sehr praxisorientiert
Blockaden der Wirbelsäule und Rippengelenke zu erkennen und diese effektiv zu lösen.

Lernziele:
Im theoretischen Teil des Kurses wiederholen wir die spezielle Biomechanik sowie die Anatomie und ihre Umgebungsstrukturen. Ein wichtiger Aspekt ist hier die Neurologie und der Einfluss auf das Seg ment. Für eine erfolgreiche Behandlung ist die richtige Befundung der Blockaden Voraussetzung. Im intensiven praktischen Üben wird die Fähigkeit der differenziert segmentalen Befundung der Wirbel- und Rippengelenke erlangt.
Ganzheitliche Betrachtungsweisen der Zusammenhänge zwischen Wirbelsäule, Organen und Funktionsketten kommen in diesem Kurs nicht zu kurz.
Besonderen Wert wird auf die Sicherheitstests, die zu jeder professionellen Chiropraktik gehören, gelegt. Im nächsten Schritt erarbeiten wir uns die zielgerichtete Manipulationstechnik. Hierfür werden wir viel Raum zum Üben verwenden. Chiropraktik
arbeitet mit schnellen und energiereichen Impulsen, High velocity low Amplitude (HVLA).

Lehrplan:

  • Einführung
  • Definition
  • Kontraindikation
  • Lendenwirbelsäule
  • Brustwirbelsäule
  • Halswirbelsäule C1 – TH1
  • spezifische Anatomie
  • Biomechanik
  • Neurologie
  • Befunderhebung
  • Sicherheitstests
  • Manipulation

Hinweise:
Manuelle Therapie-Kenntnisse der Wirbelsäule sind für diesen Kurs Voraussetzung.
Grundlagen der spezifischen Anatomie, Biomechnik und Tests werden wiederholt.
Voraussetzungen zur Ausübung der Chiropraktik:
In Deutschland ist eine Heilkundeerlaubnis gesetzlich vorgeschrieben (für Ärzte durch die Approbation, für Therapeuten die (sektorale) Heilpraktiker-Anerkennung vorm jeweiligen Gesundheitsamt).

Kursleitung:
Das MediABC, Werner Janis Dumbs, Physiotherapeut, Heilpraktiker

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Heilpraktiker
Sektorale Heilpraktiker der Physiotherapie
Ärzte
Osteopathen

Kursgebühr:
270,00 €
(inkl. Skript)

Termin:
28.09. bis 29.09.2019
16.05. bis 17.05.2020

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
18 FP

Das Kiefergelenk im stomatognathen System (CMD)

(Craniomandibuläre Dysfunktionen – CMD – aus myofaszialer und osteopathischer Sicht)
Das stomatognathe System, mit seinen knöchernen, muskulo-faszialen und ligamentären Anteilen gehört zum Bewegungssystem des Menschen und somit in den Aufgabenbereich der Physiotherapie und Osteopathie. Das Kiefergelenk steht im Zentrum dieses Systems und ist wahrscheinlich eines der empfindlichsten und wichtigsten Gelenke des Körpers!
Stress, Fehlhaltungen oder Veränderungen im Zahnbereich zeigen Auswirkungen am Kiefergelenk und führen zu vielfältigen Beschwerden, welche meist anderen Strukturen zugeschrieben werden.
Dysfunktionen am Kiefergelenk selber können zu Anpassungen und Symptomen auch entfernt am Körper führen. Den Pathomechanismus einer CMD und deren Folgen zu verstehen, Schmerzen zu behandeln und die Funktion der Kiefergelenke aus myofaszialer
Sicht zu verbessern, ist das Ziel des Kurses.
Die gelehrten Inhalte können sofort in die Praxis der Physiotherapie umgesetzt werden!

Kursinhalte:

  • Anatomie, Biomechanik und Pathologie des Kiefergelenkes
  • Problematik einer CMD in der Diagnostik und Therapie
  • Untersuchung und Behandlung relevanter faszialer und myofaszialer Strukturen
  • Auswirkungen einer CMD auf andere Strukturen, so z. B. Ursache für die Entstehung von Migräne, Schlafstörungen, Tinnitus usw.
  • Stress und CMD
  • Grundlagen der Behandlung von neuromengialen Strukturen
  • Grundlagen der ganzheitlichen Therapie vom Kiefergelen

Hinweise:
Zusammen mit den beiden Kursteilen Kiefergelenk: parietaler Aspekt / Atlastherapie (Termin 03.10. – 06.10.2019 oder vom 10.12. bis 13.12.2020 – Kiefergelenk: cranialer Aspekt“ (Termin Ende 2020) wird eine hohe Kompetenz in der Behandlung einer CMD vermittelt.
Der Kurs ist als Einstieg in die Osteopathie-Ausbildung besonders zu empfehlen!
Der Kurs wird zur Osteopathie-Ausbildung angerechnet.
Die Kurse der Osteopathie-Ausbildung können auch einzeln als Fortbildung gebucht
werden.

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
295,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termine:
02.10. bis 04.10.2020
09.00 bis 17.30 Uhr
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung,
26 FP

Das Kiefergelenk: Kraniofazialer Aspekt

Untersuchung und Behandlung von Dysfunktionen am Kiefergelenk beschränken sich meist auf den beweglichen Teil des Kiefergelenkes, der Mandibula. Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der Praxis zeigen jedoch, dass die Schwere einer CMD-Symptomatik wesentlich vom Grad der Dysfunktion von Schädelknochen abhängt:
Durch die Okklusion ist die Maxilla wesentlich an den Funktionen des Kauorgans beteiligt; entsprechend können sich Dysfunktionen als dauerhafter Träger etablieren.
Die Position des Ostemporale verändert die Fossa mandibularis und damit die Funktion des Kiefergelenks. Die aktive, maximale Mundöffnung wird durch Dysfunktionen des Ostemporale beeinflusst.
Die Mandibula folgt in ihrer unwillkürlichen Bewegung derjenigen der Ossa temporalia.
Bewegen sich die Ossa temporalia nicht synchron, entwickelt sich die Mandibula asymmetrisch. Das wirkt sich einerseits auf die Kiefergelenke und andererseits auf die Okklusion aus.
Dysfunktionen der Kiefergelenke sind nur aus dem Verständnis der Entwicklung des Menschen, seiner Gewohnheiten, seines Alltagslebens und seiner Lebenseinstellungen heraus zu therapieren. (Dies in enger Wechselwirkung zu den Funktionen des Bewegungsapparates, Magen-Darm-Trakts, Kreislauf- und Hormonsystems, Nerven-Sinnes-
Bereichs und den jeweiligen psychosomatischen Beziehungen.)

Hinweis:
Voraussetzung: Kursteilnahme an „Das Kiefergelenk im stomatognathen System“ im Zeitraum vom 02.10. bis 04.10.2020.
Die Kurse der Osteopathie-Ausbildung können auch einzeln als Fortbildung gebucht
werden.

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
395,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termine:
Ende 2020


Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung,
34 FP

Drei Diaphragmen

Die meisten Faszien im menschlichen Körper laufen von oben nach unten oder von unten nach oben. Innerhalb dieses längsgerichteten Systems gibt es auch querverlaufende Faszienstrukturen, stabilisierende Faszienstrukturen – die Diaphragmen.
Diaphragmen haben vielfältige Funktionen:

  • Atemfunktion
  • Gewährleistung der Körperhaltung
  • Instandhaltung der Druckverhältnisse zwischenThorax und Abdomen
  • veno-lymphatische Entstauung – hämodynamischer Antrieb
  • Aufhängung der Bauchorgane
  • Verdauung / viszeraler Motor

Die Erfahrung zeigt, dass viele Patienten unter Dysfunktionen der Diaphragmen leiden.
In diesem Kurs werden das Zervicothorakale Diaphragma, das Zwerchfell und der Beckenboden umfassend beleuchtet:

  • von ihrer Embryologie und Anatomie ausgehend, bis hin zu ihren vielfältigen und für ein Funktionieren des ganzen Körpers überaus wichtigen Funktionen.

Theoretische Inhalte:

  • Anatomie und Topographie, Funktion und Fehlfunktion der Diaphragmen
  • Biomechanik, Wechselwirkung und Verknüpfungen mit inneren Organen
  • die Verbindungen der Diaphragmen untereinander
  • das hämodynamisch-respiratorische Konzept: Einfluss der Diaphragmen auf das venolymphatische System und auf das innere Gleichgewicht

Praktische Inhalte:

  • Befundung und Behandlung der einzelnen Diaphragmen
  • Untersuchung und Behandlung im Bezug zur Körperhaltung
  • Untersuchung und Behandlung einzelner Organe in Bezug zu den Diaphragmen
  • die Atmung als hämodynamischer und viszeraler Motor, Behandlung von Stauungszonen
  • Befundung und Behandlung der integrierten Diaphragmenbewegung

Hinweise:
Die Kurse der Osteopathie-Ausbildung können auch einzeln als Fortbildung gebucht werden.
Die gelehrten Inhalte können unmittelbar in die Praxis der Physiotherapie umgesetzt werden!

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
395,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termine:
09.07. bis 12.07.2020
Donnerstag – Samstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
34 FP

Endlich Manualtherapeut! Und was kommt jetzt? MT – Level II.

Sie haben Spaß an der Manuellen Therapie gefunden und möchten gern mehr erfahren, dann haben – wir das Richtige für Sie:

Weiterführende Techniken und Zusammenhänge „Pathologie orientiertes, neurophysiologisches Konzept“.

Ein Muss für jeden Manualtherapeuten, der mehr will! Und alles ohne Prüfung!!

Kursinhalte der drei Module:

  • Safety und Aufklärungspflicht
  • Manipulationstechniken für verschiedene WSAbschnitte
  • absteigende und aufsteigende Ursache-Folge-Ketten
  • osteopathische Zusammenhänge
  • manuelle Therapie am Cranium

Die Module des Level 2 werden in der modularen Osteopathieausbildung, die wir mit Salutaris anbieten, durch die BOA anerkannt.  

Kursleitung:
Norbert Helmel, Physioklinik im Aitrachtal, Mengkofen, MBA Health Care, Physiotherapeut Bc., Fachlehrer für Manuelle Therapie, Team der Physioklinik

Zielgruppe:
Physiotherapeuten mit abgeschossener MT-Ausbildung

Kursgebühr:
395,00 € /Modul (inkl. Skript und Verpflegung)

Termine:
Modul 1: 21.11. bis 24.11.2019
Modul 2: 23.01. bis 26.01.2020
Modul 3: 26.03. bis 29.03.2020

Donnerstag:
09.30 bis 17.00 Uhr
Freitag/Samstag:
09.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 12.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
24 FP/Modul

Faszien: Parietale Ketten

Untersuchung und Behandlung von Faszienketten, orientiert an „Anatomy Trains“ nach Myers
Die Faszienbehandlung in der Physiotherapie und Osteopathie hat in den letzten Jahren aufgrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen stark an Bedeutung gewonnen. Die Faszien umspannen und durchdringen den gesamten Körper wie ein Netz und verbinden alle Teile des Körpers untereinander. In den Faszien breiten sich die Kräfte entlang von Spannungslinien aus. Die meisten Muskeln wirken nicht nur über den Ansatz am Knochen, sondern ziehen mit einem beträchtlichen Teil ihrer Fasern in andere faszialen Gewebe, die dann eine ganz andere Zugverbindung haben können.
Das Gehirn denkt nicht in Muskeln, sondern nur in körperweiten Funktionsketten! Dies muss beim Befund und einer erfolgreichen Behandlung berücksichtigt werden.
Der Kurs ist in erster Linie praktisch orientiert.

Ziel des Kurses ist das Erlernen der Arbeit an und mit Faszienketten. Nach dem Kurs sind die Teilnehmer in der Lage, dysfunktionelle Faszienketten an Patienten zu erkennen und zu behandeln.

Theoretische Inhalte:

  • Anatomie und Verlauf der Faszienketten (nach Myers, manchmal modifiziert)
  • Biomechanik, Wechselwirkung und Verknüpfungen von Faszienketten
  • Funktion und Fehlfunktionen
  • Kompensationsmuster, Risikoscreening für fasziale Behandlungen

Praktische Inhalte:

  • Befundung (Inspektion und Untersuchung in Bezug auf Faszienketten)
  • Behandlung mittels direkten Faszientechniken
  • Behandlung von häufi gen Indikationen aus der physiotherapeutischen und osteopathischen Praxis
  • Erarbeitung einer Behandlungsabfolge für die Faszienketten

Hinweis:
Die Kurse der Osteopathie-Ausbildung können auch einzeln als Fortbildung gebucht
werden.

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker

Kursgebühr:
395,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termine:
in 2021

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung,
34 FP

Faszientherapie in der Osteopathie und Physiotherapie

Die Faszienbehandlung in der Physiotherapie und Osteopathie hat in den letzten Jahren aufgrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse massiv an Bedeutung gewonnen. Die Faszien bilden in Form und Funktion einen eigenen Körper. Dieser Körper ermöglicht den Stand, den ökonomischen Einsatz der Muskulatur und die Integration der Organfunktionen im Körper. Viele diagnostische Möglichkeiten und therapeutische Einflüsse sind direkt auf die Faszien zurückzuführen. Für den Physiotherapeuten bedeutet der Einblick in Funktion und Wirkung der Faszien eine wirkungsvolle Bereicherung seiner Möglichkeiten.

Kursziele:

  • den Kursteilnehmer in die ganzheitliche Betrachtung des Körpers unter faszialen Gesichtspunkten einführen
  • seine Kompetenzen ergänzen mit verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten, die täglich in der Praxis angewandt werden.

Kursinhalte:
Grundlagen – viszerale Ketten:

  • funktionelle Anatomie der Organfaszien,
  • osteopathische Relationen,
  • Prinzipien der viszeralen Osteopathie,
  • Integration viszeraler Arbeitskonzepte in der Physiotherapie
  • Befunderhebung und Behandlungskonzepte.

Hinweise:
Die Kurse sind als Einstieg in die Osteopathie-Ausbildung besonders zu empfehlen!
Der Kurs wird zur Osteopathie-Ausbildung angerechnet.
Die Kurse der Osteopathie-Ausbildung können auch einzeln als Fortbildung gebucht
werden.

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
395,00 € pro Modul (inkl. Skript, Getränke)

Termine:
30.01. bis 02.02.2020
Donnerstag bis Samstag jeweils:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
34 FP

Ganzheitliche Skoliosebehandlung

Eine Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule, die weder aktiv noch passiv vollständig ausgleichbar ist. Sie ist mit einer Deformierung und gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper, insbesondere im Scheitel der Krümmung verbunden. Durch die Verdrehung (Rotation) entsteht auf der Konvexseite der Krümmung, der sog. Rippenbuckel, auf der Gegenseite (Konkavseite) das Rippental. Die Thoraxdeformierung ist auch an der Vorderseite des Brustkorbs zu erkennen. Die zunehmende Verkrümmung der Wirbelsäule ist im Allgemeinen gleichzeitig mit einer zunehmenden Versteifung verbunden.
Eine Skoliose setzt sich i. d. R. aus einer Primär- und einer Sekundärkrümmung zusammen. Die Primärkrümmung, meist im Brustwirbelsäulenbereich, ist stärker ausgeprägt, die Wirbelkörper zeigen die ausgeprägteren Deformierungen und sind mehr verdreht. Die zunehmende Verkrümmung der Wirbelsäule geht gleichzeitig mit einer Versteifung einher.

Kurs- und Lernziele:
Sie erlernen die Behandlung von verschiedenen Skoliosen von Kindern bis zum Erwachsenen. Sie betrachten Ursache-Folge-Ketten und deren Auswirkung auf die Skoliosen.

Sie lernen, Skoliosen palpationsgerecht einzuteilen, Ursachen-Folge-Ketten zu behandeln, spezifische befundbezogene Einzelbehandlungen durch Mobilisations- und Korrekturgriffe anzuwenden sowie Eigenbehandlungen durch Muskelzüge und Atemtechniken anzuleiten.

Lehrplan:
Theorie:

  • Erklärung Skoliose
  • Ursachen
  • Blockmodell
  • Foto-/Videovorstellung
  • Skolioseeinteilung
  • Ursachen einer Skoliose
  • Indikation/Kontraindikation
  • Befundung (Stand, Sitz, RL)
  • Ilium anterior/posterior
  • Inflare/Aoutflare
  • Nomenklatur nach Schroth
  • Zusammenhang Atlas – Skoliose (absteigende M-Kette)
  • Zusammenhang Atlas – Skoliose (aufsteigende M-Kette)
  • ADL-Tipps (Beruf, Freizeit, Sport)

Praxis:

  • Palpation
  • Beckenkorrekturen nach Schroth
  • Test/Behandlung –> Beckenligamente
  • spezifische Behandlung
  • Korrekturen (Mobilisation- und Korrekturgriffe)
  • Derotationsübungen (Raffen)
  • 3-D-Korrekturatmung
  • Mobilisation–> Ilium anterior, posterior
  • Anleiten eines Heimprogramms
  • Haltungsschulung

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Reinhard Wolf

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/Med. Bademeister
Schüler/Studenten

Kursgebühr:
275,00 €
(inkl. Skript)

Termine:
22.08. bis 23.08.2019
07.06. bis 08.06.2020
jeweils
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

Integrative Fußreflexzonentherapie

Die FRZ wurde von Dr. Fitzgerald in eine westliche Form gebracht. Damals noch einfach strukturiert, wurde sie im Laufe der Zeit durch verschiedene Therapeuten verfeinert. Grundlage der Methode ist, dass beide Füße reflektorisch den ganzen Organismus
widerspiegeln. Nichts wird aus dem Zusammenhang gerissen, es wird immer der ganze
Mensch gesehen. Alles was in Unordnung ist, kann in Ordnung gebracht werden. Die Methode eignet sich hervorragend zur Befunderhebung und lässt sich sehr gut in andere Therapieformen integrieren.

Kursziel:
Sie arbeiten selbständig mit der Integrativen Fußreflexzonentherapie.

Lernziele:
Sie lernen die Entstehungsgeschichte der Fußreflexzonenbehandlung und ihre Wirkprinzipien und Indikationen sowie Kontraindikationen kennen. Sie wiederholen die Anatomie des Fußes und erlernen die Fußrefl exzonen und Zonengruppen. Sie üben Griff-techniken und die Planung eines Behandlungsaufbaus.

Sie haben die Gelegenheit, durch gegenseitiges Üben die geziele Wirkungsweise der IRFZT zu erfahren. Sie lernen Wirkprinzipien und Reflexzonen, Palpationstechniken und Einsatzmöglichkeiten der IRFZT kennen. Nach und nach erarbeiten wir einen kompletten Behandlungsaufbau, so dass Sie selbständig mit der IRFZT arbeiten können.

Lehrplan:

  • der knöcherne Fuß
  • Entstehungsgeschichte
  • Wirkprinzipien
  • Indikation und Kontraindikation
  • Grifftechniken
  • Reflexzonen am Fuß
  • Zonengruppen
  • Behandlungsaufbau
  • Behandlungsbeispiele

Kursleitung:
Das MediABC, Werner Janis Dumbs, Physiotherapeut, Heilpraktiker

Zielgruppe:
Therapeuten
Med. Bademeister/Masseure
Heilpraktiker
Ärzte

Kursgebühr:
285,00 €
(inkl. Skript und Getränke/Snacks)

Termine:
15.11. bis 17.11.2019
08.05. bis 10.06.2020
Freitag/Samstag:
14.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung

Kiefergelenk: Parietaler Aspekt / Atlastherapie

Aus der Praxis für die Praxis, mit den Schwerpunkten:
– Anatomie, Biomechanik und Funktion von Kiefergelenk und OAA.
– Erkennen von funktionellen und neurophysiologischen Zusammenhänge der kranio-zervikomandibulären Region und deren Umsetzung in Untersuchung und Therapie.
– Methodische Diff erentialdiagnostik am Kiefergelenk

Auszug aus dem Inhalt:
1. Kiefergelenk

  • Diagnostik (Hauptdiagnosen / DD) und CMD-Kurzbefund
  • manuelle Funktionsuntersuchung des Kiefergelenks
  • motorische Tests der Zunge und Trigeminusdruckpunkte

2. CMD und WS: Aspekte der Wechselwirkung

  • das Fasziensystem
  • die posturalneurologische Untersuchung
  • propriozeptive Steuerung der Körperhaltung

3. Gemeinsamkeiten und Verbindungen von Kiefergelenk-Schädelbasis

  • obere HWS und Becken-Hüfte
  • HWS-Region
  • Untersuchung und Behandlung der oberen HWS

4. Behandlung des Art. temporomandibularis

  • Entspannungs-, Dehn- und Gelenktechniken
  • Faszienbehandlung: 6-Stufen-Protokoll

Hinweise:
Voraussetzung: Kursteilnahme an „Das Kiefergelenk im stomatognathen System“ im Zeitraum vom 02.10. bis 04.10.2020.
Der Kurs wird zur Osteopathie-Ausbildung angerechnet.
Die Kurse der Osteopathie-Ausbildung können auch einzeln als Fortbildung gebucht werden.

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
395,00 € (inkl. Skript, Getränke)

Termine:
03.10. bis 06.10.2019
10.12. bis 13.12.2020
Donnerstag – Samstag:
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
34 FP

Kraniosakrale Osteopathie

Die kraniale Osteopathie ist ein Teilbereich der Osteopathie, der sich als solcher hervorragend mit anderen Therapieformen (Manuelle Therapie, Massagen, Lymphdrainage, Shiatsu usw.) kombinieren lässt und so eine Bereicherung des Therapiespektrums jeder Praxis darstellt. Andererseits ist die kraniale Osteopathie so umfassend, dass sie bereits als eigenständige Therapieform (Craniosacrale Therapie), allerdings ohne deren ganzheitlichen Ansatz, aus der Osteopathie ausgekoppelt wurde.
Unsere Kursreihe bietet eine vollständige Ausbildung in kranialer Osteopathie und ist überdies ein vollwertiger Modulteil einer kompletten Osteopathieausbildung.
Vermittelt werden die fünf wichtigsten Ansatzbereiche der kranialen Osteopathie:

relevante Anatomie, Physiologie bzw. Biomechanik

  • der Schädelknochen
  • des Os sacrum
  • der Membranen des ZNS
  • des Liquor cerebrospinalis und
  • des ZNS.

Es werden alle wichtigen Indikationen der kranialen Osteopathie behandelt. Andere Konzepte der osteopathischen Medizin (z. B. Kinderbehandlung) bauen auf diesem Modul auf.

Anwendungsbereiche:

  • Spannungskopfschmerz, Migräne
  • chronische Nasennebenhöhlenprobleme, Asthma
  • akute und chronische Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Folgen von Traumata
  • Begleitung kieferorthopädischer Maßnahmen, Okklusionsstörungen, CMD, Tinnitus
  • Konzentrationsstörungen, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Burn out-Syndrom
  • vegetative Dystonie

Hinweis:
Die Kurse der Osteopathie-Ausbildung können auch einzeln als Fortbildung gebucht werden.

Kursleitung:
Lehrteam Salutaris-Akademie

Zielgruppe:
Therapeuten
Heilpraktiker
Ärzte
Zahnärzte

Kursgebühr:
395,00 € pro Modul (inkl. Skript, Getränke)

Termine:
Basiskurs 1: 12.11. bis 15.11.2020
Basiskurs 2: 14.01. bis 17.01.2021
Basiskurs 3: 11.03. bis 14.03.2021

Donnerstag bis Samstag jeweils
09.00 bis 17.30 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 14.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung,
34 FP/Modul

Manuelle Lymphdrainage

Mit speziellen Griffen, welche eine Sog- und Druck-Wirkung auf das Gewebe ausüben, werden lokale Lymphknoten angeregt und die Lymphflüssigkeit wird aus dem Zwischengewebe in die Lymphgefäße geleitet.
Ist das Lymphsystem selber beschädigt, so wird nach manueller Drainage eine Kompressionsbandage angelegt, um den Erfolg der Behandlung zu erhalten; später kann ein maßgefertigter Kompressionsstrumpf getragen werden.
Nach Verletzungen oder Operationen von Gelenken ist eine manuelle Lymphdrainage ein hervorragendes Hilfsmittel zur Förderung der Heilung, ebenso bei entgleister Heilung (Sudeck-Syndrom).

Kursinhalte:
Es werden primäre und sekundäre Lymphödem behandelt, angeborene Störungen; Ödeme nach Operationen (Brust-Amputationen, Gefäß-Operationen, Operationen an Gelenken etc.) und nach Unfällen. Ebenso hilft Lymphdrainage bei offenen Beinen (Ulcus cruris).   

Kursleitung: 
Ödem-Zentrum Feldberg/St. Blasien; Jochen Diestmann

Zielgruppe: 
Physiotherapeuten
Masseure/med. Bademeister

Kursgebühr:
1.292,40 € (inkl. Prüfungsgebühr)

Termine:
04.09. bis 29.09.2019
02.09. bis 27.09.2020
jeweils: Mittwoch bis Sonntag
08:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Hinweis:
Kursbeginn am 1. Seminartag: 08.30 Uhr

Abschluss: 
Zertifikat
170 FP

Manuelle Therapie (in Anlehnung an das Kaltenborn-Konzept)

Lehrinhalte:

E 1:
Grundlagen der manuellen Therapie, Anatomie, Palpation und Untersuchung von Zehen, Fuß, Sprunggelenk, Kniegelenk, Finger, Handgelenk, Ellbogen, Schultergelenk und Schultergürtel
E 2:
Biomechanik aller Extremitätengelenke, Behandlung der Extremitätengelenke innerhalb der Ruhestellung, bildgebende Verfahren
E 3:
Neuroanatomie und Neurophysiologie des peripheren Nervensystems, Behandlung der Extremitätengelenke außerhalb der Ruhestellung, dreidimensionale Behandlungstechniken, Nervendehntechniken, Manipulation an den Extremitätengelenken, Pathologie der Extremitätengelenke
EM:
Muskelanatomie, Muskelphysiologie, Weichteiltechniken, Automobilisation, Stabilisation, Muskeldehntechniken, Einführung in die Trainingssteuerung
W1:
Anatomie, Biomechanik, Untersuchung, Pathologie und Behandlung des Beckens und der LWS, Zusammenhänge der LBH-Region
W2:
Anatomie, Biomechanik, Untersuchung, Pathologie und Behandlung der BWS und der Rippen
W3:
Anatomie, Biomechanik, Untersuchung, Pathologie und Behandlung der HWS, der Kopf und Kiefergelenke
WM:
Muskelanatomie, Muskelphysiologie, Automobilisation und Stabilisation des Rumpfes, Weichteiltechniken, Muskeldehntechniken sowie Trainingssteuerung der Rumpfmuskulatur, Neuroanatomie und Neurophysiologie des ZNS
Refresher:
Wiederholung aller prüfungsrelevanter Untersuchungs- und Behandlungstechniken
Prüfung:
Schriftliche Prüfung mit Fragen aus allen Bereichen der Ausbildung. Praktische/mündliche Prüfung mit Prüfungsaufgaben zu den Extremitätengelenken und der Wirbelsäule.

Kursleitung:
Team der Physioklinik, Norbert Helmel, Physioklinik im Aitrachtal, Mengkofen Physiotherapeut B.c., Fachlehrer Manuelle Therapie,

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Krankengymnasten

Kursgebühr:
340,00 € / Modul

Prüfungsgebühr:
390,00 €

Termine

Abschluss: 
Zertifikat, 260 FP

Alle aufgeführten Termine unter Vorbehalt.
Hinweis:
Eine Förderung des Lehrgangs ist über die Agentur für Arbeit oder die Sächsische Aufbaubank möglich.

Neurodynamik – Neuro-orthopädisches Mobilisationskonzept (NOMK)

Die Grundlage der therapeutischen Effektivität besonders bei Patienten mit einer erworbenen Hirnschädigung) basiert auf fundiertem Wissen über die Funktionsweise des Nervensystems als übergeordnetes integratives Organ der Funktionskontrolle. Eines der Probleme nach einer Hirnschädigung ist der abnormale Tonus.

(Hyper-/Hypotonus):
Bei der Suche nach den hypothetischen Ursachen ist in den letzten Jahren vermehrt die reduzierte mechanische Anpassungsfähigkeit der neuralen Strukturen auf Bewegung als beitragender Faktor des veränderten Tonus im klinischen Denken mit berücksichtigt worden. Das hat zur Folge, dass vermehrt die Integration der neuralen Strukturen in die therapeutische Befundaufnahme und Behandlung eingegangen ist.
Dieser Kurs soll die Relevanz zwischen neuraler Immobilität und verändertem Tonus und die daraus resultierenden Funktionsbeeinträchtigungen in Theorie und Praxis vermitteln. Es werden sowohl die klassischen Tests als auch die Physiologie/Pathophysiologie des Nervensystems gezeigt, inkl. der dafür erforderlichen Mobilisation der Gelenkstrukturen. Zudem wird die notwenige Mobilisation der Zielgewebe (Muskulatur) in diesem Kurs durchgeführt. Hierbei wird außerdem noch die Integration der Besonderheiten der Verarbeitung der Umwelt und der Körperwahrnehmung speziell bei zentral neurologisch betroffenen Patienten berücksichtigt.
Dieses wird sowohl an verschiedenen Patientenbeispielen (Demonstrationen durch die Kursleitung), als auch durch die Behandlung von Patienten (sowohl orthopädische, als auch neurologische) durch die Kursteilnehmer vertieft.
Grundlage der Analyse der individuellen Problematik stellt die Abgleichung mit der normalen Bewegung dar.

Kursleitung:
Rainer Schönhut, Chemnitz Physiotherapeut, Bobath Grund- und Aufbauinstruktor IBITA anerkannt

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten

Kursgebühr:
545,00 € (inkl. Verpflegung)

Termin:
02.11. bis 06.11.2020
jeweils:
09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
40 FP

Osteoporosetrainer (RÜ-Refresher)

Dieser Kurs entspricht den „Gemeinsamen und einheitlichen Handlungsfeldern und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 und 2 SGB V“ vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 10. Februar 2006.

Die Inhalte des Curriculums wurden u.a. auf der Basis der Ziele und Inhalte der Konförderation der deutschen Rückenschulen (KddR) und der Expertise „Prävention von Rückenschmerzen durch bewegungsbezogene Interventionen“ formuliert.

Die Weiterbildung entspricht den Inhaltsvorgaben und Zielsetzungen der Dachverbände Osteoporose.
Das Ziel der Ausbildung ist es, die TeilnehmerInnen nach Abschluss zu befähigen, eigenständig und kompetent präventive Osteoporosekurse abzuhalten.
Hierzu werden die TeilnehmerInnen mit den im folgenden Inhaltskatalog angegebenen Themen unterrichtet.
Alle TeilnehmerInnen erhalten ein Trainermanual mit einem beispielhaften Ablauf eines Osteoporosekurses (10 x 90 Minuten).
Als weiteres Begleitmaterial werden den TeilnehmerInnen ein umfangreiches Skript und beispielhafte Teilnehmerunterlagen gereicht.

Auszug aus dem Kursinhalt:

  • Allgemeines zum Seminar
  • Medizinische Grundkenntnisse zur Osteoporose
  • Ursachen und Entstehung, Einteilung und Diagnostik von Osteoporose
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Ernährung und Prophylaxe zur Vermeidung von Osteoporose
  • Möglichkeiten der Osteoporosetherapie
  • Sturzprophylaxe (Theorie)
  • Pädagogische und psychologische Aspekte innerhalb der Osteoporoseprävention
  • Stellenwert des Sports und der Bewegung in der Osteoporoseprävention
  • Planung und Durchführung eines präventiven Osteoporoseprogramms
  • Aufbau, Organisation und Finanzierung eines Osteoporosekurses
  • Qualitätssicherung und Evaluation
  • Vorstellen von Literatur zum Thema Osteoporose

Hinweis: 
Dieser Kurs gilt als Verlängerung der Rückenschullehrer-Lizenz (KddR).

Kursleitung:
Lehrteam der ATLASRückenschule, Berlin, Markus Frey, Physiotherapeut, Manualtherapeut, Rückenschullehrer, Sportphysiotherapeut

Termine:
02.12. bis 03.12.2019
30.11. bis 01.12.2020
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Kursgebühr: 
220,00 € (inkl. Verpflegung)

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP 

PMR – Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (RÜ-Refresher)

Bei der progressiven Muskelentspannung nach Edmund Jacobson handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht wird. Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung.
Die Personen lernen mit der Zeit, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer sie dies möchten. Durch die Entspannung der Muskulatur können auch andere Zeichen körperlicher Unruhe oder Erregung sowie Schmerzen reduziert werden.

Hinweis: 
Dieser Kurs gilt als Verlängerung der Rückenschullehrer-Lizenz (KddR).
Es erfolgt eine Kursanerkennung durch die Krankenkassen.

Kursleitung: 
Dr. Ullrich Döhling, Chemnitz, Freier Psychotherapeut und Sozialmediziner

Zielgruppe: 
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Masseure/med. Bademeister
Heilpraktiker
Logopäden

Kursgebühr: 
345,00 €

Termine: 
Teil 1: 13.03. bis 14.03.2020
Teil 2: 12.06. bis 13.06.2020
jeweils Freitag
13.00 bis 18.00 Uhr 
jeweils Samstag 
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss: 
Qualifikation als Kursleiter PMR (Kursanerkennung duch die Krankenkassen)
15 FP

PST – Kinesiology Tape

Nach einer Idee von Dr. Kenzo Kase verbreitet sich seit ca. 15 Jahren eine völlig neue Methode des Tapings in Deutschland. Verwendet wird dabei ein farbiges und sehr elastisches Material. Diese Technik basiert nicht auf mechanischer Stabilisierung von Gelenken wie das klassische Taping, sondern aktiviert über die Sensibilisierung von Rezeptoren körpereigene Prozesse. Dabei kommt es meist zur raschen Schmerzlinderung und zur Verbesserung von Muskel- und Gelenkfunktionen.
Verspannungen werden gelöst und daraus resultierende Probleme beseitigt. Die Wirkung erklärt sich einerseits durch den sensomotorischen Effekt, andererseits durch die deutliche Verbesserung der Durchblutung und Lymphmotorik durch die speziellen Eigenschaften des elastischen Materials.

Kursinhalte:

  • Grundlagen der Methode
  • Materialkunde
  • Wirkungen und Besonderheiten
  • verschiedene Anlagetechniken
  • Tapeanlagen: Achillessehne, Sprunggelenk, Kniegelenk, LWS/HWS/Statik, Schulter, Tennisellbogen, Kiefergelenk, Lymphtaping u. v. m.

Hinweis: 
Bitte bringen Sie zum Kurs eine gut schneidende Schere mit.


Kursleitung:
Lehrteam Fortbildungsakademie Markus Pschick, Regensburg, Lehrteam der FAMP

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Krankengymnasten
Masseure

Kursgebühr:
245,00 € (inkl. Tapematerial und Skript)

Termine:
 
23.11. bis 24.11.2019
21.11. bis 22.11.2020

jeweils Samstag: 
09.00 Uhr bis 17.00 Uhr 
jeweils Sonntag: 
09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
18 FP

Rückenschullehrer (Basiskurs)

Rückenschmerzen sind in Deutschland eine der häufigsten Krankheitsursachen. Etwa 80 Prozent aller Menschen klagen einmal im Leben über Rückenschmerzen. Die Rückenschule ist bekannteste und das am häufigsten angebotene Programm zur Prävention von Rückenschmerzen. Um eine effektive Rückenschule zu gewährleisten, bedarf es fundierter Kenntnisse in der Organisation und Planung von Gruppenbehandlungen sowie einer hohen Fachkompetenz des Kursleiters.
Diese Fortbildung vermittelt das notwendige Basiswissen, um Rückenschulkurse sinnvoll, kompetent und effektiv aufzubauen und durchzuführen. Das Referententeam setz sich interdisziplinär z.B. Orthopäden, Psychologen, Diplomsportlehrern und Physiotherapeuten zusammen.
Die Fortbildung gliedert sich in zwei Teile mit jewels 60 UE.
Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreichem Abschluss die Lizenz zum Rückenschullehrer des Bundesverbandes der deutschen Rückenschulen (BdR), welche zur Durchführung von Rückenschulkursen gemäß §20 SGB V berechtigt. Die Ausbildung erfolgt nach dem Curruculum der KddR.

Lehrgangsinhalte:

  • Grundlagen der Neuen Rückenschule
  • Rückenschmerz als biopsychosoziales Problem
  • Haltungs- und Bewegungsschulung
  • Schmerzverarbeitung und -bewältigung
  • Training der motorischen Grundeigenschaften
  • kleine Spiele / Spielformen
  • Evaluation und Evidenzsicherung von Rückenschulen

Kursleitung:
Dozententeam des Bildungswerkes des Landessportbundes Dresden,
(offizieller BdR-Stützpunkt)

Zielgruppe:
Therapeuten
Sportlehrer
Ärzte

Kursgebühr:
495,00 €
Schüler/Studenten:
395,00 €

Termine:
Teil 1: 04.09. bis 06.09.2020
Teil 2: 18.09. bis 20.09.2020
jeweils von 09.00 bis 17.30 Uhr

Somatic Education – Sensomotorics nach Beate Hagen

SENSOMOTORICS Basis Kurs Teil 1
Wirbelsäule/Schulter/Nacken – Neues Denken ermöglicht neues Handeln

Somatic Education, Sensomtorics nach Beate Hagen ist eine Weiterentwicklung der „Funktionalen Integration“ von Moshe Feldenkrais und ist ein Durchbruch in Diagnose, Therapie und Heilung orthopädischer, neurologischer und psychosomatischer Störungen. Selbstwahrnehmung und Körperbewusstheit sind von entscheidender Bedeutung zur Steuerung des Körpers. Sensomotorisches Lernen baut chronische Anspannung ab, verbessert die Haltung, ermöglicht wirtschaftlichere Verhaltensweisen und löst Blockaden und Schmerz.
Die somatischen Übungen verändern die Gehirnfunktion und verbessern Muskelkontrolle und Ökonomie der Bewegung. Der außergewöhnliche Erfolg beruht auf neurophysiologischen Prinzipien und Vorgehensweisen, die erklärbar, wiederholbar und bei jedem Patienten anwendbar sind.

Kursziele:
Wir beschäftigen uns mit der Wirbelsäule und Schulter/Nacken (z. B. Engpass-Syndrome der Skalenuslücken, WS-Syndrome, myofasziale Schmerzsyndrome und sogen. Haltungsschwächen).
Sie erlangen die Grundkenntnisse für Startreflex/Stopppreflex und Traumareflex.
Ziel des Kurses ist, Sie mit einer revolutionären, zukunftsweisenden Methode bekannt zu machen, die an der Ursache von Erkrankungen des Bewegungssystems ansetzt und viele Leiden unbekannter Herkunft zu erklären und zu beheben vermag. Sie werden befähigt, die Behandlung der Wirbelsäule und Schulter/Nacken auf neue Weise zu verstehen und zu behandeln.Sie werden in Selbsterfahrung und im Behandeln in die neurophysiologischen Prinzipien von Somatic Education – Sensomotorics eingeführt. Sie erleben am eigenen Leibe die Ergebnisse sensomotorischen Lernens und üben sich mit Spaß und Leichtigkeit in die Neuorganisation des Körpers.

Lehrinhalte (Auszug):

  • Wo beginnen, wenn der ganze Körper schmerzt und wenig beweglich ist?
  • Entwicklung eines therapeutischen Konzeptes
  • Blickdiagnostik: Wie man an Haltung und Bewegungseigenart die Schmerzursachen erkennt.
  • Pandiculation: Wie man wunde und erschöpfte Muskeln innerhalb von Minuten von Schmerz und Anspannung befreit und wieder fit macht.
  • Kinetic mirroring: Wie man mit einem Griff chronisch kontrahierte Muskeln zum Loslassen und den Patienten „zum Schnurren“ bringt.
  • Wiederherstellung funktioneller Zusammenhänge
  • neurophysiologische Techniken der sensomotorischen Integration und Muskelneuprogrammierung
  • u. v. m.

Kursleitung:
André Bechtel, Osteopath, Physiotherapeut, Masseur, Somatics Educator

Zielgruppe:
Therapeuten
Masseure/Med. Bademeister
Heilpraktiker
Fitnesstrainer

Kursgebühr:
255,00 €
(inkl. Skript und Verpflegung)

Termin:
in 2021

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

Spannungskopfschmerz

Eine der häufigsten Formen des Kopfschmerzes ist der Spannungskopfschmerz. Dieser wird auch als Druckkopfschmerz bezeichnet. Ihm liegt meist eine Störung der Zirkulation des Liquors und/oder der venösen intracraniellen Abflüsse zugrunde. Die venösen Abflüsse werden meist durch bestimmte Muskeln oder die Stellung des Atlas irritiert. Die Zirkulation des Liquors kann ebenfalls durch die Stellung des Atlas, aber auch durch intracranielle Spannungsverhältnisse gestört werden.Schulmedizinisch erfolgt nach Ausschluss eines symptomatischen Kopfschmerzes (wie z. B. einer Migräne, Clusterkopfschmerz oder Blutung) eine Schmerztherapie. Da jedoch eher symptomatisch behandelt wird, sind die Ergebnisse für die beteiligen Patienten und Therapeuten aber häufig unbefriedigend. Lern- und Kursziele:Zunächst erfolgt eine Einführung in die zur Behandlung relevante Anatomie. In der Folge werden die Entstehungsmechanismen des Spannungskopfschmerzes dargestellt. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, welche Faktoren sie unterhält.Die daraus entstehenden Läsionsketten und Symptome werden dargelegt und erklärt. Es werden diagnostische Techniken wie die Atlas-Therapie, craniosakrale Techniken am Schädel und Sinusreleasetechniken sowie Techniken zur Muskelentspannung vorgestellt. Die notwendigen Korrekturmaßnahmen sowie die oben aufgezeigten Techniken werden ausführlich gezeigt und selbst geübt. Im späteren Verlauf der Fortbildung werden effektiv anwendbare Behandlungskonzepte erstellt und eingeübt.
Sie erwerben die Fähigkeit, den Spannungskopfschmerz von anderen Kopfschmerzformen abzugrenzen und einen effektiven und gezielten Therapieaufbau und spezifische Behandlungstechniken durchzuführen.

Kursinhalte:

  • Einführung in die handlungsrelevante Anatomie
  • Darstellung der Pathologie Spannungskopfschmerz
  • Erlernen der notwendigen Behandlungstechniken(Atlas-Therapie, notwendige Muskelentspannungen,craniosakrale Techniken am Schädel, Sinusreleasetechniken)
  • Erstellung eines Behandlungskonzeptes zur Therapie des Spannungskopfschmerzes- Üben der Grifftechniken und ihre Abfolge

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC Jens Schönbeck, Physiotherapeut, Heilpraktiker, Osteopath, Manualtheapeut

Zielgruppe:
Therapeuten

Kursgebühr:
125,00 € (inkl. Skript und Verpflegung)

Termine:
01.10.2020
08.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
10 FP

Spiegeltherapie

Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Ursachen für Behinderungen im Erwachsenenalter. Besonders die motorischen Funktionsstörungen führen zu verminderter Selbständigkeit der Betroffenen. In den letzten Jahren wurden aufgrund wachsender Erkenntnisse eine Reihe von neuen Therapieverfahren, z. B. die Spiegeltherapie, zur Behandlung der motorischen Defizite entwickelt.
Die Spiegeltherapie wird neben der Behandlung der motorischen Funktionen auch zur Wiederherstellung sensorischer Funktionen sowie zur Verringerung von Schmerzen und Neglekt in der Therapie eingesetzt.
Im Kurs werden sowohl die theoretischen Hintergründe als auch die praktische Anwendung der Spiegeltherapie in der neurologischen Rehabilitation vermittelt. Die Teilnehmer erhalten anhand von Vorträgen Einblicke in die Entwicklung, Wirkungsweise und Effektivität dieser Therapieform. Unter Einbeziehung praktischer Übungsphasen erlernen Sie die Anwendung zur Behandlung sensomotorischer Funktionsstörungen und zur Verringerung von Schmerzsymptomen. Zusätzliche Fallbeispiele erläutern die Besonderheiten und Effekte der Spiegeltherapie.

Lernziele:

  • Die Teilnehmer können die Spiegeltherapie zur Behandlung motorischer und sensorischer Defizite sowie zur Schmerzbehandlung bei Patienten mit neurologischen Störungen einsetzen.
  • Die Teilnehmer kennen die theoretischen Hintergründe zur Entwicklung und Wirkungsweise der Spiegeltherapie.
  • Die Teilnehmer kennen die aktuellen Forschungsergebnisse zur Effektivität der Spiegeltherapie.

Kursinhalte:

Theoretischer Hintergrund der Spiegeltherapie:

  • Entwicklungen der Spiegeltherapie
  • Grundlagen zum Körperschema und Körperbild
  • klinische Effekte der Spiegeltherapie
  • aktuelle Forschungsfragen und Forschungsprojekt


Praktische Anwendung der Therapie nach einem Schlaganfall:

  • praktische Umsetzung der Therapie (obere und untere Extremität) nach einem Schlaganfall
  • Anwendung der Spiegeltherapie bei motorischen und sensorischen Schädigungen
  • Anwendung beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS)
  • weitere Einsatzgebiete der Spiegeltherapie

Kursleitung:
Dr. rer. medic. Holm Thieme, Freital,
Physiotherapeut, B. SC. (PT), M. Sc.

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Neuropsychologen
Ärzte

Termine:

08.11.2019
09.10.2020
jeweils
09.00 bis 17.00 Uhr

Kursgebühr:
140,00 € (inkl. Verpflegung)

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
8 FP

Sportphysiotherapie (Kompaktkurs)

Dieser Kurs ist als Einstieg in die Sportphysiotherapie gedacht. Er ist Voraussetzung für Physiotherapeuten und Medizinische Bademeister/Masseure zur „EAP-Qualifikation“.

Kursinhalte:

  • Einführung in die Sportphysiotherapie
  • Geschichte der Sportphysiotherapie
  • Sportverletzungen – Grundlagen der Diagnostik und Therapie
  • funktionelle Verbände/Tapen

Kursleitung:
Team der Fortbildungsakademie Plesch

Zielgruppe:
Physiotherapeuten

Kursgebühr:
295,00 €

Termine:
08.11. bis 10.11.2019
06.11. bis 08.11.2020
jeweils:
09.00 bis 18.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
30 FP

Funktionelle Organstörungen und ihr Bezug zur HWS und der oberen und mittleren BWS – das InDiTh®-Konzept

Funktionelle Organstörungen stehen häufig in Bezug zu Störungen an der Wirbelsäule. Durch die wechselseitige Beeinflussung der Systeme kann eine Organstörung für eine manifeste Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule verantwortlich sein. Umgekehrt kann auch eine Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule zu einer funktionellen Störung eines Organs führen. Störungen der Lunge, funktionelle Herz- und Schluckbeschwerden, Reizmagen, Sodbrennen, Globusgefühl, Störungen der Leber oder funktionelle Leberprobleme sind bei Patienten mit Wirbelsäulenproblemen im Bereich der HWS und oberen/mittleren BWS häufig zu finden.

Kursziel:
Dieser Kurs soll Therapeuten in die Lage versetzen, gewisse Läsionsketten zu erkennen, zu
diagnostizieren und effektiv zu behandeln, um eine bessere und umfassendere Therapie bei Wirbelsäulenpatienten durchzuführen. In diesem Kurs werden schwerpunktmäßig Organe mit Bezügen zur HWS und BWS behandelt.
Zunächst erfolgt eine kurze Einführung in die Anatomie und die gegenseitigen Bezüge der Organsysteme zur Wirbelsäule. Im weiteren Verlauf werden die direkten Verbindungen der einzelnen Organe zur Wirbelsäule, die für viele rezidivierende Probleme verantwortlich sind, erläutert. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, wie es überhaupt zur Entstehung dieser funktionellen Störung kommen kann und welche Faktoren sie unterhält. Die daraus entstehenden Läsionsketten und Symptome werden dargelegt und erklärt. Es werden diagnostische Techniken, wie das General Listening, das Local Listening und die Thermodi-
agnostik sowie osteopathische Behandlungstechniken zur Mobilisation und Lösung spezifischer Organstörungen (direkte und indirekte Organtechniken) gezeigt. Die notwendigen Korrekturmaßnahmen und die Techniken an den Organen werden ausführlich demonstriert und intensiv geübt. Im späteren Verlauf der Fortbildung werden Behandlungskonzepte erstellt, die bei den vorgestellten speziellen Krankheitsbildern effektiv anwendbar sind.

Kursinhalte:

  • Anatomie der Organe und ihr direkter/indirekter Bezug zur Wirbelsäule
  • Physiologie
  • Pathologien, funktionelle Störungen und ihr Entstehen
  • Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern (z. B. psychosomatischen Ursprungs)
  • beispielhafte Anamnese und Diagnostik mittels Local und General Listening, Thermodiagnostik und direkter Organtestung
  • Einführung in begleitende und unterstüzende Behandlungstechniken
  • Einüben von Therapiekonzepten mittels direkter und indirekter Techniken (aus dem Bereich der Viszeral- und Faszientherapie)
  • Erarbeiten effektiver Therapiepläne
  • Verhaltensempfehlungen für die Patienten
  • intensives Üben der Grifftechniken

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Jens Schönbeck, Physiotherapeut, Heilpraktiker, Osteopath,
Manualtherapeut

Zielgruppe:
Therapeuten

Kursgebühr:
375,00 €
inkl. Skript und Verpflegung

Termin:
02.10. bis 04.10.2020
Freitag/Samstag:
09.00 bis 18.30 Uhr
Sonntag:
08.30 bis 17.00 Uhr

Abschluss :
Lehrgangsbescheinigung
28 FP

Funktionelle Organstörungen und ihr Bezug zum lumbothorakalem Über- gang und der Lenden-/Beckenregion- das InDiTh®-Konzept

Funktionelle Organstörungen stehen häufig in Bezug zu Störungen an der Wirbelsäule. Durch die wechselseitige Beeinflussung der Systeme kann eine Organstörung für eine manifeste Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule verantwortlich sein. Umgekehrt kann auch eine Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule zu einer funktionellen Störung eines Organs führen. Reizdarm, Reizkolon, beschleunigte Darmpassage, verminderte Infektabwehr, Inkontinez, funktionelle Nierenprobleme, Störungen der ableitenden Harnwege, Menstruationsbeschwerden sind bei Patienten mit Wirbelsäulenproblemen im Bereich der unteren BWS und der Lenden-Beckenregion häufig zu finden.
Zunächst erfolgt eine kurze Einführung in die Anatomie und die gegenseitigen Bezüge der Organsysteme zur Wirbelsäule. Im weiteren Verlauf werden die direkten Verbindungen der einzelnen Organe zur Wirbelsäule, die für viele rezidivierende Probleme verantwortlich sind, erläutert. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, wie es überhaupt zur Entstehung dieser funktionellen Störung kommen kann und welche Faktoren sie unterhält.
Die daraus entstehenden Läsionsketten und Symptome werden dargelegt und erklärt. Es
werden diagnostische Techniken, wie das General Listening, das Local Listening und die Thermodiagnostik sowie osteopathische Behandlungstechniken zur Mobilisation und Lösung spezifischer Organstörungen (direkte und indirekte Organtechniken) gezeigt. Die notwendigen Korrekturmaßnahmen und die Techniken an den Organen werden ausführlich demonstriert und intensiv geübt. Im späteren Verlauf der Fortbildung werden Behandlungskonzepte erstellt, die bei den vorgestellten speziellen Krankheitsbildern effektiv anwendbar sind.

Kursinhalte:

  • Anatomie der Organe und ihr direkter/indirekter Bezug zur Wirbelsäule
  • Physiologie
  • Pathologien, funktionelle Störungen und ihr Entstehen
  • Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern (z. B. psychosomatischen Ursprungs)
  • beispielhafte Anamnese und Diagnostik mittels Local und General Listening, Thermodiagnostik und direkter Organtestung
  • Einführung in begleitende und unterstüzende Behandlungstechniken
  • Einüben von Therapiekonzepten mittels direkter und indirekter Techniken (aus dem Bereich der Viszeral- und Faszientherapie)
  • Erarbeiten effektiver Therapiepläne
  • Verhaltensempfehlungen für die Patienten
  • intensives Üben der Grifftechniken

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Jens Schönbeck, Physiotherapeut, Heilpraktiker, Osteopath,
Manualtherapeut

Zielgruppe:
Therapeuten

Kursgebühr:
375,00 €
inkl. Skript und Verpflegung

Termin:
in 2021

Abschluss :
Lehrgangsbescheinigung
28 FP

Systematische Diagnostik und Therapie der Lendenwirbelsäule und des Beckens – das InDiTh®-Konzept

Die LBH-Region (Lenden-Becken-Hüfte) stellt eine funktionelle Einheit dar und ist bei vielen Patienten Grund zu unterschiedlichst gearteten Beschwerden. Eine gut durchgeführte Diagnostik mit Testung bzw. Ausschluss der verschiedenen möglichen Pathologien sowie ein richtiges Deuten der Patientenangaben ist die Grundlage für eine gute und erfolgreiche Therapie.
In diesem Kurs erlernen Sie eine einfach durchzuführende Diff erenzialdiagnostik aus manualtherapeutischen und osteopathischen Techniken sowie eine effektive Muskelbefundung sowie gleichzeitig die richtige Deutung von Patientenangaben und die
Erstellung eines sich daraus ergebenden spezifischen Therapieansatzes und dessen Umsetzung.

Kursinhalte (Auszug):

  • Anatomie der Region
  • wichtige funktionelle Zusammenhänge/Bezüge zu anderen Körperregionen
  • Physiologien/Pathologien: Blockierungsphänomene
  • ISG, Symphyse und LWS, LWS-Syndrom,
  • Radikulitis, Piriformissyndrom, Ischialgie,
  • Frakturen, M. Bechterew, Skoliose, Bandscheibenvorfall
  • und -vorwölbung, Beckenverwringung,
  • Störungen der Unterbauchorgane, funktionelle
  • Störungen, aufsteigende Läsionsketten (vom Fuß zum Becken), usw.
  • Deutung entsprechender Röntgen- und CTBilder
  • u. v. m.

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Jens Schönbeck, Physiotherapeut, Heilpraktiker,  Osteopath, Manualtherapeut

Zielgruppe:
Therapeuten

Kursgebühr:
350,00 € (inkl. Skript und Verpflegung)

Termine:
29.11. bis 01.12.2019
1. Tag: 09.00 bis 18.00
2. Tag: 08.30 bis 17.30
3. Tag: 08.30 bis 15.30

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
28 FP

Triggerpunkt-Therapie

Die Grundlagenforschung über die Triggerpunkte wird von den amerikanischen Ärzten Janet G. Travell und David G. Simons betrieben. Triggerpunkte und Tenderpunkte sind die Ursache vieler Schmerzzustände am Bewegungsapparat. Es handelt sich hierbei um Knötchen im Muskel bzw. tendomyotischen Übergang, von denen Schmerzen ausgelöst werden können, die in andere Regionen des Körpers ausstrahlen oder sich lokal darstellen.

Kursinhalte:

  • Sehnenüberlastungen/Insertionstendopathien
  • Knorpel- oder Meniscusschäden
  • Arthrosen
  • Wirbelsäulenprobleme/Bandscheibenaffektionen
  • diffus ausstrahlende Schmerzzustände/pseudoradikuläre Symptome
  • Gesichts-, Zahn- oder Kopfschmerzen
  • u. v. m.

Die Triggerpunkt-Therapie ist eine Therapieform,bei der die Ursache der Erkrankung behandelt wird und nicht, wie bei vielen anderen Therapien, nur das Symptom. Behandelt werden die Trigger mit starkem Druck durch das Trigger-Pressure-Bar.
Nur so können auch die Trigger erreicht werden, die in tieferen Muskelschichten liegen. Ebenso wird im Kurs der Unterschied zwischen Triggerpunkt und Tenderpunkt dargestellt.
Anhand von Beispielen der OEX, UEX, Wirbelsäule und des Kiefergelenks soll die Befunderhebung und Therapie dargestellt und erlernt werden.

Kursleitung:
Markus Pschick, Regensburg, Instruktor Manuelle Therapie der WMT, Sportphysiotherapeut im DOSB, Physiotherapeut des Deutschen Baskettballbundes

Zielgruppe:
Physiotherapeuten
Ergotherapeuten
Ärzte
Masseure /med. Bademeister

Termin: 
11.07. bis 12.07.2020
jeweils:
09.00 bis 17.30 Uhr

Kursgebühr:
225,00 €

Abschluss: 
Lehrgangsbescheinigung
18 FP 

UEDA-Therapie (Japan): Behandlung von Spastizität und muskulärem Hypertonus bei zerebralen Bewegungsstörungen (Kinder und Erwachsene) Grundkurs

Hintergrund:
Die Ueda-Techniken zielen darauf ab, muskulären Hypertonus wie z.B. Spastizität zu reduzieren und somit das aktive und  passive Bewegungsausmaß zu vergrößern. Hierdurch werden verbesserte Voraussetzungen für viele weitere motorische  Funktionen wie z.B. Atemfunktion, Haltung oder Gleichgewicht geschaffen.
1988 entwickelte der japanische Kinderorthopäde Dr. Tadashi Ueda die Ueda-Therapie und präsentierte sie auf nationalen  und internationalen Konferenzen. 1989 fand der erste zertifizierte Kurs in Japan statt. Ursprünglich für die Behandlung von  Kindern mit infantiler Zerebralparese entwickelt, wird die Ueda-Therapie inzwischen auch mit Erfolg bei der Behandlung von  erwachsenen Patienten mit Hemiplegie, Parkinson, Multipler Sklerose etc. angewandt. Gerade auch für schwer und in  mehrfacher Hinsicht beeinträchtigte Personen ist die Ueda-Therapie eine geeignete Behandlungsoption. Seit 2011 finden  auch regelmäßige Kurse in Deutschland statt.

Kursziel:
Sie setzen die Ueda-Therapie gezielt bei Patienten zur Tonus Regulation und Verbesserung der Beweglichkeit ein, um so die  Ressourcen und Möglichkeiten des Patienten zu erweitern.

Lernziel:
Sie verstehen die Wirkungsweise der Ueda-Therapie und können diese gezielt an Patienten einsetzen. Sie erlernen die Anwendung der Basis- und einiger Zusatztechniken sowie die Prinzipien der Ueda-Therapie.

Lehrplan:
70 % Praxis, 30 % Theorie

  • Einführung in die Ueda-Therapie
  • Theoretischer Hintergrund: Formen, Entstehung und Bedeutung von muskulärem Hypertonus sowie Wirkmechanismen der Ueda-Therapie
  • Basistechniken: Nacken, Schulter-Becken, Schultergürtel, obere und untere Extremität sowie einige Zusatztechniken
  • Durchführung der Techniken in unterschiedlichen Ausgangspositionen- Fallbeispiele

Kursleitung:
Dozententeam Das MediABC, Lehrteam UEDA

Zielgruppe:
Therapeuten
Med. Bademeister/Masseure

Kursgebühr:
265,00 €
(inkl. Skript, Getränke/Snacks)

Termin:
24.04. bis 26.04.2020
jeweils:
09.00 bis 17.30 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
20 FP

Update Untere Extremität

„Der menschliche Gang ist eine Fortbewegungsmöglichkeit, an der beide Beine im Sinne der alternierenden Unterstützung und Propulsion beteiligt sind.“ (Sarmiento)

Diese Aussage zeigt, wie wichtig die Rehabilitation der unteren Extremität ist.
Dieser Kurs soll erste Einblicke in die Biomechanik geben.
Zudem werden in Analysen und praktischen Arbeiten unter den Kursteilnehmern erste Ansätze der Behandlung gezeigt. Es wird der Gang und die Treppe analysiert, zudem der Transfer vom Bett auf den Stuhl sowie der Transfer vom Sitzen zum Stehen. Auch der Fuß, als Basis unserer Stabilität, wird analysiert und behandelt.

Kursleitung:
Rainer Schönhut, Chemnitz, Physiotherapeut, Bobath-Grund- und Aufbaukurs-Instruktor
IBITA-anerkannt

Zielgruppe:
Therapeuten

Kursgebühr:
195,00 €

Termin:
05.10. bis 06.10.2019
10.10. bis 11.10.2020
Samstag:
09.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag:
09.00 bis 15.00 Uhr

Abschluss:
Lehrgangsbescheinigung
16 FP